„Die Revolution ist großartig, alles andere ist Quark.“
– Rosa Luxemburg

Im Gegensatz zu Rosa Luxemburgs Zeiten findet in diesem Land zurzeit keine Revolution statt. Aber ganz wie damals gibt es jede Menge Quark: Die Abwälzung der Kosten der Krise des Kapitals auf die Schultern der Lohnabhängigen, der Rentner und der arbeitenden und lernenden Jugend wird mit immer drastischeren Mitteln durchgesetzt. Mit den Hartz-Gesetzen, Niedriglöhnen, Leiharbeit, Rente mit 67 und schonungsloser Kürzungspolitik im Sozial- und Bildungsbereich hat sich die BRD gegenüber ihren Konkurrenten innerhalb der Europäischen Union einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Und den nutzt sie jetzt. Über die Instrumente zur „Euro-Rettung“, wie den dauerhaften Rettungsschirm ESM, die in Wirklichkeit Rettungsschirme für die Banken sind, zwingt der deutsche Imperialismus auch den südlichen EU-Staaten brutale Sparprogramme auf. Gleichzeitig rüsten die Staaten des „demokratischen Westens“ zu einem neuen Krieg, diesmal gegen Syrien. Und auch bei der Kriegshetze ist die Bundesrepublik vorne mit dabei. Angeblich will sie dort die Demokratie fördern. Das behauptet ausgerechnet ein Staat, dessen Geheimdienste zutiefst verstrickt sind in die mörderischen Aktivitäten der Neonazi-Terrorzelle NSU. Das alles ist großer Quark – von einer Gesellschaft, in der die Grundrechte der Jugend auf gute und kostenfreie Bildung, Ausbildung und Arbeit, auf ein Leben in Frieden, ohne Rassismus und Faschismus, auf intakte Umwelt, Mitbestimmung und Gleichberechtigung durchgesetzt sind, sind wir weit entfernt.

Auch zu der Zeit, in der Rosa Luxemburg ihren Satz aufgeschrieben hat, war der Quark groß: Von Kaiser und Generälen im Interesse der deutschen Banken und Konzerne in einen Weltkrieg getrieben, machten die Arbeiter und Soldaten im November 1918 endlich Schluss. Ihre Antwort: Revolution. Ihr Ziel: eine Gesellschaft, in der sich die Grundrechte verwirklichen lassen, eine sozialistische Gesellschaft. Vorgemacht hatten es ihnen die Arbeiter und Bauern in Russland 1917 unter der Führung der Bolschewistischen Partei des Revolutionärs Wladimir Iljitsch Lenin. In Deutschland erreichten die Revolutionäre das Ende des Krieges und die Errichtung einer parlamentarischen Republik. Es gelang, den 8-Stunden-Arbeitstag durchzusetzen, genauso wie das Wahlrecht für Frauen. Nach mehreren Monaten von Massenstreiks und Barrikadenkämpfen scheiterte die sozialistische Revolution jedoch. Ihre Anführer wurden von der Gegenrevolution gejagt und ermordet. Dazu gehörten Rosa Luxemburg und ihr Genosse Karl Liebknecht. Wenn wir am 13. Januar auf die Straße gehen, dann gedenken wir dieser Kämpfer gegen Imperialismus, Faschismus und Krieg.

Auf zum Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Wochenende 2013!

Auf der Luxemburgkonferenz werden wieder 2.000 KommunistInnen und revolutionäre SozialistInnen zusammenkommen und ihre gemeinsame Strategie und Taktik mit ReferentInnen aus allen Erdteilen diskutieren. Spannende und informative Runden stehen an, so die Runde zur internationalen Krisenabwälzung auf die Arbeiterklasse. Nicht minder interessant ist die Diskussionsrunde „Arbeiterjugend 2013 – Lernen, wie wir kämpfen müssen“. Das traditionelle Verbandstreffen unserer SDAJ wird genauso freudig erwartet wie die beliebte Party im Anschluss an die Konferenz.
Zehntausende werden dagegen zur Lenin-Luxemburg-Liebknecht-Demo am darauffolgenden Tag erwartet.

Alles in allem also ein perfekt abgerundetes Programm.
Und es kommt noch besser:

SDAJ und DKP Hessen organisieren auch dieses Jahr wieder einen Bus nach Berlin!

Für läppische 50€ kannst DU mit uns nach Berlin fahren.

Sollte dir das Aufgrund mangelnder Errungenschaften im Klassenkampf trotzdem zu teuer sein, so gibt es auch ein Sozialticket für nur 40€.

Der Bus fährt in der Nacht von Freitag, den 11.1., auf Samstag, den 12.1., los und kommt Sonntag, den 13.1., am frühen Abe

nd zurück.

Abfahrt:

23:00, 11.01.: Darmstadt, DGB-Haus

00:00, 12.01.: Frankfurt, DGB-Haus

01:00, 12.01.: Gießen, Hauptbahnhof

Rückfahrt:
gg. 14:00, 13.01.: Brücke nahe Abschlusskundgebung der LLL-Demonstration

Wenn Du jetzt begeistert bist, dann schick eine E-Mail an info@sdaj-hessen.de

http://www.rosa-luxemburg-konferenz.de/

http://www.marburger-echo.de/fileadmin/download/flyer.pdf