Screenshot 2013-11-07 14.12.43Was dich am LLL-Wochenende erwartet

Du bist auch genervt vom Jugendoffizier an deiner Schule, die Kriegseinsätze der Bundeswehr machen dich ziemlich wütend und du fragst dich, warum die herrschende Klasse Millionen für neue Drohnen aber kein Geld für deine Bildung hat?

Dann komm mit uns nach Berlin zum LLL-Wochenende! Das jährliche Gedenken an Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und Wladimir Iljitsch Lenin ist ein Höhepunkt im Kalender der revolutionären Linken sowohl in Deutschland als auch international.

2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal und der faschistische Zweite Weltkrieg zum 75. Mal. 100 Jahre Krieg und Kriegspolitik – 100 Jahre Widerstand. Deswegen wird sich an diesem Wochenende alles um den deutschen Imperialismus drehen: Über den Ersten Weltkrieg, aber auch um aktuelle Interventionen wie in Syrien, die Zerstörung von Libyen und der Bundeswehreinsatz in Afghanistan.

Neben der Großdemonstration am 12. Januar mit einem revolutionären Jugendblock erwartet dich am Samstag die Rosa-Luxemburg-Konferenz der jungen Welt mit vielen internationalen Gästen und spannenden Diskussionen. Zwischendurch kannst du dich im „Cafe International“ mit unseren Geschwisterorganisationen über Kampferfahrungen der Jugend in Griechenland, Portugal und der Türkei auszutauschen, Ergebnisse von unserer Cuba-Solidaritäts-Kampagne entdecken oder an einem alternativen Stadtrundgang durch Berlin teilnehmen. Am Abend darfst du dich auf eine große Party gegen Militarismus freuen.

Aus Hessen werden DKP und SDAJ wieder gemeinsam einen Bus nach Berlin organisieren.

Unser Material zum LLL-Wochenende findest du hier.

 

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Die imperialistische Aggression gegen Syrien hat eine neue Stufe erreicht. Schon mehrmals hat es Versuche der imperialistischen Staaten gegeben, einen Vorwand für eine offene militärische Intervention zu finden. Vor allem die Türkei und Frankreich waren es bislang, die immer wieder Anschuldigungen gegen die syrische Regierung erhoben haben, um einen Krieg vom Zaun brechen zu können. Bisher hat sich allerdings keine dieser Konstruktionen dafür als tragfähig genug erwiesen. Nun scheint ein Punkt erreicht zu sein, an dem die Imperialisten nicht länger darauf warten wollen, dass sich die von ihnen unterstützte bewaffnete Opposition im Bürgerkrieg durchsetzt. Der Sturz der Regierung Assad soll direkt durch ein kriegerisches Eingreifen von außen erreicht werden.

Der Vorwurf, die syrische Armee sei für den Giftgas-Einsatz bei Damaskus verantwortlich, der hunderte Menschen das Leben gekostet hat, wird von den USA als Kriegsgrund gebraucht. Syrien habe damit die „rote Linie“ überschritten, als die US-Präsident Obama den Einsatz chemischer Waffen bereits im Mai dieses Jahres bezeichnet hat. Während die Versuche Frankreichs, der syrischen Regierung bereits im Juni einen Giftgas-Anschlag anzulasten und so den Kriegseintritt des Westens zu provozieren, noch fehlschlugen, stehen dieses Mal die Zeichen auf Krieg. Die USA haben Kriegsschiffe vor der Küste zusammengezogen, das Pentagon verkündet die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte und alles wartet nur noch auf das Kommando zum Losschlagen. Die Entschlossenheit zum Krieg wird besonders an der Reaktion der USA auf die Versicherung der syrischen Regierung deutlich, den Inspektoren der UNO freien Zugang zum Tatort des Giftgas-Einsatzes zu gewähren und so eine unabhängige Untersuchung der Geschehnisse zu gewährleisten. Eine solche Untersuchung, deren Ermöglichung zuerst noch strikt eingefordert wurde, erklären die USA schlicht und einfach für wertlos, da die Beweise ohnehin schon längst vernichtet seien. Damit ist zugleich auch das wahrscheinliche Ergebnis der Untersuchung für nichtig erklärt, nämlich, dass es die syrischen „Rebellen“ sind, die das Giftgas eingesetzt haben, eben um dem Imperialismus einen Grund zum Eingreifen zu geben.

