Wie schon seit 132 Jahren gab es natürlich auch wieder dieses Jahr am 1. Mai, am internationalen Kampftag der Arbeiterklasse (er wird von Bürgerlichen oft beschwichtigend Tag der Arbeit genannt), Demonstrationen für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen. Auch in Kassel startete die 1.-Mai-Demo um 10 Uhr am Halitplatz. Der Jugendblock wurde von einem Lautsprecherwagen angeführt, von welchem neben den Hauptredner Jörg Hoffman, der auf dem Königsplatz redete, Musik, Demosprüche und auch kurze Redebeiträge (unter anderem von ML als Vertreterin des Stadtschülerrats, die auch Mitglied der SDAJ ist) kamen. Das Besondere an diesem ersten Mai war nicht nur, dass die DGB-Demoleitung die Demo offiziell auflöste, nachdem die kurdische Community mit Sympathisierenden die Flaggen der Volksverteidigungsarmeen YPG und YPJ (welche erfolgreich unter anderem den IS bekämpften) gezeigt hatte, sondern, dass zum ersten Mal organisiert Schüler und Schülerinnen mitliefen. Das Kasseler Bildungsbündnis „Unsere Zukunft Erkämpfen“, welches im letzten Dezember den Kasseler Schulstreik gegen die 144 Millionen Sanierungsstau an Kassels Schulen organisierte, hatte zusammen mit dem Stadtschüler*Innenrat Kassel zur Demo mobilisiert. Mit bildungspolitischen Sprüchen und Transpis wurde die 1.-Mai-Demo wieder einmal breiter und vielfältiger. Das absolute Highlight war jedoch, als der aktuelle Oberbürgermeister, Christian Geselle, durch einen Redebeitrag an der Drahtbrücke ein bisschen Promo für sich machen wollte. Da dieser „Sozialdemokrat“ genauso wenig für Kassels Schulen unternimmt, wie seine Vorgänger, haben wir uns als Schülerblock (an dem auch die politischen Jugendorganisationen SDAJ, solid und Revolution teilnahmen) noch einmal vor der Bühne versammelt und lautstark „Saniert auf der Stelle, Janz und Geselle!“ und „Geselle spart die Bildung klein, stellt euch auf Proteste ein!“ gerufen, was dazu führte, dass der Oberbürgermeister seine Rede früher als geplant beendete und es viel positives Feedback von den Kollegen aus den Gewerkschaften gab. Alles in allem also ein super erster Mai mit neuem Schwung. Aber wir müssen uns kontinuierlich kämpferisch für unsere Interessen einsetzen und nicht nur am 1.Mai. Das können wir nur erfolgreich gemeinsam als Schüler, Auszubildende, Arbeiter, Angestellte und Arbeitslose.

Zum Gedenken an den 8.Mai 1945 – den Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus –  und als Aufruf gegen Nazis aktiv zu werden, gibt es jedes Jahr an vielen Orten verschiedene Aktionen. Besonders cool ist das natürlich, wenn nicht nur Antifaschisten an diesen Aktivitäten teilnehmen, sondern auch eigentlich unpolitische Menschen aktiv werden.

Das ist mehreren SVen, in denen auch SDAJler aktiv sind, in Kassel gelungen. An der Jacob-Grimm-Schule gab es eine erfolgreiche Fotoaktion gegen Rassismus und eine Durchsage an diesem Tag. An der Max-Eyth-Schule gab es eine ähnliche Durchsage und am Goethe Gymnasium gab es ein internationales Buffet und eine Flyerverteilung mit dem Durchsagentext. Zu dem gab es eine Flyerverteilung an der Offenen-Schule-Waldau gegen die unsoziale Politik der AFD von der örtlichen SDAJ Gruppe.

