Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen von Siemens Offenbach!

Am 17.11. hat Siemens angekündigt, den Standort Offenbach mit dem Standort Erlangen „zusammenzulegen“. Was Siemens als Zusammenlegung verkaufen möchte, ist in Wahrheit eine Schließung des Standorts Offenbach – insgesamt 800 Arbeitsplätze sollen hier gestrichen werden. Neben Offenbach sind auch die Standorte Görlitz, Leipzig und das „Dynamo“-Werk in Spandau betroffen, die komplett geschlossen werden sollen. Insgesamt geht es in Deutschland um 3500 Stellenstreichungen, international um 6900.

Betriebsschließung trotz Milliardengewinnen!

Noch Anfang November, also zwei Wochen vor der Ankündigung der Stellenstreichungen, hatte die Siemens-Geschäftsführung ihre Jahresbilanz präsentiert: Der Konzernchef Kaeser berichtete über einen Gewinnsprung von 11% im Jahr 2017 auf ganze 6,2 Milliarden Euro! Und selbst die Bereiche, die besonders von den Stellenstreichungen betroffen sind – Energieversorgung und Antriebstechnik – fahren noch immer große Gewinne ein. So lag die Marge 2017 bei über 10% und auch nach der neuen Prognose würden diese Bereiche weiterhin Gewinne machen. Nur sind diese Siemens im Vergleich nicht groß genug.

Perspektive unklar

Wann genau der Standort Offenbach geschlossen werden soll, ist noch unklar, einige Aufträge im Kraftwerkbau sollen zunächst noch abgeschlossen werden. Perspektiven wurden den Kolleginnen und Kollegen bisher nicht angeboten, viele sind enttäuscht davon, wie Siemens mit ihnen als langjährigen Mitarbeitern umgeht. Oberstes Ziel von Siemens ist eben die Profitmaximierung. Zwar spricht Siemens davon, dass die Kompetenzen von Offenbach und Erlangen im Standort Erlangen zusammengezogen werden sollen, ob das bedeutet, dass zumindest ein Teil der Kolleginnen und Kollegen weiter bei Siemens arbeiten, ist nicht klar. Und selbst wenn: Erlangen ist über 200km von Offenbach entfernt, zu weit, um täglich zu pendeln.

Widerstand organisieren!

IG Metall und der Betriebsrat von Siemens Offenbach versuchen aktuell, möglichst viele ihrer Kolleginnen und Kollegen am Standort Offenbach gewerkschaftlich zu organisieren und nehmen Kontakt zu den anderen Siemens-Standorten auf, um gemeinsam Druck auf Siemens ausüben zu können. An dem Tag, an dem die Kolleginnen und Kollegen über die Betriebsschließung informiert wurden gab es bereits eine öffentliche Versammlung.

Solidarität zeigen!

Die Kolleginnen und Kollegen von Siemens brauchen unsere Solidarität – was sie heute trifft, kann morgen oder übermorgen auch uns treffen. Deshalb rufen wir auf, die Kolleginnen und Kollegen im Kampf gegen die Schließung des Standorts zu unterstützen! Infos zum aktuellen Stand und zu Aktionen gibt’s unter:

Siemens bleibt in Offenbach

Mehr Infos zu Werkschließungen und Stellenabbau bei Siemens:

Kahlschlag bei Siemens

Ein Leben lang Widerstand

Zum Leben von Emil Carlebach, Frankfurter Antifaschist und Kämpfer für den Frieden

Als Hitler am 1.Mai 1933 auf einer Berliner Kundgebung vor den Gewerkschaften spricht, sitzt der Jugendliche Emil Carlebach mit seiner Gruppe vor dem Radio und verfasst ein Flugblatt, welches die Pläne Hitlers zur Zerschlagung des Widerstands im Lande entlarvt. Noch in der gleichen Nacht wird das Flugblatt in die Briefkästen verteilt. Vier Jahre später wird Carlebach in das Konzentrationslager Dachau und von dort nach Buchenwald deportiert. Unter den Bedingungen der Haft setzte er den Widerstand fort und gibt am 4./5. April 1945 mit anderen das Signal zur Selbstbefreiung des Konzentrationslager. Auch nach der Befreiung blieb Carlebach überzeugter und konsequenter Antifaschist. Der Frankfurter war einer der Mitbegründer der VVN, hielt Zeitzeugenvorträge und war hessischer Landtagsabgeordneter. Als Mitglied der 1956 verbotenen KPD floh Carlebach in die DDR. Bis 1969 wurde der Haftbefehl gegen ihn durch die BRD aufrechterhalten. Emil Carlebach starb am 9. April 2001 in Frankfurt am Main. In Erinnerung an diesen konsequenten Kämpfer gegen Faschismus und für Frieden werden unsere Clubabende in Zukunft seinen Namen tragen.

Kommt vorbei, es wird danach noch eine Diskussion und Getränke geben!