Das Vorgehen der USA erinnert fatal an den Beginn der Kriege gegen Jugoslawien und den Irak, für die ebenfalls Lügen über angebliche Massaker und den Einsatz von Massenvernichtungswaffen herangezogen wurden.

Es ist an uns, klar und deutlich zu benennen, dass dieser Krieg kein Einsatz für „Demokratie und Menschenrechte“ ist, sondern ein imperialistischer Angriffskrieg, mit dem Profit-Interessen, wie der gewünschte Bau von Pipelines und Bahnstrecken, und das geostrategische Ziel der Schwächung des Iran verfolgt werden.

Und es ist an uns, die Friedensheuchelei des deutschen Imperialismus zu entlarven: auch wenn sich jetzt Vertreter aller bürgerlicher Parteien „skeptisch“ zeigen, ein militärisches Eingreifen in Syrien wird auch von Deutschland unterstützt. Die Bundeswehr steht bereits an der türkisch-syrischen Grenze und im Mittelmeer. Die Bundesregierung hat keine Gelegenheit ausgelassen, um Öl ins Feuer des syrischen Bürgerkries zu gießen, sie es durch politische, finanzielle und materielle Unterstützung der syrischen Opposition, sei es durch große Waffenlieferungen an die Golf-Diktaturen Saudi-Arabien und Quatar, die die „Rebellen“ direkt mit Waffen ausrüsten. Auch der deutsche Imperialismus will den Regime Change in Syrien.

Wir fordern:
Stoppt die Kriegsdrohungen gegen Syrien!
Schluss mit dem Anheizen des Bürgerkriegs in Syrien!
Stopp sämtlicher Rüstungsexporte! Keinerlei Unterstützung der bewaffneten Aufständischen in Syrien!

131207festivalAuf der ganzen Welt erfahren wir, die arbeitende und lernende Jugend, eine Offensive gegen ihre Rechte auf Frieden, Arbeit, Bildung, Gesundheit, Sport und Kultur.

Auch in Deutschland wird uns gesagt, wir müssten alle „den Gürtel enger schnallen“, die öffentlichen Kassen seien leer und überhaupt müssten wir sparen. Die Umsetzung der Schuldenbremse führt zu massiven Kürzungen im Sozial- und Bildungsbereich, vor allem auf kommunaler Ebene. Gleichzeitig sollen die Gewinne derBanken und Konzerne auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung aufrecht erhalten und weiter gesteigert werden. Während deutsche Konzerne weiterhin Profite in Milliardenhöhe einfahren, sind die Reallöhne von 2000 bis 2010 in Deutschland um 5,4% gesunken. Es fehlen hunderttausende Ausbildungs- und Studienplätze. Arbeitslosigkeit, Minijobs, Werkverträge, Leiharbeit und unbezahlte Praktika sind daher für viele alltägliche Realität. Die Jugend ist dabei besonders betroffen.

In anderen Ländern der EU ist die Situation noch drastischer: in Griechenland und Zypern ist ein Drittel der Jugendlichen arbeitslos, in Spanien sogar die Hälfte. Dies wird sich noch weiter verschärfen, wenn die Spardiktate der Troika durchgedrückt werden. Es ist der Kampf der Herrschenden gegen die Vernichtung und Entwertung von Kapital. Mit ihm verschärft sich auch ihr Kampf untereinander um den Anteil an der Beute, den die deutschen Banken und Konzerne bislang maßgeblich zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Die deutsche Exportwalze drängt die Völker Europas in tiefere Abhängigkeit und Armut, die so genannten Rettungsschirme fließen direkt in die Taschen der deutschen Banken. Überall sollen wir für die Krise zahlen, die wir nicht verursacht haben.

