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	<title>SDAJ Hessen</title>
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	<description>Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend: Landesverband Hessen</description>
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		<title>Naziaufmarsch verhindern: Kein Fußbreit den Faschisten am 22.06. in Frankfurt!</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 09:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lv-hessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Landesverband]]></category>
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		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Naziaufmarsch verhindern]]></category>

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		<description><![CDATA[Die hessischen Republikaner, ihr Frankfurter Kreisverband und der Ring freiheitlicher Jugend Deutschlands planen am 22.06.2013 ab 14 Uhr eine Demonstration auf dem Willy-Brandt-Platz.
Soziale Demagogie entlarven!
Sie möchten gegen die „EU-Diktatur“ protestieren und geben sich antikapitalistisch: Das System sei das Problem. Dass sie das in Wahrheit nur verschärfen, verschleiern sie mit dieser Demagogie. Denn die Republikaner spalten [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die hessischen Republikaner, ihr Frankfurter Kreisverband und der Ring freiheitlicher Jugend Deutschlands planen am 22.06.2013 ab 14 Uhr eine Demonstration auf dem Willy-Brandt-Platz.</p>
<p><b>Soziale Demagogie entlarven!</b></p>
<p>Sie möchten gegen die „EU-Diktatur“ protestieren und geben sich antikapitalistisch: Das System sei das Problem. Dass sie das in Wahrheit nur verschärfen, verschleiern sie mit dieser Demagogie. Denn die Republikaner spalten uns, die arbeitende und lernende Bevölkerung – in Deutsche und Ausländer. Wenn statt mir ein Ausländer den Arbeitsplatz, auf den ich mich auch beworben habe, bekommt, ist nicht mehr der Kapitalist, sondern der Ausländer schuld. Diese Ideologie spaltet uns – und das nützt letztlich nur den Herrschenden. Denn: Die Grenzen verlaufen nicht zwischen Nationen, sie verlaufen zwischen Klassen!</p>
<p><b>Die Polizei – wirklich neutral?</b></p>
<p>Der Staat geht zunehmend repressiv gegen antikapitalistische Strömungen vor. Das hat sich nicht zuletzt an den Blockupy-Protesten vor knapp drei Wochen gezeigt. Linke DemonstrantInnen werden kriminalisiert – so bekam Tim eine 2 ½ -jährige Haftstrafe für die Worte „Kommt nach vorne“. Währenddessen wird die Straße für Faschisten immer wieder von der Polizei freigeprügelt.</p>
<p>Das alles zeigt:  Der Staat wird nicht von selbst gegen die Faschisten vorgehen – denn unsere Spaltung durch die Nazis ist im Interesse der Herrschenden.</p>
<p><b>Kein Fußbreit den Faschisten – auch nicht am 22.06.2013!</b></p>
<p>Um den Aufmarsch der Faschisten zu verhindern, müssen also wir selbst aktiv werden. Wir werden dafür sorgen, dass Faschisten keinen Platz in Frankfurt haben.<br />
Deshalb rufen wir am 22.06.2013, 13 Uhr am Willy-Brandt-Platz dazu auf, den Aufmarsch der Faschisten zu verhindern: Gemeinsam, entschlossen, kämpferisch!</p>
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		<title>Weniger Sonne, umso mehr Sozialismus!</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 14:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lv-hessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Darmstadt/Odenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Landesverband]]></category>
		<category><![CDATA[Pfingstcamp]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein rundum gelungenes Camp organisierten die 3 süddeutschen Landesverbände der SDAJ (Hessen, Bayern und Baden-Württemberg) an Pfingsten auf dem Jugendzeltplatz Eutersee in Hesseneck im Odenwald.
Etwa 200 Menschen folgten der Einladung der Sozialistischen Deutschen  Arbeiterjugend das Camp vom 17. bis zum 20. Mai zu besuchen, in dieser Zeit zu diskutierten, zu feiern und zu campen.
