Kassel liegt im Herzen Deutschlands und war seit jeher beliebte Stadt der Herrscher. So haben die Fürsten und Könige ihm zwei große Parkanlagen hinterlassen: die Wilhelmshöhe mit dem gleichnamigen Schloss und die Aue mit der Orangerie.
Auch heute werden noch wichtige Entscheidungen gegen das Volk in Kassel getroffen. Zwar stehen die Parkanlagen heute für das Volk offen, nur entschieden wird im Bundessozialgericht über seine Armut. Daran kann auch der von Landgraf Karls Feudalbauern errichtete Herkules nichts ändern.
Wie jeher in der Geschichte dieses wunderschön gelegenen Ortes beherrscht Krieg und Tod das Stadtbild. Zwar finden bei Henschel, Bombadier, Rheinmetall, Kraus Maffei Wegmann u.a. viele Menschen Arbeit (wie die IG Metall Führung immer so schön betont), jedoch werden hier heute wie zu Zeiten der vergangenen imperialistischen Kriege Waffen produziert.
Geplagt von Waschbären und Erwerbslosigkeit liegt es nun da, diese Großstadt in Nordhessen, wartend auf die Revolution. Mit den Nebenkosten betrogene Mieter, junge 1-Jober bei den Baunataler Integrationsbetrieben (einem von vielen kapitalistischen Unternehmungen der evangelischen Kirche) ohne Ausbildungsplatz, von Nebenjobs geplagte Studenten, viele sind es, potentielle Revolutionäre, die ihre Lage noch nicht erkannt haben.
Nun hat auch in Kassel ein kleiner Kreis von Studenten, Schülern und Erwerbslosen begonnen sich ihrer Lage klar zu werden, die Gegebenheiten in dieser Stadt nicht mehr hin zu nehmen und Kassel zu befreien von Kriegsproduktion, Erwerbslosigkeit und Bildungsmangel. Auf Grundlage der Erfahrungen und Schriften von Karl Marx, Friedrich Engels, W.I. Lenins, Ernst Thälmanns u.a. wird die kleine Zelle der SDAJ Kassel in Kneipen, auf Konzis, in Schulen, der Uni und den Betrieben dafür wirken MitstreiterInnen zu finden, damit auch die Kasseler arbeitende und lernende Jugend sich in die Lage versetzt nach ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten leben zu können. Dies ist jedoch nur im Sozialismus, als Vorstufe zum Kommunismus, möglich.
Deshalb ruft die SDAJ Kassel der arbeitenden und lernenden Jugend Nordhessens mit Karl Marx zu:
„Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt darauf an, sie zu verändern!“










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