Gleichzeitig nehmen Kriegseinsätze zu, wie der Krieg in Libyen oder in Syrien.Wir sollen mehr für imperialistische Kriege in aller Welt zahlen und akzeptieren, dass Menschen sterben, damit Absatzmärkte und Rohstoffquellen für die Unternehmen und Banken geschützt werden. In Deutschland wirbt die Bundeswehr im öffentlichen Raum, insbesondere an Schulen, um Kanonenfutter für die künftigen Konflikte zu rekrutieren und gesellschaftliche Akzeptanz für ihre Kriege zu erreichen. Dabei nutzt sie die Lage der Jugendlichen aus und lockt mit Ausbildungsplätzen und Studium, wenn man sich zum Töten verpflichtet und sein Leben aufs Spiel setzt.

Doch es regt sich Widerstand. In den Massenprotesten und Streiks in Griechenland und Portugal oder in der Studierendenbewegung in Chile setzen sich Menschen gegen den Abbau sozialer und demokratischer Rechte und für den Frieden ein. In all diesen Kämpfen spielt die Jugend eine tragende Rolle. Auch in Deutschland setzen sich Schüler_innen Auszubildende und Studierende für bessere Bildung und Ausbildungsplätze, gegen Studiengebühren, Naziaufmärsche und Bundeswehrauftritte an Schulen ein. In der Gewerkschaftsjugend, in SchülerInnenvertretungen, in Jugend- und Studierendenverbänden organisieren sich junge Menschen, um ihre Rechte gegenüber den Unternehmern durchzusetzen.

Der deutsche Imperialismus hat seine Position aber auch deshalb stärken können weil die Lohnabhängigen in Deutschland ihre Kämpfe bisher nicht verstärkt haben. Den Widerstand der Jugendlichen in Deutschland gegen die Offensive der Herrschenden weiter zu stärken ist daher sowohl notwendig zur Erkämpfung unserer Rechte als auch internationalistische Pflicht.

Die Weltfestspiele sind dabei ein wichtiges internationales Forum zum Austausch über die verschiedenen Kämpfe der Jugend und Studierenden aus der ganzen Welt. Jugendliche kommen dort zusammen und bringen ihre unterschiedlichen Erfahrungen ein. Sie kommen aus Staaten der Industrienationen, wo sie ihre unter Beschuss stehenden Rechte verteidigen. Sie kommen aus ausgebeuteten Ländern der sogenannten Dritten Welt, wo sie unter ungleich schwereren Bedingungen Widerstand leisten und Fortschritte erringen. Sie kommen aber auch aus Ländern in denen wesentliche soziale und politische Grundrechte verwirklicht sind.

Gerade in Lateinamerika regt sich zunehmend antiimperialistischer Widerstand. Im Dezember 2013 finden die 18. Weltfestspiele der Jugend und Studierenden in Ecuador statt. Dort formiert sich die Bevölkerung in der sogenannten Bürgerrevolution, unter Leitung des amtierenden Präsidenten Rafael Correa, durch das Demokratisierung, Bildung und bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für alle Ecuadorianer_innen erreicht werden sollen.

Fahren wir gemeinsam nach Quito um internationale Solidarität zu üben und unsere Erfahrungen aus sozialen Kämpfen auszutauschen:

Jugend vereint gegen Imperialismus – für eine Welt des Friedens, der Solidarität und des sozialen Fortschritts!