Wann: Montag, 18.12.2017, 19 Uhr
Wo: DGB Jugendclub U68, Frankfurt

Facebook-Veranstaltung

Auf dem diesjährigen Hessentag in Rüsselsheim legt die Bundeswehr wieder 
einen ordentlichen Auftritt hin.In einem eingezäunten Bereich des 
Hessentaggeländes gibt sich die Bundeswehr bei bestem Wetter 
menschlich und volksnah wie eh und je.

Zwischen Infozelten, an denen gut gelaunte Uniformierte stehen, 
gibt es Getränkestände, eine Pommesbude und sogar ein Lagerfeuer, 
an dem Stockbrot gebacken wird. Die meisten Besucher sind Familien, 
hier und da tummeln sich auch ganz kleine Kinder. 
Trotzdem kommt das familienfreundliche Bild einfach nicht auf. 
Warum nicht ist schnell erklärt. Wer fühlt sich schon familiär aufgehoben 
zwischen Panzern, Kriegshubschraubern, Haubitzen, 
bewaffneten Polizist/innen und Soldat/innen?
 Wer fühlt sich familiär aufgehoben von Soldat/innen, die jungen, 
teilweise minderjährigen Menschen Studien- und Ausbildungsplätze 
bei einem Arbeitgeber anbieten, der seine Angestellten in den Tod schickt? 
Wer fühlt sich schon wohl, zwischen denen, die Kriege für die Profite 
der deutschen Banken und Konzerne
 in aller Welt führen und dafür morden?

Wir jedenfalls nicht!! Und deswegen haben wir, die SDAJ HESSEN, 
mit einer klaren Aktion gezeigt, dass die Bundeswehr 
ihre heuchlerische Kriegspropaganda nicht unkommentiert 
in die Welt posaunen kann! 

Mittels einer Panzerbesetzung haben wir
 die Bundeswehr bei ihrem Propagandaauftritt gestört und 
unsere Forderungen lautstark verkündet! Anschließend haben wir uns
 mit circa 50 anderen Menschen an der Antikriegs-Kundgebung auf dem
 Hessentag beteiligt, wo wir mit vielen Menschen ins Gespräch 
gekommen sind, die einerseits unsere Aktion klasse fanden,
 aber vor allem ebenso wenig Bock wie wir auf die Bundeswehr 
haben!

Für uns bleibt klar: Egal, wo die Bundeswehr auftaucht, wir werden auch 
da sein, und unsere Forderungen nach Frieden und echten Perspektiven für 
alle Jugendliche den Heuchlern und Kriegstreibern entgegensetzen -
 auf dem Hessentag, in den Schulen, Messen, Betrieben, Unis und überall!

Unsere Forderungen bleiben daher:
Kein Platz für die Bundeswehr in Schulen, auf Messen, auf dem Hessentag!
Geld für Bildung statt für Militär und Rüstung!
Zivile Ausbildungsplätze für alle!
Stopp aller Bundeswehreinsätze & Rüstungsexporte!

Am 9. bis zum 18. Juni findet der nächste Hessentag in Rüsselsheim bei Frankfurt statt. Wie auf jedem Hessentag wird die Bundeswehr einen riesigen Auftritt haben. Die letzten Jahre hatte die Bundeswehr zwei große Bereiche: ein Festzelt mit Musik und ein Areal, auf dem Panzer, Haubitzen und anderes Kriegsgerät ausgestellt wird, um von Familien bestaunt zu werden. Dazu gehören natürlich Infozelte, in denen Bundeswehrwerbung verbreitet wird.

Wir lassen nicht zu, dass die Bundeswehr mit Kriegspropaganda auf einem großen Familienfest für Kriege wirbt und organisieren gemeinsam mit anderen Organisationen und Jugendlichen Proteste gegen den Bundeswehrauftritt am 10. Juni 2017. Wir fordern, dass die Milliarden statt in Rüstung in die Bildung gesteckt werden und dass jeder Jugendliche ein Recht auf einen zivilen Ausbildungsplatz hat. Wir kämpfen gegen Kriege, die nur für die Profite der Kapitalisten geführt werden. Wir können Kriege verhindern, wenn der gesellschaftliche Protest groß genug ist.

Wir rufen dazu auf, die Bundeswehr zu stören und ihr auf dem Hessentag, auf Messen und in Schulen nicht das Feld zu überlassen.

Wir fordern:

  • Kein Platz für die Bundeswehr in Schulen, auf Messen, auf dem Hessentag!
  • Geld für Bildung statt für Militär und Rüstung!
  • Zivile Ausbildungsplätze für alle!
  • Stopp aller Bundeswehreinsätze & Rüstungsexporte!

Wenn ihr euch an den Protesten beteiligen möchtet, meldet euch unter info@sdaj-hessen.de.

