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Am Freitag den 24.04 befestigten wir auf dem Bahnhofsvorplatz der fuldaer Innenstadt ein Transparent, denn mehr als 1.000 ertrunkene Geflüchtete innerhalb 10 Tagen sind das jüngste Beispiel für imperialistische Kriegsführung und die mörderische Abschottung durch die EU. Diese Tragödie und die damit in Verbindung zu bringende Asylrechtsverschärfung, die am selbigen Tag beschlossen wurde, nahmen wir zum Anlass unseren Unmut und unsere Trauer mit der Protestaktion auf die Straße zu tragen.

„ÜBER 1.000 TOTE IN 2 WOCHEN –
INTERNATIONALE SOLIDARITÄT STATT FESTUNG EUROPA!“

 

Nach dem Höchststand von 2014, als mindestens 3.500 Flüchtlinge die Überfahrt in die EU nicht überlebten, zeichnet sich für 2015 bereits jetzt eine neue Rekordzahl an Todesopfern ab.

„[…]die Polizei sind die Hauptwerkzeuge der Gewaltausübung der Staatsmacht, aber – kann denn das anders sein?“

Nachdem das Transparent hing verteilten wir Flyer, der den erstaunten PassantInnen klar machen sollte, das dass deutsche Großmachtbestreben unter anderem an den Fluchtursachen schuld ist und wie die miese Lebenslage der Geflüchteten in Deutschland rassistischen Bewegungen und Gesetzen in die Hände spielt.
Auch in Fulda und Umgebung gibt es vermehrte Naziaktivitäten.

Leider ließ die Polizei nicht lange auf sich warten und entfernte das Transparent nach wenigen Minuten.Später wurden wir von einer empörten Passantin angesprochen, die sich über das Verhalten der Polizei beschwerte. Werbung dürfe man überall anbringen. Politische Statements werden sofort unterbunden.

Unser Flyer zur Aktion:
Flyer Seite 1
Flyer Seite 2

Fotos der Aktion

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