Es ist ein richtiger Schritt, dass an Schulen zum Anlass dieses Tages ein Zeichen gegen Rassisten und Faschisten gesetzt wird, wobei natürlich im nächsten Jahr noch viel mehr Schulen und Schüler aktiv werden sollten. Das ist gerade an Schulen dringend notwendig, wie sich an der Wilhelm-Filchner-Schule im Landkreis Kassel zum Beispiel zeigt, wo die Identitäre Bewegung mit Flyern, Stickern und Plakaten seit längerem aktiv ist. Die SV dieser Schule hat Sticker zum Überkleben mit dem Slogan „Hier wurde ein Nazi-Sticker überklebt“ erstellt und auf einer Klassensprechervollversammlung deutlich gemacht, dass eben nicht die Flüchtlinge Schuld an Bildungsunterfinanzierung und anderen Problemen sind, sondern eine ungerechte Reichtumsverteilung und aufgezeigt, dass die Aussagen und Argumente der Identitären Bewegung nicht der Wahrheit entsprechen.

Nachfolgend findet ihr den Durchsagentext der in ähnlicher Form an den Schulen am 8.Mai genutzt wurde:

Heute vor 73 Jahren, am 8. Mai 1945, wurde Deutschland durch die Alliierten und die Sowjetunion vom Hitlerfaschismus befreit. Mit ihrer Politik unterdrückten Sie nicht nur Andersdenkende, sondern verfolgten und töteten diese sogar systematisch. Doch auch in der Schule hatte dieses rassistische Menschenbild drastische Auswirkungen. Das Schulsystem der Nazis war darauf ausgelegt, die NS-Ideologie zu rechtfertigen und sogenannte nicht Arische SchülerInnen und Schüler vom Unterricht auszuschließen und die deutschen Schüler mit starkem Drill einseitig zu erziehen. Ausländische SchülerInnen und Schüler vom Unterricht auszuschließen, das fordern auch heute noch rechte Parteien.

Die AfD fordert außerdem z.B. folgendes: „Die Autorität der Lehrer stärken. Sowohl während des Unterrichts als auch gegen Schulverweigerer ist Unterrichtsdisziplin einzufordern und konsequent durchzusetzen.“  Dass das unseren Unterricht nicht verbessern wird, liegt auf der Hand. Mit solchen Forderungen macht die AfD nicht nur auf sich aufmerksam, sondern verschiebt die politische Mitte nachhaltig nach rechts und macht somit Rassismus wieder salonfähig. An diesem besonderen Tag sollten alle SchülerInnen und Schüler unabhängig von ihrer Herkunft, darüber nachdenken, wie man dem Rechtsruck unter anderem in der Schule gemeinsam entgegenwirken kann.

Wir haben in Kassel an einer Kundgebung gegen die Bombardierung Syriens durch die USA, Frankreich und GB teilgenommen. Die Bundesregierung bombardiert zwar noch nicht selber, liefert aber Luftaufnahmen an die USA und spricht den Bombardierern volle Unterstützung aus.

Stoppt den Krieg in Syrien, weil er hier in Deutschland mit der Panzerproduktion beginnt und Geflüchteten endet.
Werdet aktiv und organisiert euch!

Hier die bundesweite Stellungnahme der SDAJ zur Bombardierung Syriens:

Hände weg von Syrien!Erklärung der Bundesgeschäftsführung der SDAJ

Hände weg von Syrien!
Erklärung der Bundesgeschäftsführung der #SDAJ zum erneuten Angriff der NATO

Heute Nacht haben die NATO-Staaten USA, Großbritannien und Frankreich Ziele in Syrien bombardiert. Damit führt die NATO ihre #Politik des fortgesetzten Völkerrechtsbruchs fort. Unmittelbar hatten die Angriffe offensichtlich kaum einen Effekt: Ein zerstörtes Militärlager in #Homs, eine zerstörte Forschungseinrichtung in Homs und neun verletze Personen – angesichts der tausenden Mörsergranaten, die in den letzten Monaten aus der Region Ost-Ghouta auf Damaskus abgefeuert wurden, wären die Bombardements kaum eine Meldung wert, wären sie nicht die bisher schwerste Eskalation der NATO in ihrem Krieg gegen Syrien.