Polizeigewalt, Neoliberalismus und Politskandale – die Zustände in unserem Nachbarland rund einen Monat vor der ersten Runde der Präsidentenwahl, die Kandidaten der herrschenden Klasse und der Mangel an linken Antworten

In Frankreich darf die beherrschte Mehrheit des Landes am 23. April in einem ersten Wahlgang über den kommenden Präsidenten abstimmen und somit ihren sagenumwobenen Beitrag zur bürgerlichen Demokratie in Form eines Kreuzes auf ein Blatt Papier leisten. Grund genug für uns, die Hintergründe und die zur Wahl stehenden Kandidaten genauer unter die Lupe zu nehmen und ihre bisher geleisteten Schandtaten aufzusummieren.

Der Freund heißt Finanzkapital

Beginnen wollen wir mit dem „düsteren Erzkatholiken“ Francois Fillion, welcher aktuellen Umfragen zu Folge rund 20 Prozent erreichen könnte. Sein Wählerpotenzial stammt vorallem aus dem großbürgerlichem Milieu und der „von Abstieg bedrohten Mittelschicht“. Er vereinigt sowohl klerikal-konservative wie auch klassisch-neoliberale Werte auf sich. Zu seinen Vorzeigeideen zählen beispielsweise die Einsparung von rund einer halben Million Beamten in den kommenden fünf Jahren und seine widerlichen Vorstellungen zum Gesundheitssystem in Frankreich, welches er durch Entstaatlichungen und Kürzungen in der staatlichen Pflichterfüllung zu einem ausgeprägten Klassensystem verschlechtern möchte. Punkten kann er aktuell bei der französischen Arbeiterklasse nicht mehr und verliert immer mehr an Glaubwürdigkeit wie prozentualen Boden. Durch Skandale und Schwierigkeiten mit der Justiz in Bezug auf Veruntreuung öffentlicher Gelder hat er jegliche Glaubwürdigkeit eingebüßt. Den letzten Rest seines pfaffenhaften Saubermann-Image nahmen ihm erst kürzlich neue Ungereimtheiten über Klamottenkäufe in Höhe von 50.000 Euro in einer Pariser Edelboutique, welche angeblich ein „Freund“ ihm spendiert haben wollte – dieser zahlungskräftige Freund könnte der französische Weltmarktführer im Versicherungsgewerbe AXA gewesen sein, mitwelchem Fillon über Kapitalgeschäfte liiert ist. Die Ermittlungen dauern an.

Die Geschichte vergisst nicht

Der nächste Vorzeigekandidat für das baldig vakante Amt des Präsidenten ist ein Mann, welcher „weder links noch rechts“ sein will und sich selbst gerne als „Revolutionär“ anpreist – Emmanuel Macron. Macron, Wirtschaftsminister unter der Regierung Holland von 2014 bis 2016 gewesen, ist den meisten „lesenden Arbeitern“ noch von den Ereignissen aus dem Sommer 2016 ein Begriff – die Massenproteste der französischen Arbeiterklasse gegen das neue Arbeitsrecht, welches maßgeblich im Hause Macron ersonnen wurde. Macron steht für einen bürgerlich- rechten, neoliberalen Kurs, welcher sich eindeutig gegen die Lohnabhängigen des Landes richten wird – leider konnte man von einem ehemaligen Rothschild-Banker und Millionär keine anderen Schweinereien erwarten. Macron steht für Privatisierungen, Kürzungen und für eine profitorientierten Politik zugunsten der französischen Konzerne. Ein Zweikampf in der zweiten Runde der Wahl zwischen ihm als „antifaschistischer“ Verhinderer (unterstützt durch alle bürgerlichen Parteien bis hinein ins linke Milieu ) und der Front National Kandidatin Marie Le Pen gilt als wahrscheinlich.

Die Faschistendynastie und die reale Gefahr

Marie Le Pen und ihr faschistischer Front National zählen in Frankreich mit aktuell rund 25 Prozent zu den aussichtsreichsten Anwärtern auf die zweite und entscheidende Wahlrunde. Die adrett-wirkende Le Pen stammt aus einer ausgewachsenen Faschistendynastie und pflegt gemeinsam mit ihrem Vater beste Kontakte zum extrem-rechten und militant-nationalistischen Rand des politischen Spektrums (zu nennen sind hier „Jeanne“, GUD), mittlerweile bestehen auch Beziehungen zu europäischen und deutschen Faschisten wie Rechtsnationalisten wie das Treffen der ENF kürzlich in Koblenz eindrucksvoll bewies. In ihrer Partei schlummert sicherlich ein bedeutendes faschistisches Potenzial, auch wenn dieses aktuell und insbesondere zur Wahl noch nicht öffentlich ausbrechen dürfte. Frankreich ist somit unserer Einschätzung nach nicht auf dem schnellen Weg in eine faschistische Diktatur und eben diese dürfte bei den bürgerlichen Wahlen durch eine breite Front der „Demokraten“ gegen den Front National auch mehr oder minder klar verhindert werden. Trotzdem soll betont werden, dass der FN im Vergleich zur deutschen AfD mehr faschistische Tendenzen besitzt und der beste Joker im Ärmel der herrschenden Klasse zu sein scheint, um ihre auf Sand gebaute Macht in kommenden Klassenauseinandersetzungen zu sichern. Es gilt die Entwicklungen in Frankreich in Bezug auf eine drohende Gefahr genau und solidarisch im Auge zu behalten, auch wenn es bei der Wahl Mitte April keine Marie Le Pen in den Präsidentenpalast schaffen dürfte oder sollte.