Mehr Informationen unter www.weltfestspiele.de

 

Wenn dich die Weltfestspiele interessieren, du mehr Infos oder sogar vielleicht mitfahren möchtest, dann melde dich möglichst bald bei deiner SDAJ-Gruppe vor Ort oder unter info@sdaj-hessen.de

Noch heute heute hört man in Schulunterricht und Uni vom „Manifest der kommunistischen Partei“. Insgesamt wurde es in mehr als 100 Sprachen übersetzt und viele Millionen Mal gedruckt. Es wurde 1848 von Karl Marx und Friedrich Engels veröffentlicht.
Es ist einer der grundlegendsten und bekanntesten Texte des wissenschaftlichen Sozialismus und hat auch heute noch Bedeutung.

Wir wollen es gemeinsam lesen, erarbeiten,diskutieren und in aktuelle Zusammenhänge bringen.

Dazu möchten wir uns am 29.08. um 17:30 Uhr in Kassel treffen, der genaue Ort wird noch bekannt gegeben.
Wenn ihr kein Manifest habt, sagt bitte vorher einfach bescheid, dann können wir euch den Text mitbringen!

Zur Facebook-Veranstaltung geht’s hier.

Bildschirmfoto 2013-08-21 um 15.15.21In der Schule und Berufsschule, im Ausbildungsbetrieb, im Praktikum oder bei der Bewerbung für eine Lehrstelle: Der Druck auf Schüler, Auszubildende und junge Arbeitende wird ständig größer.

Politiker aller Parteien und Unternehmer aller Branchen erzählen uns: „Bildung ist die Zukunft“. Dabei wird an Bildung immer mehr gespart: Seien es fehlende Lehrer, immer mehr Schulstoff in kürzester Zeit und künstliche Barrieren wie das gegliederte Schulsystem und unangemessene Abschlussprüfungen, die „aussortieren“ sollen.

Sie erzählen uns: „Immer weniger Jugendliche sind Ausbildungsfähig“. Dabei haben sie diese Bedingungen nicht nur selbst geschaffen; sie tragen vielmehr die Verantwortung für fehlende Ausbildungsplätze, perspektivlose Schmalspurausbildungen und Leiharbeit nach erlerntem Beruf.

Sie erzählen uns: „Verglichen mit der Situation in Griechenland und Portugal stehen Schulabgänger in Deutschland gut da“. Dabei tragen sie Mitschuld an der katastrophalen Politik in den südeuropäischen Ländern, die ihre Schwesterparteien und ihre Stiftungen im Einvernehmen mitgetragen haben. Im Grunde wollen sie uns wie unseren Altersgenossen in anderen Ländern eintrichtern: „Beschwert euch nicht“! „Ihr seid selbst Schuld“!

Dagegen hilft nur Eines:

Solidarität und Widerstand gegen diese Zukunftskiller!

Denn wenn deutsche Banken und Konzerne allen europäischen Ländern rigorose Kürzungen bei Bildung und Sozialleistungen empfehlen, dann doch deswegen, weil sie von den freiwerden- den Mitteln und vom verstärkten Leistungsdruck auf uns profitieren!

Und wenn die deutsche Regierung alle Register zieht, um gegenüber jungen Gewerkschaftern, jungen Hartz IV-Empfängern anderen Jugendlichen zu sagen: „Diese Politik ist alternativlos“! Dann meint sie damit nur, es gäbe keine Alternative zu den Forderungen der Banken und Konzerne!

Und selbst wenn sozialdemokratische und grüne Parteien Besserung geloben, Gipfel einberufen und zur Mäßigung aufrufen, dann meinen sie damit gleichzeitig: Auch wir sollen uns mäßigen. Wir sollen unsere Forderungen abschwächen, nicht mit unseren Bedürfnissen argumentieren, sondern nach politischer Opportunität handeln.

Aber es gibt für dich eine Wahlalternative:
Wähle den Weg des Widerstands gegen die Zukunftskiller!

Denn sie werden auch nach der Bundestagswahl nicht aufhören, ihre Krisenlasten auf uns abzuwälzen. Daher rufen wir dich dazu auf, dich als Mitstreiterin oder Mitstreiter dem Widerstand in Schule und Berufsschule, im Ausbildungsbetrieb und an den Hochschulen anzuschließen.