„Voll auf [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein rundum gelungenes Camp organisierten die 3 süddeutschen Landesverbände der SDAJ (Hessen, Bayern und Baden-Württemberg) an Pfingsten auf dem Jugendzeltplatz Eutersee in Hesseneck im Odenwald.<br />
Etwa 200 Menschen folgten der Einladung der Sozialistischen Deutschen  Arbeiterjugend das Camp vom 17. bis zum 20. Mai zu besuchen, in dieser Zeit zu diskutierten, zu feiern und zu campen.</p>
<p><b>„Voll auf die Ohren“</b></p>
<p>Bevor am Samstag das politische Programm begann, gab es am Freitagabend für die Besucher des Pfingstcamps Süd erst einmal ordentlich was auf die Ohren. „Guil Goil“, eine odenwälder Musikerformation, heizten mit ihrem russischen Ska-Cover das Großzelt auf. Mit Balalaika, Posaune, Saxophon und üblichen Rockinstrumenten rockten sie zu siebt die Bühne und stimmten, zum Schluss ihres überaus gelungenen Gigs, das italienische Partisanenlied „Bella Ciao“ an, das sichtlich Gänsehaut im Publikum verbreitete.<br />
Daraufhin spielte die Band „Gembala“. Ihr Funk hallte über das Campgelände und brachte, trotz aller Müdigkeit einiger Besucher, viele zum Tanzen und Schwitzen.<br />
Am Samstag begann das Musikprogramm mit der Hip-Hop Gruppe „Autonomal“ aus Mainz, die verstand, das Publikum zu begeistern. Songs wie „Rap gegen Rechts“, die mit Demosprüchen zum Mitgröhlen einladen, rissen das Publikum mit.<br />
Weiter ging es mit Klassenkampfrap von „Holger Burner“, der trotz technischer Streiks und Problemen a cappella die Bude zum Kochen brachte. Mit gelegentlichem Gitarrenbeat eines odenwälder Genossen und dem Beat durch Klatschen des Publikums legte „Holger Burner“ einen phänomenalen Auftritt mit Kreativität und Spontaneität hin.<br />
Im Anschluss legte „Ihsan“ aus dem Odenwald bis spät in die Nacht auf und beschäftigte tanzwütige Menschen.<br />
Am letzten Campabend gab es Musik von „.MINT“ und „ESCALAID“ im Großzelt, die für einen krönenden Abschluss sorgte.</p>
<p><b>Diskussionsrunden und Inhaltliches Programm</b></p>
<p>Samstag bis Sonntag gab es tagsüber viele spannende und informative Diskussionsrunden und Vorlesungen, wie zum Beispiel &#8220;Erinnerungen aus dem Widerstand&#8221;, bei der die Tochter eines antifaschistischen Widerstandskämpfers aus den Erinnerungen ihres Vaters an die Rèsistance und die Repression in der Bundesrepublik vorlas. In der Runde &#8220;Sparen für das Kapital oder Kämpfen für unsere Zukunft” mit Willy van Ooyen (Fraktionsvorsitzender der Linkspartei im Hessischen Landtag) und Patrik Köbele (Parteivorsitzender der DKP), ging es um die Frage, wie man gegen momentane Kürzungsmaßnahmen Widerstand entwickeln kann. Weitere spannende Runden wie “Der Kampf der KPD gegen die Illegalität”, “Der Volksaufstand in der DDR” oder „Bildung im Sozialismus“ in der am Beispiel DDR aufgezeigt wurde welche Parallelen es zum Bildungssystem in Finnland gibt, rundeten das Programm ab.<br />
Bei &#8220;Viva Cuba Socialista&#8221; ging es um unsere Cuba Solidaritätskampagne, die momentanen Verhältnisse auf Cuba und die Wirtschaftsaktualisierungen.<br />
Sehr gut besucht wurde die Podiumsdiskussion &#8220;Lernen, wie wir kämpfen müssen&#8221; bei der Vertreter von SDAJ, verdi.Jugend, DKP und DIDF-Jugend über die prekären Arbeitsverhältnisse der Arbeiterjugend diskutierten und wie man dagegen Widerstand aufbauen kann.</p>
<p><b>Kreativität gefragt!</b></p>
<p>Bei verschiedenen Workshops sowie beim Hamburger Fünfkampf, bei dem es verschiedene Demonstrationsdisziplinen zu bewältigen galt, konnte man den Kopf dann wieder ein wenig freibekommen.<br />
Der Kunstworkshop, bei dem man mit Farbdosen kreativ werden konnte, war sehr gut besucht und erfolgreich. Interessierte wurden von einem ansässigen Genossen in Sicherheit und Vorgehen eingewiesen. Schablonen ausschneiden, Stofftaschen gestalten und besprayen und Aufkleber selbst kreieren gehörte zu dem Kunstworkshopprogramm, der am Sonntag nur durch bevorstehenden Regen gestoppt werden konnte.<br />
Ein Positionsworkshop wurde am Sonntagvormittag angeboten. Dort erfuhren die Teilnehmer viel über den Aufbau, die Themen und die erfolgreiche Verbreitung des Jugendmagazins der SDAJ unter Interessierten und GenossInnen. Des Weiteren gab es einen regen Erfahrungsaustausch einerseits aus Lesersicht, andererseits aus Sicht des Verkäufers der „Position“.</p>
<p><b>Zeitvertreib bei launischem Wetter</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach schlammigen Aufbautagen, schien unvorhergesehen und unverhofft warm am Samstag die Sonne, lud dazu ein, es sich auf den Wiesen gemütlich zu machen, dem Programm zu lauschen und sich ergiebig an dem Kunstworkshop zu beteiligen. Auch streckten ein paar Besucher ihre Hände und Füße in den etwas kühlen Eutersee und ein unerschrockener odenwälder Besucher schwamm seine Runden.</p>