Vermeintlicher Giftgaseinsatz
Begründet werden die Angriffe mit dem angeblichen Einsatz von Giftgas in der damals noch auf aufständischen islamistischen Terrorgruppen kontrollierten Stadt Douma in der Region Ost-Ghouta am 7. April. Bisher liegen weder Beweise dafür vor, dass dort wirklich Giftgas eingesetzt wurde, noch dafür wer für den Einsatz verantwortlich wäre. Experten der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) wollen am Samstag in Duma untersuchen, ob dort tatsächlich Chemiewaffen eingesetzt wurden. Russland und die syrische Regierung verlangten diese Untersuchung vor Ort durch Experten der OCPW. Der Angriff der NATO ist dieser Untersuchung jetzt „zuvorgekommen“ – weil es hier letztlich auch nicht um Giftgas geht. Auch in Deutschland wird Kriegshetze geschürt: Der #BILD-Schreiberling Julian Röpcke versieht seine Tweets neuerdings mit dem Hashtag „BombAssadNow!“ nachdem er schon in der Vergangenheit eine Militärintervention befürwortete. Der FDP-Außenpolitiker Lambsdorff meint das eine militärische Unterstützung nicht von vorneherein ausgeschlossen sein sollte, gerade wenn „unsere Partner“ möglicherweise Unterstützung benötigen. Auch wenn Deutschland sich nicht direkt an den jüngsten Luftschlägen beteiligte, gehört die #BRD zu den Kriegstreibern. Außenminister Maaß forderte – ohne jegliche Beweise vorzulegen – Konsequenzen für den angeblichen Giftgaseinsatz, die Bundesregierung begrüßte den erneuten Angriff aus Syrien und nicht zuletzt rollen im Zuge der türkischen Invasion deutsche Leopard-Panzer in einem weiteren völkerrechtswidrigem NATO-Krieg durch Nordsyrien.

Kampf um Ost- #Ghouta
Ost-Ghouta war eines der letzten Rückzugsgebiete der Dschihadisten in ihrem Kampf gegen die syrische Armee. Letztere hatte ihre Offensive wieder aufgenommen, nachdem die Terrorgruppe Die Dschaisch al-Islam die zuvor getroffene Verhandlungslösung gebrochen und wieder Granaten und Raketen auf Wohnviertel in Damaskus geschossen hatte. In dieser Situation wäre ein Giftgasangriff der syrischen Armee mehr als absurd. Er wäre Gift für einen anstehenden nationalen Versöhnungsprozess nach dem Krieg, er würde militärtaktisch überhaupt keinen Sinn ergeben und wäre angesichts der Bedrohung Syriens durch die NATO der größte Fehler, den die syrische Regierung hätte begehen können – und das dürfte ihr auch bewusst sein. Für die in Douma kämpfenden Dschihadisten wäre ein vermeintlicher Giftangriff oder auch nur die Behauptung eines Angriffs vielleicht die letzte Rettung. Und auch für die USA käme er zum richtigen Zeitpunkt – die Erfolge der syrischen Armee gegen die von der NATO und Saudi-Arabien finanzierten „Rebellen“ gefährden die imperialistischen Pläne mit Syrien.

Kampf um #Syrien
Das Ziel der #NATO ist es die Regierung des syrischen Präsidenten Assad zu schwächen und am besten ganz zu stürzen. Dies hat die NATO immer wieder öffentlich gefordert. Auf diese Weise will sie den Einfluss Russlands in der Region zurückdrängen. Denn die Regierung von Präsident Assad arbeitet eng mit #Russland zusammen. Die NATO sieht in Russland aber einen Konkurrenten beim Kampf um politischen und wirtschaftlichen Einfluss auf der Welt. Diese Konkurrenz zu bekämpfen ist seit 2016 offizielles Ziel der deutschen Militärstrategie und seit 2018 auch der der USA. Am Sturz der Regierung von Präsident Assad arbeitet die NATO schon seit 2011. Lange Zeit hat sie dazu islamistische Terrorgruppen finanziert oder auch militärisch unterstützt, die gegen die syrische Regierung kämpfen und diese stürzen sollten. Trotz der Unterstützung durch die NATO und obwohl aus einem Teil dieser Gruppen sogar der IS entstanden ist, haben Syrien und Russland sie erfolgreich bekämpfen und mittlerweile fast vollständig besiegen können.