Und wir bieten dir an, mit uns für eine Perspektive ganz ohne Zukunftskiller zu kämpfen: Für den Sozialismus!

Hier gehts weiter zu unseren Wahlprüfsteinen.

 

In Deutschland gibt es eine immer stärker werdende Tendenz zum zweigliedrigen Schulsystem. Mittlerweile gibt es in nur noch fünf Bundesländer Hauptschulen, da Haupt und Realschule immer öfter zusammengelegt werden, weil die Zahl der Hauptschüler stark abnimmt. Diese zusammengelegten Schulen sind im Gegensatz zu den Gymnasien „Restschulen“, ihre Ausstattungen usw. sind noch schlechter. Der Umbau der Schularten ist nicht zufällig, die Entwicklung ist eindeutig: Bald wird es in Deutschland gar keine Hauptschulen mehr geben. Stattdessen wird die Selektion zwischen Gymnasium und „Restschule“ verschärft.
Leistungsdruck und unterfinanzierte Schulen sind kein Zufall.
Die neuen „Restschulen“ verschärfen die Selektion und damit unsere Perspektivlosigkeit. Zudem wird uns durch das Turboabi (G8) die Möglichkeit erschwert Abitur zu machen, wenn wir nicht direkt nach der Grundschule auf‘s Gymnasium gegangen sind. Aber auch die GymnasiastInnen sind der Selektion und dem Leistungsdruck ausgeliefert. Es besteht die dauerhafte Gefahr, vom Gymnasium auf eine „Restschule“ wechseln zu müssen, wenn sie nicht mithalten können. Daneben wurde uns am Gymnasium durch das Turboabi (G8) ein Jahr gestrichen, ob wohl wir die gleiche Menge an Schulstoff lernen müssen. Immer mehr SchülerInnen leiden unter Burn-Out.
Verschärfte Selektion durch Zweigliedrigkeit und Turboabi ist im Interesse der Herrschenden. Die Banken und Konzerne setzen auf eine kleine Elite und dazu auf eine niedrig ausgebildete Masse. Die Selektion wird nicht aufhören, solange unsere Bildung nur dazu dient, die ArbeiterInnen von morgen auszubilden und damit Profite zu erwirtschaften. Bildung ist ungleich verteilt, es ist immer schwerer zwischen Schularten zu wechseln, um auch Abitur machen zu können. Und selbst wenn wir das schaffen würden, müssten wir uns Bücher und Nachhilfe leisten können.
Wir wollen nicht, dass sich die Selektion zuspitzt, dass Leistungsdruck und der Geldbeutel unserer Eltern unseren Schulalltag bestimmen. Die Banken und Konzerne werden das nicht ändern. Wenn wir es so nicht mehr wollen, müssen wir also selber aktiv werden.
Es reicht – Wir wollen keine Schule gegen unsere Interessen
Jetzt stehen die Wahlen der SchülerInnenvertretung an. Werde aktiv in deiner Vertretung, ob als KlassensprecherIn oder in der Vertretung für die ganze Schule. Stehe selbst für deine Interessen ein. An der eigenen Schule musst Du ansprechen, was schief läuft, was gegen unsere Interessen durchgesetzt wird. An deiner Schule kannst Du Widerstand organisieren.
Was wir brauchen, ist eine Schule, die nach den Interessen der SchülerInnen und nicht nach den Interessen der Banken und Konzerne aufgebaut ist. Wir brauchen eine Schule für alle, denn nur gemeinsames Lernen aller SchülerInnen kann der Beginn von Chancengleichheit in der Bildung sein.
Weg mit Turboabi (G8) – Gegen Selektion und Leistungsdruck!
Schluss mit dem mehrgliedrigen Schulsystem – Eine Schule für alle!
Geld für Bildung statt für Banken und Konzerne!