<p>Das Wetter machte dem Slogan „Sommer, Sonne, Sozialismus“ am Sonntag zwar zeitweise einen nasskalten Strich durch die Rechnung, aber die Jugendlichen ließen sich die Stimmung nicht verderben und trafen sich im Großzelt, nachdem es gutes Essen gab, um am Abend gemeinsam Arbeiterlieder zu singen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Unser Pfingstcamp Süd: Ein idyllischer Zeltplatz mit umliegendem Wald, See und Bach, motivierte Camper und Besucher und ein vielfältiges, spannendes und interessantes Programm über drei Tage ergaben ein sehr erfolgreiches Pfingstcamp Süd. Viele Tagesbesucher genossen die Stimmung und Angebote (Verpflegung, Informationsstände und Programm) tagsüber und abends feierten alle ausgelassen zur Musik.</b></p>
<p><b>Wir freuen uns auf ein nächstes Mal!</b></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>DKP MTK &amp; SDAJ Frankfurt: 17. Juni 1953 &#8211; Arbeiteraufstand oder faschistischer Putsch?</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 14:48:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lv-hessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Landesverband]]></category>
		<category><![CDATA[17. Juni 1953]]></category>
		<category><![CDATA[DKP]]></category>

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		<description><![CDATA[Texte und Beiträge zum 17.Juni 1953
Am 25.06.2013
Um 20.00 Uhr
Im Bürgerzentrum Niederhöchstadt (am Montgeronplatz in Eschborn bei Frankfurt) Raum K 3
Für die in der Bundesrepublik herrschende Meinung ist der 17. Juni bis heute ein Aufstand der mit ihrem Staat unzufriedenen Arbeiter, der mit Gedenkveranstaltungen und Ausstellungen – so auch in Eschborn – gewürdigt wird. In der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Texte und Beiträge zum 17.Juni 1953</b></p>
<p><b>Am 25.06.2013</b></p>
<p><b>Um 20.00 Uhr</b></p>
<p><b>Im Bürgerzentrum Niederhöchstadt </b>(am Montgeronplatz in Eschborn bei Frankfurt)<b> Raum K 3</b></p>
<p>Für die in der Bundesrepublik herrschende Meinung ist der 17. Juni bis heute ein Aufstand der mit ihrem Staat unzufriedenen Arbeiter, der mit Gedenkveranstaltungen und Ausstellungen – so auch in Eschborn – gewürdigt wird. In der DDR wurde er als konterrevolutionärer Putsch gesehen. Viele Legenden und Mythen um diesen Tag gibt es. Die Veranstaltung will mit zeitgeschichtlichen Dokumenten und soweit möglich auch mit Beteiligung von Zeitzeugen einen Beitrag zur Diskussion um diesen Tag leisten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hierzu laden wir Interessierte herzlich ein.</p>
<p>Veranstaltet von: DKP Main-Taunus-Kreis und SDAJ Frankfurt</p>
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		<title>Solidarität mit dem Widerstand in der Türkei &#8211; hoch die internationale Solidarität!</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 07:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lv-hessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landesverband]]></category>
		<category><![CDATA[Erdogan]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Internationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) erklärt sich solidarisch mit den aktuellen Protesten in der Türkei. Wir unterstützen die gerechtfertigten Forderungen der Bevölkerung und verurteilen die Repression gegen die AktivistInnen. Was als Protest gegen die Errichtung eines Einkaufszentrums im Gezi-Park in der Innenstadt Istanbuls begann, hat sich inzwischen zu einem landesweiten Aufstand ausgeweitet, der offen den [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) erklärt sich solidarisch mit den aktuellen Protesten in der Türkei. Wir unterstützen die gerechtfertigten Forderungen der Bevölkerung und verurteilen die Repression gegen die AktivistInnen. Was als Protest gegen die Errichtung eines Einkaufszentrums im Gezi-Park in der Innenstadt Istanbuls begann, hat sich inzwischen zu einem landesweiten Aufstand ausgeweitet, der offen den Rücktritt von Ministerpräsident Erdoğan fordert. Trotz internationaler Kritik hält die Repression weitgehend unverändert an und hatte bisher mehrere Todesopfer zur Folge. Unsere Solidarität gilt insbesondere den Familien und Bekannten der Toten!</p>
<p>Gezielt geht die Regierung Erdoğans gegen AkteurInnen der Arbeiterbewegung vor, wie aus Solidarität streikende ArbeiterInnen. Die Kommunistische Partei der Türkei (TKP) ist sowohl Teil der Protestbewegung als auch Ziel der Repression der Staatsorgane. Auf ihre Büros haben Polizeiüberfälle stattgefunden, zahlreiche Mitglieder wurden verletzt und verhaftet. Die Parteizentrale wurde von der Polizei mit Gasgranaten angegriffen.</p>
<p>Die 10-jährige Regierungszeit Erdoğans im Interesse der nationalen wie westlichen Bourgeoisie hatte die Errichtung eines rückständigen Moralkodex zur Folge, der viele Bereiche des alltäglichen Lebens rigoros einschränkt und zu einer massiven Verschlechterung der Lebensbedingungen, insbesondere der Wohn- und Arbeitssituation der Bevölkerung führte. Auch Großmachtphantasien in der Region unter neoliberalen Vorzeichen <a id="_GPLITA_0" title="Click to Continue &gt; by Text-Enhance" href="http://www.sdaj-netz.de/#">spielen</a> eine Rolle. Daher rührt die zunehmende Beteiligung der Türkei an NATO-Operationen und die aggressive Außenpolitik z.B. gegenüber Syrien. Zudem haben die Militarisierung der Gesellschaft und die Gewalt gegen Frauen zugenommen und es kam es zu einer drastischen Verschärfung der Unterdrückung des kurdischen Befreiungskampfes und der sozialen und politischen Bewegungen.</p>