Der Flügelkampf und der Klassenkampf

Wenn der geneigte Leser nun die klassenkämpferische Antwort der kommunistischen und fortschrittlichen Kräfte in Frankreich auf die Faschisten, regressiven Klerikalen und neoliberalen Profitmacher erwartet, so muss dies leider verneint werden. Die kommunistische Partei in Frankreich (PCF) ist leider mehr mit sich selbst und internen Flügelkämpfen beschäftigt als mit einem realen Kampf in den Betrieben, Schulen oder Straßen des Landes. Eine Einheit der Partei ist nach verschiedenen Berichten nur noch in nicht zufriedenstellendem Maße vorhanden. Zunächst wollte ein Flügel der PCF einen gemeinsamen Kandidaten aller linken Kräfte unterstützen, welcher wahrscheinlich Arnoud Montebourg hätte werden sollen. Montebourg gehört der Parti socialiste (PS) an, welche mit der SPD in Deutschland zu vergleichen ist. Keine wirkliche kommunistische oder antikapitalistische Alternative. Der andere Flügel der PCF, vorallem durch den Vorsitzenden der PCF Pierre Laurent vertreten, wollte den Kandidaten der Parti de Gauche Jean-Luc Melenchon bei der Wahl unterstützen. Zur richtungsweisenden Abstimmung innerhalb der Partei kam es Anfang November, in welcher sich die Mitgliederbasis knapp für einen „eigenen“ Kandidaten (also gegen Melenchon) aussprach. Dieser Beschluss wiederum wurde Ende November in einer Urabstimmung der Mitglieder wieder gekippt. Bei dieser Abstimmung sprachen sich 53,6 Prozent für die Unterstützung der Kandidatur von Melechon aus. Die PCF unterstützt damit den Kandidaten Melenchon, wenn auch gleich sie einen eigenen inhaltlichen Wahlkampf zu führen versucht, dies gelang ihr beispielsweise bei der letzten Wahl 2012 erfolgreich – ist dieses Mal aber mehr als fraglich. Die inneren Grabenkämpfe über Wahlausrichtungen, verschiedene politische Ausprägungen und die richtige Taktik für die aktuelle Etappe der Kämpfe führten und führen weiterhin zu einer Pluralisierung der Partei, welche nicht mehr an die Massen und die Arbeiterklasse herankommen. Aus den öffentlichen Auftritten und dem Material der Partei ist das Symbol des Klassenkampfes – das Lenin-Konterfei und ein klares Bekenntnis zum Marxismus-Leninismus– verschwunden. Die PCF befindet sich in einer schweren Existenzkrise und droht durch Trotzkismus und leerem Gerede von demokratischen Transformationen als fortschrittliche Kraft von der Bühne der Geschichte abzutreten.

Diese Zusammenfassung spiegelt bestmöglich den Diskussionsstand innerhalb der Gruppe Frankfurt zum Thema Frankreich wieder und basiert auf 2 Artikeln aus der jungen Welt vom 20.03.2017 und aus Informationen von der offiziellen Seite der PCF.

Aus Hessen organisieren wir einen Bus dorthin mit folgenden Halten:
Freitag, 13.01.2017, 23:00 Uhr Darmstadt DGB Haus Samstag, 14.01.2017, 0:00 Uhr Frankfurt DGB Haus Samstag, 14.01.2017, 1:00 Uhr Gießen Hauptbahnhof Samstag, 14.01.2017, 3:00 Uhr Kassel HauptbahnhofFür 40€ könnt ihr mit unserem Bus nach Berlin hin- und zurückfahren. Der Bus fährt nach der Demo am Sonntag zurück. Karten für die Konferenz kosten 16€ und beinhalten das Programm, die Party abends und ein Schlafplatz an Sammelunterkünften (z.B. ein Kindergarten oder ein Vereinshaus). Mehr Infos unter: http://www.sdaj-netz.de/lll-wochenende/ Kontakt: info@sdaj-hessen.de

Rassistische Angriffe auf Migranten häufen sich in Deutschland, was die herrschende Politik nicht wahrnimmt. Für die Menschen die fliehen, geht es ums Überleben. Sie fliehen aus Bundeswehr-Kriegseinsatzgebieten weltweit und sagen zu recht: „Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört.“ An diesen Kriegseinsätzen profitieren vor allem deutsche Banken und Konzerne. Egal, ob an Waffenliegerungen oder dem staatlich geförderten „Wideraufbau“. Um humanitäre Belange geht es hierbei nicht.