Antimilitaristisches Bündnis plant Aktionen gegen Bundeswehrwerbung

Die Bundeswehr macht mobil. Im Rahmen der Bundeswehrreform wird um- und aufgerüstet. Deutsche Soldaten sollen sich an noch mehr Kriegen in aller Welt beteiligen, um die Profite der deutschen Banken und Konzerne zu vergrößern. Dafür wird Nachwuchs benötigt. Die zunehmende Perspektivlosigkeit treibt immer mehr Jugendliche in die Hände der Bundeswehr, die mit Studien- oder Ausbildungsangeboten lockt.  Den „Nachteil“, das Risiko bei der Arbeit für die Bundeswehr das eigene Leben zu verlieren, verschweigt sie dabei gerne.

Wie jedes Jahr wird die Bundeswehr eine der größten Ausstellerinnen auf dem Hessentag sein – diesmal vom 14.-23. Juni in Kassel. Dort werden Panzer und Tornados ausgestellt, Jugendoffiziere und Wehrdienstberater werben im „Karrierepavillon“ für eine jahrelange Verpflichtung, die auch eine Verpflichtung zum Auslandseinsatz beinhaltet.

Die Bundeswehr kann nur noch selten auftreten, ohne dabei von AntimilitaristInnen behindert zu werden. Im letzten Jahr beteiligten sich etwa 100 KriegsgegnerInnen an einer Demonstration gegen die Bundeswehrwerbung in Wetzlar. Eine Hundertschaft der Polizei riegelte jedoch in Kooperation mit der Militärpolizei die Werbestände der Bundeswehr frühzeitig ab. Angesichts demokratischer Proteste fühlt sich die Bundeswehr offenbar unwohl.

Auch dieses Jahr sollte die Bundeswehr auf dem Hessentag nicht ungestört bleiben. Ein breites antimilitaristisches Bündnis plant an vielen Tagen Protestaktionen unter dem Motto „In Hessen. Ganz ohne.“. Auch wir werden uns wieder an den Protesten beteiligen.

 

Lasst uns gemeinsam verhindern, dass die Bundeswehr auf dem Hessentag ungestört für ihre Kriege wirbt:

 

Bundeswehreinsätze stoppen – in den Schulen, auf dem Hessentag, in Afghanistan!

Hier gehts zu unserer Broschüre mit dem Schwerpunkt „Antimilitarismus“.

Am langen Pfingstwochenende schon was vor?
Lust auf politische Diskussionen, Konzerte, Kultur, Sport und gemeinsam mit uns zu feiern?

Dann bist du recht herzlich zum diesjährigen Südpfingstcamp „Sommer, Sonne Sozialismus“ der SDAJ eingeladen!
Stattfinden wird es vom 17.-20. Mai am Jugendzeltplatz Eutersee in Hesseneck-Schöllenbach.

Tagsüber an vielen verschiedenen Runden zu politischen Themen teilnehmen oder einfach mit FreundInnen auf der Wiese chillen, um sich zu unterhalten. Am Abend gibt es Bier, gute Cocktails und Live-Musik aus dem Bereich: Ska, Hip-Hop und Alternative Rock!

Schlafplatz, politische Runden, Konzerte und Verpflegung (Frühstück und Mittagessen) – alles inklusive.
Drei Übernachtungen auf dem Zeltplatz sowie Frühstück und Mittagessen kosten normal 25 Euro.
Der Besuch ist kostenlos!

Zur Unterstützung bitten wir um Spenden und verkaufen Solibuttons.

Lust bekommen? Dann 25 € zusammenkratzen, Karte kaufen, Zelt, Schlafsack, Isomatte und FreundInnen einpacken und los geht’s.

Weitere Infos gibt es unter suedcamp.de.Bildschirmfoto 2013-04-05 um 01.31.12

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Umfairteilen braucht Klassenkampf von unten

Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) und die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) in Hessen werden sich mit einem eigenem Beitrag an der Aktion Umfairteilen am 13. April beteiligen. Wir unterstützen dabei die Forderungen des Bündnisses, die mittlerweile von hunderten bundesweiten, regionalen und lokalen Organisationen getragen werden, darunter Gewerkschaftsgremien, Sozialverbände, Basisinitiativen und viele andere.

