Kostenloser Nahverkehr für alle!

Heute haben wir unsere Kleinzeitung mainStandpunkt an der Schule für Pflegeausbildung Agnes-Karll-Schule in Frankfurt verteilt. Die Zeitung dreht sich um das erkämpfte Jobticket am Uniklinikum für einen Teil der Beschäftigten und verdeutlicht, dass genug Geld für ein Jobticket für alle da ist! Die Auszubildenden am Nordwestklinikum haben noch kein Jobticket und können von den Erfahrungen in der Auseinandersetzung am Uniklinikum von den KollegInnenn profitieren! Hier noch ein Artikel aus der Zeitung:

Kostenloser Nahverkehr in FFM – Geld ist genug da!

Der RMV lehnt einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr ab: Die Kosten seien zu hoch und die Infrastruktur wäre damit überfordert. Für den Politikchef der Frankfurter Neuen Presse kommen die auf die Stadt Frankfurt zukommenden Kosten von 750 Millionen Euro nicht in Frage. Frankfurt sei schon hoch genug verschuldet. Ein kostenloser öffentlicher Nahverkehr wäre für alle da, aber das ist der Stadt und den Verantwortlichen nichts wert. Feierlich eröffneten sie 2018 die „Neue Altstadt“ von Frankfurt. 200 Millionen Euro betrugen die Kosten für die Stadt. Entstanden sind Wohnungen, die für 25 – 30€ pro Quadratmeter vermietet werden. 20 Geschäfte für die obere Schicht sind entstanden. Für die Reichen gibt die Stadt gerne Geld aus – für uns nicht! Von der neuen Altstadt profitieren nur wenige. In der Planung für 2019 betragen die geplanten Einnahmen an der Grundsteuer (Besitz für Immobilien, etc.) gerade einmal 216 Millionen Euro. Das sind gerade einmal 6% der geplanten Einnahmen für das laufende Jahr. Grund- und Bodenbesitzer sollte man mehr abknüpfen, da sie uns schon genug Geld für unseren Wohnraum nehmen!