Während Milliarden für Kriegseinsätze und Bankenrettung ausgegeben werden, sind KiTa-Plätze rar, Schulen werden kaputtgespart, öffentlicher Nahverkehr immer teurer und die Zahl von Arbeitslosen in Deutschland ist auch keine Ruhmeszahl. Das Deutschland Krieg führt, ist keine Neuigkeit. Aber auch schon damals, als Deutschland den ersten Weltkrieg angezettelt hat, gab es Menschen die dagegen gekämpft haben. Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg sprachen sich gegen die Kriegskredite aus, als der Großteil der SPD schon auf Kriegskurs war. Mit Streiks und Demonstrationen wurde Widerstand geleistet und für eine Gesellschaft ohne Krieg, Krise und Arbeitslosigkeit gekämpft. Damals wie heute sind Kriege gegen unsere Interessen. Damals musste für die Beendigung des 1. Weltkriegs gekämpft werden und für den 8-Stunden-Tag und ein Frauenwahlrecht, heute müssen wir gegen die Kriegsführung Deutschlands in aller Welt, gegen Leiharbeit und Werkverträge und für bessere Bildung kämpfen.

In Gedenken an Lenin, Liebknecht und Luxemburg setzen wir uns für unsere Interessen und gegen Krieg und Sozialabbau ein. Deswegen fahren wir am 14. Und 15.01. 2017 zum Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Wochenende nach Berlin. Am Samstag  haben wir auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz der jungen Welt ein eigenes Jugendprogramm mit Workshops zu Aktionen gegen Krieg an Schulen, den aktuellen mangelhaften Integrationsleistungen der Bundesregierung, einem Argumentationstraining gegen Krieg für den Terrorismus und einer Podiumsdiskussion zu dem Thema „Den Rechtsruck stoppen! Wie organisieren wir den Widerstand gegen AFD und Co.?“

Abends ist Party angesagt und am Sonntag wollen wir gemeinsam mit Zehntausenden demonstrieren und sagen: „Stop Wars – Eure Kriege führen wir nicht! Refugees Welcome!“.

ADN-ZB/Kolbe 9.4.1980 [Datum Archiveingang] Bertolt Brecht geb. 10.2.1898 Augsburg gest. 14.8.1956  Berlin, Dichter, Theatertheoretiker und Regisseur.

Bertolt Brecht
geb. 10.2.1898 Augsburg / gest. 14.8.1956 Berlin Dichter, Theatertheoretiker und Regisseur.

Am Schauspielhaus Berlin wird zurzeit das Stück „Die Mutter“ von Berthold Brecht nach dem gleichnahmigen Roman von Maxim Gorki und Musik von Hanns Eisler aufgeführt. Ein kleiner Haufen junger Schauspieler versucht sich also an einem der bedeutensten Stücke seiner Zeit. Ich nahm also den Weg von Frankfurt nach Berlin auf mich um mir anzusehen, ob sie dem Stück gerecht werden würden und wurde nicht enttäucht.
Im Stück „Die Mutter“ geht es um die Geschichte von Pelagea Wlassowas, einer Frau, die sich im vorrevolutionären Russland von einer unpolitischen Arbeiterwitwe zu einer kommunistischen Agitatorin wandelt.
Als ich das Theater betrat stand auf der Bühne ein auf der Seite stehender Tisch. Mit Kreide war darauf geschrieben: „Scheitern – Neu Versuchen – Besser Scheitern“. Eine nach meiner Interpretation Anspielung auf den Realsozialismus und die heutige Perspektive.
Die Gruppe schaffte es das Stück mit modernen Methoden so darzustellen, dass auch ein Jugendlicher der von altmodischem Theater eher gelangweilt werden würde seinen Spaß daran fände. Mit Rock sowie Rap Versionen von klassischen Musikstücken überraschte die Schauspielgruppe das Publikum. Es wurde nicht nur gelungen einen Einblick in die Zeit von 1905 zu gewähren, sondern auch eine Kritik an den autonomen Aktionsformen von heutigen linken Gruppen einzubauen. Auch wurde Bezug genommen auf Probleme des Lebensschwerpunktes der Schauspielgruppe, indem die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen am Berliner Schauspielhaus angeprangert wurde. Die Gruppe schaffte es die Elemente die ein „Lehrstück“ nach Brecht ausmacht anzuwenden. So wurde das Publikum aufgefordert gewisse Lieder mitzusingen um eine Kollektiverfahrung aus dem normalerweise eindimensionalen Theater zu machen.
Nach dem Stück hatte ich noch die Möglichkeit mit Felix Witzlau, der die Rolle des Sohns Pavel spielte, über das Sück und den Real existierenden Sozialismus kurz zu diskutieren. Eine Frage die mir auf der Seele brannte war, warum das ganze Stück über in einer Ecke ein kleines gerahmtes Poträt von Josef Stalin stand. Er erläuterte, dass er das Stück als Propagandastück konzipiert sah und nach der Stalin Zeit wollten sie das Stück nicht aufführen ohne „das harmonische Ganze des Stücks etwas zu stören“. Hier muss ich anmerken, dass der Roman sowie das Stück der Kunstkonzeption des „Sozialistischen Realismus“ zuzuordnen ist, der einen Anspruch an sich stellt weit aus mehr als einfache Propagandakunst zu sein. Auch die sogenannte Störung des harmonischen Ganzen bleibt unverständlich, wenn man nicht nachfragt. Außerdem impliziert der Ausdruck „Propagandastück“ das es Stücke gäbe, die keine Klasse nützen und somit politisch neutral seien dem ich wiederrum wiedersprechen muss.
Das Stück wird diesen Monat noch 3 letzte Male aufgeführt. Wer dieses welthistorische Meisterwerk Live auf einer Bühne erleben will, sollte sich also eine Karte an der Abendkasse sichern.