<p>Aus all diesen Gründen ist der aktuelle Aufstand nicht nur gerechtfertigt – er ist notwendig!</p>
<p>Wir hoffen, dass sich die beteiligten politischen Kräfte weder durch weitere Repression, noch durch faule Kompromisse davon abbringen lassen, ihre Forderungen durchzusetzen! Wir begrüßen die Anstrengungen unserer Genossen der TKP, die in den Protesten einen entscheidenden Beitrag dazu leistet, Klassenbewusstsein zu verbreiten, die Bewegung weiterzuentwickeln und den Kämpfen eine Perspektive zu geben. Wir unterstützen den Kampf der Jugendlichen, Studierenden, ArbeiterInnen undErwerbslosen, Gewerkschaften und fortschrittlichen Organisationen um ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben für alle BewohnerInnen der Türkei!</p>
<p>Die Bundesregierung muss der Erdogan-Regierung jede Unterstützung entziehen! Insbesondere die zur Aggression gegen Syrien stationierten Patriot-Raketenabwehrsysteme der Bundeswehr müssen sofort abgezogen werden! Die türkische Polizei und das Militär sind vor allem mit deutschen Waffen ausgerüstet. Wir fordern daher einen sofortigen Stopp aller Waffenexporte in die Türkei. Die Zusammenarbeit im Rahmen der NATO muss beendet werden!</p>
<p>Die SDAJ wird sich an der Solidaritätsbewegung in Deutschland beteiligen, um ihren Beitrag zur Durchsetzung dieser Forderungen zu leisten.</p>
<p>Yaşasın uluslararası dayanışma! Hoch die internationale Solidarität!</p>
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		</item>
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		<title>Keinen Mensch &amp; keinen Cent der Bundeswehr auf dem Hessentag!</title>
		<link>http://www.sdaj-hessen.de/2013/06/14/gegen-kriegspropganda-auf-dem-hessentag/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 22:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lv-hessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kassel]]></category>
		<category><![CDATA[Landesverband]]></category>
		<category><![CDATA[Antimilitarismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Hessentag]]></category>

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		<description><![CDATA[Antimilitaristisches Bündnis plant Aktionen gegen Bundeswehrwerbung
Die Bundeswehr macht mobil. Im Rahmen der Bundeswehrreform wird um- und aufgerüstet. Deutsche Soldaten sollen sich an noch mehr Kriegen in aller Welt beteiligen, um die Profite der deutschen Banken und Konzerne zu vergrößern. Dafür wird Nachwuchs benötigt. Die zunehmende Perspektivlosigkeit treibt immer mehr Jugendliche in die Hände der Bundeswehr, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline">Antimilitaristisches Bündnis plant Aktionen gegen Bundeswehrwerbung</span></p>
<p>Die Bundeswehr macht mobil. Im Rahmen der Bundeswehrreform wird um- und aufgerüstet. Deutsche Soldaten sollen sich an noch mehr Kriegen in aller Welt beteiligen, um die Profite der deutschen Banken und Konzerne zu vergrößern. Dafür wird Nachwuchs benötigt. Die zunehmende Perspektivlosigkeit treibt immer mehr Jugendliche in die Hände der Bundeswehr, die mit Studien- oder Ausbildungsangeboten lockt.  Den „Nachteil“, das Risiko bei der Arbeit für die Bundeswehr das eigene Leben zu verlieren, verschweigt sie dabei gerne.</p>
<p>Wie jedes Jahr wird die Bundeswehr eine der größten Ausstellerinnen auf dem Hessentag sein – diesmal vom 14.-23. Juni in Kassel. Dort werden Panzer und Tornados ausgestellt, Jugendoffiziere und Wehrdienstberater werben im „Karrierepavillon“ für eine jahrelange Verpflichtung, die auch eine Verpflichtung zum Auslandseinsatz beinhaltet.</p>
<p>Die Bundeswehr kann nur noch selten auftreten, ohne dabei von AntimilitaristInnen behindert zu werden. Im letzten Jahr beteiligten sich etwa 100 KriegsgegnerInnen an einer Demonstration gegen die Bundeswehrwerbung in Wetzlar. Eine Hundertschaft der Polizei riegelte jedoch in Kooperation mit der Militärpolizei die Werbestände der Bundeswehr frühzeitig ab. Angesichts demokratischer Proteste fühlt sich die Bundeswehr offenbar unwohl.</p>
<p>Auch dieses Jahr sollte die Bundeswehr auf dem Hessentag nicht ungestört bleiben. Ein breites antimilitaristisches Bündnis plant an vielen Tagen Protestaktionen unter dem Motto „In Hessen. Ganz ohne.“. Auch wir werden uns wieder an den Protesten beteiligen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lasst uns gemeinsam verhindern, dass die Bundeswehr auf dem Hessentag ungestört für ihre Kriege wirbt:</p>
<p><b> </b></p>
<p align="center"><b>Bundeswehreinsätze stoppen – in den Schulen, auf dem Hessentag, in Afghanistan!</b></p>
<p style="text-align: left" align="center"><a title="Antimil-Broschüre" href="www.sdaj-hessen.de/download/20/" target="_blank">Hier</a> gehts zu unserer Broschüre mit dem Schwerpunkt &#8220;Antimilitarismus&#8221;.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Frankfurt, 24.06., 19:30 Uhr: 17. Juni 1953 &#8211; Arbeiteraufstand gegen den Sozialismus?</title>
		<link>http://www.sdaj-hessen.de/2013/06/12/frankfurt-24-06-1930-uhr-17-juni-1953-arbeiteraufstand-gegen-den-sozialismus/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 11:18:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lv-hessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Landesverband]]></category>