Unsere Losung heißt: Keine Kürzungen in den Kommunen – Banken und Konzerne zur Kasse!

Die Schere zwischen Reich und Arm in Deutschland klafft immer weiter auseinander. Allein die privaten Vermögen des reichsten einen Prozents der Bundesbürger sind höher als alle Schulden von Bund, Ländern und Kommunen zusammengenommen. Auf der anderen Seite werden besonders junge Menschen und Frauen in Billiglohnarbeitsplätze gepresst. Durch den zunehmenden Arbeitsdruck in den Betrieben steigt die Zahl der kranken und der dadurch „verschlissenen“ Menschen. Während die Banken und Konzerne Milliarden an Dividenden und Boni ausschütten, nimmt die Zahl der Armenküchen – heute verschämt Tafeln genannt – immer mehr zu. Steuergeschenken in unvorstellbarem Ausmaß an Kapitalbesitzer und Vermögende stehen Schikanen gegen Arbeitslose gegenüber. Zugunsten von noch mehr Profit soll Trinkwasser privatisiert werden, werden Mieten und Preise in die Höhe getrieben, während die Einkommen der Arbeiter und Angestellten stagnieren oder sogar sinken. Belegschaften werden zu immer größeren Zugeständnissen erpresst, feste Arbeitsplätze werden zu Tausenden vernichtet. Das ist organisierter Klassenkampf der Kapitalseite – Klassenkampf von „oben“.

Dem muss nach Auffassung der DKP und SDAJ die aktive Gegenwehr von „unten“, der Klassenkampf der abhängig Beschäftigten, der Arbeitslosen, der Jungen und der Älteren entgegengesetzt werden. Deshalb ist es notwendig, mehr und verstärkt auf die Straße zu gehen. Eine Möglichkeit dazu bildet der Aktionstag Umfairteilen am 13. April. Mit umverteilen ist es nicht getan. Notwendig ist, über den Tag hinaus diese Themen in den Betrieben, Universitäten und Schulen und mit Nachbarn, Freunden und Bekannten zu diskutieren. Gönnen wir den Herrschenden keine Ruhe mehr. DKP und SDAJ werden dazu ihren Beitrag leisten.

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Filmvorführung „Zucker und Salz“

(Ein Film von Martin Broschwitz und Tobias Kriele)

Nach dem Sieg der kubanischen Revolution steigen tausende junger Kubanerinnen und Kubaner in das Gebirge der Sierra Maestra, um als Freiwillige die Landbevölkerung zu unterrichten.Cuba-Flyer

Angela, Elena, Ana und später María schließen dort eine Freundschaft fürs Leben. Sie kehren nach Havanna zurück, studieren gemeinsam, unterrichten ehemalige Prostituierte und Dienstmägde, heiraten, gründen Familien, übernehmen Verantwortung in der Revolution und erleben schwierige Zeiten. Im fünfzigsten Jahr ihrer Freundschaft erzählen sie, wie sie zu dem wurden, was sie heute sind – und ermöglichen so einen Einblick in ein halbes Jahrhundert gelebter Geschichte des Alltags der kubanischen Revolution.

 

Diskussion: Kuba, ein Unrechtsstaat? – Errungenschaften, Probleme und Perspektiven des kubanischen Sozialismus

Präsentation: Das Cuba-Soli-Projekt 2013 der SDAJ.

Anschließend: Kubanische Cocktailparty (Getränkeeinnahmen werden gespendet)

 

Was: Film „Zucker und Salz“ + Diskussion

Wann? Samstag, 16.02.2013, 18:30 Uhr (Einlass ab 18:00)

Wo? Die Veranstaltung findet statt im DGB-Jugendclub (Spohrstraße 6), in Kassel statt.