54559560Über eine haarsträubende Wohnungssuche in Frankfurt am Main
Ein Kumpel und ich suchten vor Kurzem zusammen eine Wohnung. Er ist Student und ich Arbeiter. Sein Elternhaus liegt im Odenwald, das ist einfach zu weit, um jeden Morgen von dort zur Uni zu fahren. Ich wünschte mir schon seit Längerem mehr Unabhängigkeit von meinen Eltern. Es ist schon peinlich, wenn man nach einer langen Nacht im Club seinem Date sagen muss, das man nicht zu mir gehen kann, weil die Eltern da sind.

Wir wussten, dass die Suche nach einer bezahlbaren Wohnung in Frankfurt nicht besonders leicht werden würde (durchschnittlich 15 € pro Quadratmeter Miete), aber was wir alles erlebt haben, hätten wir uns nicht träumen lassen. Wenn man in Frankfurt eine Wohnung sucht, dann ist man nicht alleine. Wir besichtigten oft Wohnungen mit anderen Bewerbern gemeinsam und man weiß irgendwie immer, uns werden die sowieso nicht nehmen. Bei einer Wohnungsbesichtigung kamen wir an, als der Vermieter die Wohnung gerade vergeben hatte und die neuen Mieter verabschiedete. Er führte uns aber in ein anderes Stockwerk: Dort hätte er nämlich auch noch was frei. Wir kamen in einem großen Raum. Scheinbar war der Raum früher einmal zwei Räume gewesen und die Trennwand hatte man herausgerissen. Ich dachte mir nur, hier könnte man glatt Hallenfußball spielen. Solche Raumvereinigungen nutzen Vermieter als Teil von Luxusrenovierungen, damit die Wohnung eher für reiche Singles als kleine Familien oder WGs geeignet ist. Des Weiteren hatte die Wohnung noch zwei kleine Zimmer, von denen eins nicht mal ein Fenster besaß. Eine weitere Tür entdeckte ich im Flur. Wir staunten nicht schlecht, als sich darin eine Treppe befand, die oben im Nichts endete. Die Öffnung, die in den nächsten Stock führen sollte, wurde einfach zugemauert! Auf Nachfrage gab man uns zu verstehen, dass zwei getrennte Wohnungen einfach mehr einbringen würden als ein Einfamilienhaus.

Mit einer WG eine Wohnung zu finden gestaltet sich eh als besonders schwierig. Als ich bei einer Organisation anfragte, die gezielt an junge ArbeiterInnen Wohnungen zu vergleichbar günstigen Preisen vermittelte, stieß ich auf Ablehnung. Schließlich sei mein Kumpel Student, für die gäbe es ja das Studentenwohnheim. Dass im Studentenwohnheim wiederrum ich schlechte Karten hatte, brauche ich eigentlich gar nicht zu erwähnen. Eine Maklerin sagte uns, dass sie WGs nicht vermitteln könnte. Die Vermieter wollten einfach keine WGs sondern junge Pärchen. „Wärt ihr schwul, könnte ich euch die Wohnung geben. Versucht es doch wo anders mal so.“ Am Ende waren wir so verzweifelt, dass wir das sogar tatsächlich ausprobierten. Aber auch so hatten wir auch kein Glück. „Nein, für Schwule ist die Wohnung doch viel zu klein.“