		<category><![CDATA[17. Juni 1953]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiteraufstand]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Lesung von Dokumenten und Augenzeugenberichten zum 17. Juni 1953 Ein Arbeiteraufstand gegen die volksfeindliche, sozialistische SED-Diktatur, eine demokratische Massenbewegung – das war der Aufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR. Das sehen wir im Fernsehen, das hören wir in der Schule, das erzählen Politiker. Zum 60. Jahrestag des 17. Juni wird dieses herrschende Sicht [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lesung von Dokumenten und Augenzeugenberichten zum 17. Juni 1953 Ein Arbeiteraufstand gegen die volksfeindliche, sozialistische SED-Diktatur, eine demokratische Massenbewegung – das war der Aufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR. Das sehen wir im Fernsehen, das hören wir in der Schule, das erzählen Politiker. Zum 60. Jahrestag des 17. Juni wird dieses herrschende Sicht über alle Kanäle verbreitet: Ausstellungen, Unterrichtseinheiten, TV-Dokus, offizielle Gedenkveranstaltungen. Mit ihrer Darstellung vom 17. Juni wollen sie vermitteln: Die DDR war eine Diktatur, die Menschen lebten im Elend, eine Clique von Funktionären kommandierte das Volk in allen Bereichen des Lebens. Wir leben in einem demokratischen Land, zum Kapitalismus gibt es keine Alternative.</p>
<p>Grund genug, einen Blick auf die Hintergründe der Ausstellungstafeln und Hochglanzbroschüren zu werfen. In einer Lesung werden wir Dokumente und Augenzeugenberichte aus dem Jahr 1953 vorstellen. Wie war das mit den Erhöhungen der Arbeitsnormen? Welche Rolle spielten Nazis und westliche Geheimdienste am 17. Juni? War die DDR eine arbeiterfeindliche Diktatur? Solche und andere Fragen sollen dabei beleuchtet und diskutiert werden.</p>
<p>Komm vorbei:</p>
<p><strong>Am 24.06. um 19:30 Uhr im DGB Jugendclub</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Frankfurt, 18.06.: Der Staat schlägt zu &#8211; was aus Genua, Istanbul &amp; Frankfurt zu lernen ist</title>
		<link>http://www.sdaj-hessen.de/2013/06/12/frankfurt-18-06-der-staat-schlagt-zu-was-aus-genua-istanbul-frankfurt-zu-lernen-ist/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 11:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lv-hessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Landesverband]]></category>
		<category><![CDATA[Blockupy]]></category>
		<category><![CDATA[G8-Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Genua]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeigewalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Frankfurt, 1.06.2013: Tausende Polizisten halten den Demozug im Rahmen der Blockupy-Aktionstage auf, kesseln etwa 1000 DemonstrantInnen ein und gehen mit massenweise Pfefferspray und Schlagstöcken gegen die Proteste vor. Nach offiziellen und ersten Schätzungen der DemosanitäterInnen gab es am Samstag 320 Verletzte &#8211; bis hin zur Ohnmacht. Die Ältesten behandelten waren ca. 70, die Jüngsten im [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Frankfurt, 1.06.2013: Tausende Polizisten halten den Demozug im Rahmen der Blockupy-Aktionstage auf, kesseln etwa 1000 DemonstrantInnen ein und gehen mit massenweise Pfefferspray und Schlagstöcken gegen die Proteste vor. Nach offiziellen und ersten Schätzungen der DemosanitäterInnen gab es am Samstag 320 Verletzte &#8211; bis hin zur Ohnmacht. Die Ältesten behandelten waren ca. 70, die Jüngsten im Grundschulalter. Sanitäter ließ die Polizei nicht passieren.</p>
<p>Wir erleben massive staatliche Repressionen &#8211; bei Blockupy in Frankfurt, bei Protesten gegen den Bau eines Einkaufszentrums in Istanbul. Ist das eine Ausnahme oder kapitalistischer Alltag? Was können wir daraus lernen?</p>
<p>Am 18.06. möchten wir gemeinsam darüber diskutieren und uns dazu den Film &#8220;Gipfelstürmer&#8221; ansehen:<br />
2001 während dem jährlich stattfindenden Wirtschaftsgipfel G8 in Genua: 100 000 Menschen protestieren, die Polizei reagiert scharf. Hunderte zum Teil Schwerverletzte wurden mit gebrochenen Rippen, Beinen und Armen in Krankenhäuser eingeliefert. Gleichzeitig &#8211; so erzählen Zeugen &#8211; hätten Polizisten mit faschistischen Liedern und mit Hymnen auf Mussolini ihre &#8220;Siege&#8221; gefeiert.</p>
<p>Komm&#8217; vorbei:<strong>Dienstag, 18.06., 19:30 Uhr, DGB-Jugendclub</strong> <strong>(Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77)</strong></p>
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		<title>Unternehmerangriffe stoppen &#8211; Solidarität mit den streikenden KollegInnen auf der Zeil!</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 16:50:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lv-hessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
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		<category><![CDATA[Einzelhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute streikten ungefähr 200 KollegInnen auf der Zeil – für eine Erhöhung des Stundenlohns aller Mitarbeiter um 1€, für die Rücknahme der Kündigung des Manteltarifvertrags. Betroffen waren unter anderem H&#38;M, New Yorker, Karstadt und Kaufhof.