Jetzt wohnen wir beide in getrennten WGs und ich muss im Februar auch schon wieder raus, da ich nur als Zwischenmieter untergekommen bin. Die WG-Plätze haben wir über Freunde aus der Gewerkschaft gefunden. Aber viele Auszubildende, Studierende und Geringverdienende und auch immer mehr „Normalverdienende“ werden auch in Zukunft leer ausgehen. Oft sind Mietpreise einfach nicht bezahlbar. Dabei ist man schon froh, eine Ausbildung erhalten zu haben bzw. ein Studienplatz in seinem Wunschfach belegen zu können. Dabei freuen wir uns auf einen neuen Lebensabschnitt und damit verbinden wir oft den Auszug aus dem Elternhaus, um ein unabhängiges Leben führen zu können. Dabei haben wir nur begrenzt die Wahl, ob wir umziehen wollen oder müssen, weil Ausbildungsplätze meistens nur in Ballungsgebieten existieren. Die Konsequenz daraus ist aus der Stadt zu ziehen bzw. ausziehen, sich gemeinsam mit anderen eine Wohnung zu suchen, was auch nicht jedermanns Sache ist, oder eine Wohnung anzumieten, die menschenunwürdig ist. Viele von uns müssen eine lange Strecke auf sich nehmen, da sie keine bezahlbare Wohnung in der Nähe ihrer Arbeitsstätte finden. Dafür geht neben der Arbeitszeit, die oft Überstunden enthält, noch mehr wertvolle Lebenszeit drauf.

Es ist dringender denn je, den sozialen Wohnungsbau wieder in den Fokus zu rücken. Es ist nicht zu akzeptieren, dass Haushalte mit niedrigem Einkommen verdrängt werden und nur Wohnraum für wenige bleibt, die es sich leisten können. Wir bekommen in unserer Nachbarschaft mit, wie vielen Haushalten Zwangsräumungen drohen nach Mieterhöhungen, die sich viele nicht mehr leisten können. Doch der Widerstand wächst und ist notwendig. Wohnraum sollte allen bezahlbar zur Verfügung stehen und nicht die, die schon genug haben, noch mehr bereichern. Den enormen Profit schlagen daraus Makler, Vermieter und Wohnungsgesellschaften, obwohl Wohnraum einer unserer wichtigsten Grundbedürfnisse ist.

Deine Schule ist zerbombt. Verletzte werden in schmutzigen Zelten behandelt, weil auch die Krankenhäuser unter Beschuss sind. Deine Ausbildung musst du abbrechen. Jeder Schritt auf den Straßen in deiner Heimatstadt ist lebensbedrohlich, weil Krieg herrscht.

Unerträgliche Hitze, Dürre und flächendeckende Umweltverschmutzung lassen jeden Landstrich unfruchtbar und unbewohnbar werden. Du teilst das letzte Brot in mehrere Stücke und nichts bleibt übrig. Wasser wird in kleinen Tropfen geteilt. Hunger und Durst vertreibt Millionen. Nur ein Stück Brot und ein Tropfen Wasser kannst du dir leisten. Bücher, Bildung und Hobbys sind für Kinder und Jugendliche mit kaum Geld und viel Hunger ein knappes Gut. Das steht nicht jedem zu, weil Armut herrscht.

Krieg, Armut,Hunger und Umweltzerstörung. Über 60 Millionen Menschen, die Hälfte davon Kinder, sind weltweit auf der Flucht.

Krieg überall – Was hat das mit Deutschland zu tun?

Syrien, Afghanistan, Irak, Libyen, Somalia, Kongo, Kosovo. In diesen Ländern wird oder wurde jahrelang Krieg geführt. Aus Syrien kommt der größte Teil der Geflüchteten. Seit 2011 herrscht in Syrien Krieg. Organisiert und befeuert wird dieser durch ausländische Regierungen und Geheimdienste. Saudi-Arabien, Kuwait und Katar unterstützen nachweislich Islamisten mit Waffen und Geld. Diese Golfstaaten zählen im Nahen Osten zu den wichtigsten militärischen und wirtschaftlichen Verbündeten westlicher Industrienationen wie z.B. Deutschland. Deutsche Rüstungskonzerne liefern für mehrere Milliarden Euro Panzer, chemische Stoffe und Kriegswaffen. Damit wird die eigene Bevölkerung unterdrückt und z.B. der Islamische Staat beliefert.

IS unterstützen, Macht sichern

Gemeinsame Pipline-Bauvorhaben zwischen Europa und den Golfstaaten sind seit 2011 in Planung. Diese Pipelines sollten eigentlich durch Syrien gehen. Die syrische Regierung weigerte sich und unterschrieb 2011 einen Vertrag mit Russland, der ein Pipeline-Bauvorhaben mit dem Verbündeten Iran durch Syrien und Irak vorsah. Deutschland und die westlichen Industrienationen haben ein Interesse daran die wirtschaftliche Macht Russlands zu schwächen und ihre eigene wirtschaftliche Macht durch diese Pipelines zu stärken. Deswegen ist der Krieg eine willkommene Destabilisierung der Region, um anschließend wirtschaftlich-politische Macht zu erhalten. Die Entstehung, die Interessen und auch der Vormarsch des IS waren den deutschen und US-Geheimdiensten lange bekannt. Sie ließen in zur Destabilisierung bestehen, wie schon in den Medien zugegeben wurde. Außerdem billigt die deutsche Regierung die Unterstützung des IS durch z.B. Saudi-Arabien, um die wichtigsten Öl-Lieferanten nicht zu verlieren. Eine ähnliche Rolle spielt auch der NATO-Partner Türkei, der den IS mit Waffen, Kämpfern und Geld unterstützt.

Geld für Bildung statt für Rüstung!

Seit Dezember 2015 zieht Deutschland mit Militär in den Syrien-Krieg: Ein Kriegsschiff und sechs Jagdbomber „Tornado“, die als Aufklärungsflugzeuge eingesetzt werden. Mit 1200 Soldaten ist das der derzeit größte Bundeswehr-Auslandseinsatz. Betrachten wir uns die oben genannten Herkunftsländer von Flüchtlingen wird schnell klar, dass Kriege eine große Fluchtursache sind. Die sogenannten Interventionen der Bundeswehr und anderer NATO-Staaten hinterlassen verwüstete Länder: Afghanistan, Irak, Libyen, Kosovo etc. und jetzt Syrien. Millionen müssen flüchten, werden ermordet und verletzt. Deutsche Waffen und Panzer destabilisieren weiterhin die Region. Einzig für den Profit aus Öl-, Gas- und Rüstungsgeschäften, allein für politische und wirtschaftliche Machtinteressen der Banken und Konzerne wird Krieg geführt. Anstatt mehrere Milliarden in Rüstung und Kriege zu investieren, könnte man sowohl Hunger und Armut bekämpfen, als auch Bildung für Alle finanzieren – egal ob für flüchtende, migrantische oder deutsche Jugendlichen.

Auch wir waren Ende Juli bei der Demo der LSV Hessen zur Abschaffung von Hausaufgaben.Nicht nur die Landesschülervertretung Hessen, sondern auch wir, fordern die Abschaffung von Hausaufgaben, weil:

  • Bildungschancen hängen stark vom Elternhaus ab:
    Studien haben ergeben, dass der Schulabschluss in Deutschland besonders stark, davon abhängt ob die Eltern studiert haben oder nicht. Ein Kind von Eltern, die nicht studiert haben, muss mehr leisten, um eine Empfehlung für das Gymnasium zu bekommen, als ein Kind von Studierten. Das hat unter anderem damit zu tun, wie gesprochen wird. Gehobene Sprache wird in der Schule gefordert, aber nicht dort gelernt, sondern vorausgesetzt. Durch Hausaufgaben wird die Bildungsungerechtigkeit verschärft. Denn wer sich Nachhilfe leisten kann, wer eine gute Lernumgebung (z.B. ein eigenes Zimmer) zu Hause hat und wo die Eltern nicht den ganzen Tag arbeiten müssen, sondern bei den Hausaufgaben helfen können, bei dem sieht es besser aus als bei anderen. Gerechter wäre es, wenn Hausaufgaben in den Schulalltag bei guter Lernumgebung und (auf Wunsch) Betreuung integriert wäre.
  • Leistungsdruck, Burn-Out und Suizid-Gedanken unter Jugendlichen nehmen zu:
    Viele SchülerInnen sitzen nach dem Schulunterricht viele Stunden an den Hausaufgaben. Trotz gesetzlich zugesichertem Recht auf Freizeit, ist für viele Schüler kein Platz mehr im Alltag für Hobbies, Freunde und Chillen. Dadurch wird auch politischem Engagement von SchülerInnen entgegenwirkt. Auf 60 SchülerInnen kommt laut Schätzungen einE SchülerIn mit Burn-Out. Folgendes hängt zwar nicht nur mit Schulstress zusammen, aber auch: Die Selbstmordrate unter Jugendlichen steigt.
  • Hausaufgaben sind nicht sinnvoll:
    In einem Schweizer Kanton wurde getestet, wie ein Schulalltag ohne Hausaufgaben funktioniert. Die SchülerInnen ohne Hausaufgaben, waren vom Lernstoff genauso weit wie die gleichaltrigen SchülerInnen mit Hausaufgaben, und hatten zudem noch eine viel positivere Einstellung zu Schule und waren motivierter.

 

Deswegen schließen wir uns folgenden Forderungen der Landesschülervertretung an:

  • Individuelle, betreute Lernstunden in den Schulalltag integriert statt Hausaufgaben!
  • Weniger Lernstoff in mehr Zeit!

Wir ,die SDAJ, wollen eine Schule in der gemeinsam gelernt wird und man dazu befähigt wird, die Welt zu erkennen, zu verändern und für seine Interessen zu lernen, statt nur für Prüfungen, Noten und Arbeitsmarkt.