&#160;
Schon Anfang Februar haben die Arbeitgeberverbände den aktuell gültigen Tarifvertrag gekündigt – inklusive des Manteltarifvertrags, in dem die Rahmenbedingungen bezüglich Kündigungen, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute streikten ungefähr 200 KollegInnen auf der Zeil – für eine Erhöhung des Stundenlohns aller Mitarbeiter um 1€, für die Rücknahme der Kündigung des Manteltarifvertrags. Betroffen waren unter anderem H&amp;M, New Yorker, Karstadt und Kaufhof.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schon Anfang Februar haben die Arbeitgeberverbände den aktuell gültigen Tarifvertrag gekündigt – inklusive des Manteltarifvertrags, in dem die Rahmenbedingungen bezüglich Kündigungen, Dauer des Urlaubs, Arbeitszeit und vieles mehr geregelt werden. Konkret bedeutet das, dass bspw. gewerkschaftlich nichtorganisierte KollegInnen anstelle von 30 Urlaubstagen pro Jahr nur noch einen Anspruch von 20 haben.</p>
<p>Durch die bundesweite Kündigung sämtlicher Regionalverträge wird klar, dass sich die Arbeitgeberverbände abgesprochen haben und ein Generalangriff auf die Arbeitsbedingungen vorgenommen haben.</p>
<p>Besonders betroffen sind Azubis und junge Beschäftigte. Diese sind in zweifacher Hinsicht von diesen Angriffen betroffen: Erstens werden sich die Ausbildungsbedingungen verschlechtern, zum Beispiel in Bezug auf die Ausbildungsvergütung. Zweitens werden sie bei einer eventuellen Übernahme in noch schlechtere Bedingungen übernommen, als dies jetzt schon der Fall ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gestern sind die regionalen Tarifverhandlungen für die rund 225.000 Beschäftigten des Versand- und Einzelhandels vertagt worden – am 1. Juli sollen sie erneut fortgesetzt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir unterstützen ver.di und die streikenden KollegInnen bei ihren Forderungen und erklären uns solidarisch mit ihnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Deswegen fordern auch wir:</strong></p>
<p><strong>Rücknahme der Kündigung des Manteltarifvertrags!</strong></p>
<p><strong>Lohnerhöhungen für die KollegInnen statt Milliardengewinne für die Konzerne!</strong></p>
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		<title>Pressemitteilung zu Blockupy: Brecht die Macht der Banken und Konzerne!</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jun 2013 06:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lv-hessen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Antikapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Blockupy]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
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Polizei versucht in Frankfurt antikapitalistische Proteste brutal aufzuhalten.
Frankfurt, 1.06.2013: Tausende Polizisten halten den Demozug im Rahmen der Blockupy-Aktionstage auf, kesseln etwa 1000 DemonstrantInnen ein und gehen mit massenweise Pfefferspray und Schlagstöcken gegen die Proteste vor. Nach offiziellen und ersten Schätzungen der DemosanitäterInnen gab es am Samstag 320 Verletzte. Die Ältesten behandelten waren ca. 70, die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sdaj-hessen.de/files/2013/06/2013-06-01-1-0931.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1595" alt="2013-06-01-1-0931" src="http://www.sdaj-hessen.de/files/2013/06/2013-06-01-1-0931.jpg" width="575" height="430" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Polizei versucht in Frankfurt antikapitalistische Proteste brutal aufzuhalten.</strong></p>
<p>Frankfurt, 1.06.2013: Tausende Polizisten halten den Demozug im Rahmen der Blockupy-Aktionstage auf, kesseln etwa 1000 DemonstrantInnen ein und gehen mit massenweise Pfefferspray und Schlagstöcken gegen die Proteste vor. Nach offiziellen und ersten Schätzungen der DemosanitäterInnen gab es am Samstag 320 Verletzte. Die Ältesten behandelten waren ca. 70, die Jüngsten im Grundschulalter. Die größte Verletzungsursache war der massive Reizgas-Einsatz, Menschen wurden von diesem lebensgefährlichen Spray regelrecht durchnässt. Zweitgrößte Ursache waren gezielte Tritte und Schläge gegen den Oberkörper und den Kopf, dies führte teilweise zu schweren Verletzungen, die von ausgekugelten Schultern bis zur Ohnmacht reichten. Die Verursacher ließen Rettungswagen nicht passieren und überrannten den deutlich gekennzeichneten und gemeldeten Behandlungsplatz der SanitäterInnen.</p>
<p>Der hessische Landesverband der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) verurteilt diesen Einsatz zutiefst. Der Landesvorstand erklärt dazu: „Durch diese Gewaltakte wurde klar, dass im Kapitalismus ganz klar Profite über Menschenleben stehen. Schwere Verletzungen werden bewusst in Kauf genommen um das Kapital zu schützen und Antikapitalisten jeglichen Raum des Protests zu nehmen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Polizei geht gegen Rettungskräfte und Presse vor.</strong></p>
<p>Nicht nur SanitäterInnen wurden bei ihrer Arbeit gehindert, sondern auch JournalistInnen, sie wurden teilweise trotz gültigem Presseausweis nicht durch Polizeiabsperrungen gelassen. Ein Journalist wurde so stark verletzt, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. JournalistInnen wollen nun rechtliche Schritte gegen den Polizeieinsatz einleiten und fordern eine Kennzeichnungspflicht der Polizei.</p>
<p><a href="http://www.sdaj-hessen.de/files/2013/06/schwarzerblock_blockupy2013.jpg"><img class=" wp-image-1597 alignright" alt="schwarzerblock_blockupy2013" src="http://www.sdaj-hessen.de/files/2013/06/schwarzerblock_blockupy2013.jpg" width="320" height="240" /></a></p>
<p><strong>Kessel war schon lange geplant.</strong></p>
<p>Immer wieder versuchte die Polizei, die Lage zum Eskalieren zu bringen. Grundlos und ohne Vorwarnung stürmten die Verbeamteten in die Menschenmenge und traten und schlugen auf Kinder wie auf Alte ein. Sie verweigerten den Eingekesselten Wasser, obwohl Kisten voller Flaschen vor der Polizeikette abgestellt wurden, die nur hätten durchgereicht werden müssen. Sie zerrissen Transparente, die den Auflagen entsprachen und drohten immer wieder Gewalt an.</p>
<p>Mittlerweile gibt es mehrere Tatsachen, die beweisen, dass der Kessel geplant gewesen ist. Die fehlenden Absperrungen und Einheiten auf der restlichen Route, der Ort des Kessels, die Bereitstellung eines Dixiklos nach kurzer Zeit und nicht zuletzt die Warnungen einzelner PolizistInnen gegenüber Eltern mit Kindern, dass hier gleich etwas passieren wird.</p>
<p>Die SDAJ Hessen erklärt sich dies so: „Da das Innenministerium unter Boris Rhein die Demonstration nicht verbieten konnte und mehrfache Absagen vom Oberverwaltungsgericht in Kassel erhielt, wurde nun versucht der friedliche Protest anders zu verhindern. Man wollte keine Kapitalismuskritik im Herzen der europäischen Finanzmarktbestie. Den Bürgerinnen und Bürgern sollte ein Bild antikapitalistischer, gewaltbereiter Vermummter geliefert werden, um so jegliche Forderung nach der Beseitigung des Kapitalismus im Keim zu ersticken. Da es vorauszusehen war, dass diese Bilder nicht geliefert werden konnten, sollten sie geschaffen werden. Dazu eignete sich keine bunte, heterogene Masse, mit Seifenblasen, Clowns und farbigen Regenschirmen. Also spaltete man einen Teil der Demo ab, bei dem man annahm, das sie sich provozieren und letztendlich eskalieren lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nicht einschüchtern lassen.</strong></p>
<p>Doch diese Taktik scheiterte und der gesamte Demozug, sowie viele PassantInnen und die Menschen vom Schauspielhaus solidarisierten sich mit den Gekesselten.</p>
<p>Die Protestierenden blieben erstaunlich ruhig, trotz massiver Gewaltanwendung der Polizei. Letztendlich wird sich das Innenministerium und der verantwortliche Einsatzleiter Achim Thiel zur Verantwortung ziehen lassen müssen. Wir fordern den Rücktritt von Boris Rhein und Achim Thiel!</p>
<p>Die Solidaritätsbekundungen in vielen anderen Städten und Ländern zeigt deutlich, dass die Strategie des Kapitals nicht aufgegangen ist und die Zahl der AntikapitalistInnen durch ihren Einsatz nicht gesunken, sondern gestiegen ist!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir rufen dazu auf am Samstag, den 08.06. um 11:30 am „Sündenblock“ teilzunehmen und lautstark gegen Polizeigewalt und Kapitalismus zu demonstrieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Denn:</p>
<p><strong>„Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“</strong></p>
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		<title>Arbeiterjugend im Visier des deutschen Imperialismus</title>
		<link>http://www.sdaj-hessen.de/2013/06/08/arbeiterjugend-im-visier-des-deutschen-imperialismus/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Jun 2013 22:40:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lv-hessen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Landesverband]]></category>
		<category><![CDATA[Aktiv werden]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Leiharbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sparen für das Kapital?]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Blockupy: Inzwischen trifft die Krise auch Deutschland immer heftiger. Von der Bundesregierung  kommen umfangreiche Sparvorgaben. Diese treffen natürlich mal wieder nicht die Verursacher der Krise, sondern die lernende und arbeitende Jugend.
Erst kürzlich kritisierte EU-Abgeordneter Oettinger, Europa praktiziere „Gutmenschentum“, statt die Wirtschafts- und Schuldenkrise zu bekämpfen. Angeblich werden die falschen Prioritäten gesetzt. Statt sich mit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Blockupy: Inzwischen trifft die Krise auch Deutschland immer heftiger. Von der Bundesregierung  kommen umfangreiche Sparvorgaben. Diese treffen natürlich mal wieder nicht die Verursacher der Krise, sondern die lernende und arbeitende Jugend.</p>
<p>Erst kürzlich kritisierte EU-Abgeordneter Oettinger, Europa praktiziere „Gutmenschentum“, statt die Wirtschafts- und Schuldenkrise zu bekämpfen. Angeblich werden die falschen Prioritäten gesetzt. Statt sich mit Problemen wie einem gesetzlichen Mindestlohn zu befassen, solle sich die deutsche Regierung überlegen, wie sie die Wirtschaft weiter vorantreiben könne. Was das bedeutet, ist uns spätestens seit der Agenda 2010 bekannt: Längere Arbeitszeiten, niedrigere Löhne und Kürzungen in der Bildung und im öffentlichen Bereich.</p>
<p>Die Folgen dieser Politik bekommen wir, die lernende und arbeitende Jugend,  täglich zu spüren – wenn wir in viel zu großen Klassen und mit veraltetem Lehrmaterial in maroden Schulgebäuden sitzen, wenn wir keinen Ausbildungsplatz finden oder nach der Ausbildung nur die Wahl zwischen Hartz IV oder Leiharbeit haben. Die Verursacher der Krise wälzen die Kosten auf die Arbeiterklasse ab.</p>
<p>Denn während die Reichen und Herrschenden von den Folgen nichts zu spüren bekommen, werden immer mehr soziale Leistungen abgebaut. In dieser Situation von Gutmenschentum zu sprechen, ist nicht nur verlogen, sondern eine Unverschämtheit.</p>
<p>Wir aber lassen uns diese Politik nicht bieten. Für die Krise zahlen sollen die, die sie auch verursacht haben: die Banken und Konzerne. Wenn der Staat versucht, die Krisenkosten auf uns abzuwälzen, werden wir uns wehren – gemeinsam und entschlossen!  <strong>Wir kämpfen für unsere Rechte; in der Schule, im Betrieb und auf der Straße!</strong></p>
<p><!--[if gte mso 9]&gt;--></p>
<p class="MsoNormal"><span style="text-decoration: underline">Die Kosten der Krise für die Arbeiterjugend</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt;line-height: normal"><span>Inzwischen trifft die Krise auch Deutschland immer heftiger. Von der Bundesregierung <span> </span>kommen umfangreiche Sparvorgaben. Diese treffen natürlich mal wieder nicht die Verursacher der Krise, sondern die lernende und arbeitende Jugend. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt;line-height: normal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt;line-height: normal"><span>Erst kürzlich kritisierte EU-Abgeordneter Oettinger, Europa praktiziere „Gutmenschentum“, statt die Wirtschafts- und Schuldenkrise zu bekämpfen. Angeblich werden die falschen Prioritäten gesetzt. Statt sich mit Problemen wie einem gesetzlichen Mindestlohn zu befassen, solle sich die deutsche Regierung überlegen, wie sie die Wirtschaft weiter vorantreiben könne. Was das bedeutet, ist uns spätestens seit der Agenda 2010 bekannt: Längere Arbeitszeiten, niedrigere Löhne und Kürzungen in der Bildung und im öffentlichen Bereich.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt;line-height: normal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt;line-height: normal"><span>Die Folgen dieser Politik bekommen wir, die lernende und arbeitende Jugend, <span> </span>täglich zu spüren – wenn wir in viel zu großen Klassen und mit veraltetem Lehrmaterial in maroden Schulgebäuden sitzen, wenn wir keinen Ausbildungsplatz finden oder nach der Ausbildung nur die Wahl zwischen Hartz IV oder Leiharbeit haben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt;line-height: normal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt;line-height: normal"><span>Die Verursacher der Krise wälzen die Kosten auf die Arbeiterklasse ab.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt;line-height: normal"><span>Denn während die Reichen und Herrschenden von den Folgen nichts zu spüren bekommen, werden immer mehr soziale Leistungen abgebaut. In dieser Situation von Gutmenschentum zu sprechen, ist nicht nur verlogen, sondern eine Unverschämtheit. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt;line-height: normal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt;line-height: normal"><span>Wir aber lassen uns diese Politik nicht bieten. Für die Krise zahlen sollen die, die sie auch verursacht haben: die Banken und Konzerne. Wenn der Staat versucht, die Krisenkosten auf uns abzuwälzen, werden wir uns wehren – gemeinsam und entschlossen! <span> </span>Wir kämpfen für unsere Rechte; in der Schule, im Betrieb und auf der Straße!</span></p>
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