Stoppt die imperialistische Aggression!
Das alles erinnert sehr an die Lügen der NATO über die angeblichen Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein, die dann den Angriffskrieg gegen #Irak rechtfertigen sollten. Hinterher konnten dann keine Hinweise auf tatsächliche Massenvernichtungswaffen gefunden werden. Alles entlarvte sich als Kriegslüge.
Nach einer #ZDF-Umfrage sind über 75% der Bevölkerung in Deutschland gegen einen militärischen Einsatz gegen Syrien. Diese 75% rufen wir auf: Beteiligt euch an den Aktivitäten der Friedensbewegung oder organisieren wir selbst welche.
• Nein zur imperialistischen NATO-Aggression gegen Syrien!
• Keine weitere Eskalation gegenüber Russland!
• Deutschland raus aus der NATO! NATO raus aus Deutschland

 

Am vergangenen Freitag wurde ein 19-jähriger Geflüchteter in Fulda von einem Polizisten erschossen. Vorher habe er in einer Bäckerei randaliert und anschließend die anrückende Polizei attackiert. Jedoch kann hier weder von verhältnismäßigem Handeln der Polizei, noch von Notwehr die Rede sein. Denn laut der deutschen Presseagentur wurde der Geflüchtete erschossen, als er probierte wegzurennen und mit einem Abstand von 150 Metern. Da fragt man sich schon, ob die Polizeigewalt, die in den USA alltäglich ist, jetzt auch in Hessen Einzug halten soll. Unser Beileid gilt den Angehörigen und Freunden des Ermordeten und unsere Solidarität den Menschen, die in Fulda gegen dieses Verbrechen protestieren.

Wir richten uns gegen diese Polizeiwillkür und den Schusswaffengebrauch der Polizei!

Trotz des Schulstreiks wurde noch nichts an der momentanen Sparpolitik an Kassels Schulen geändert. Deswegen aufhören mit SV-Arbeit? Nein!

Die vielen Berichte in Zeitungen, Radio und Fernsehen haben uns doch gezeigt, wie viel Aufmerksamkeit politische Aktionen von Schülern und Schülerinnen bekommen. Am besten findet man neue Mitstreiter durch aktive Arbeit an seiner Schule, vor allem in der SV.
Beim Schüler-Aktiven-Treffen tauschen wir uns aus, wie man seine MitschülerInnen zu cooler SV-Arbeit motivieren kann und erarbeiten und gemeinsam ein Vorgehen für nice Aktionen gegen Bildungsunterfinanzierung. Außerdem werden wir noch über Lernstress und Leistungsdruck diskutieren und ein Rollenspiel mit bestimmten Schulsituationen spielen.

Es wäre schön, wenn ihr ein paar Leute(es können auch Leute kommen, die nicht in ihrer SV aktiv sind) von eurer Schule vorbeischickt, damit wir uns austauschen und zusammen überlegen können, was für Projekte wir an Kassels Schulen starten können, vor allem gegen die momentane Sparpolitik im Bildungsbereich.

Wir treffen uns am Sonntag, den 28. Januar um 11 Uhr im Linksparteibüro(Schillerstraße 21). Bringt gute Laune und Ideen mit! 😉

Mit dieser Erklärung stellt sich der Landesverband Hessen der Sozialistischen Deutschen Arbeiter Jugend (SDAJ) entschieden gegen die Verleihung der Wilhelm-Leuschner-Medaille an den ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch. Wir fordern vom hessischen Landtagspräsidenten sowie von allen anderen Mitgliedern dieses Parlamentes, welche maßgeblich an der Verleihung sowie an der Auswahl der EmpfängerInnen beteiligt sind,  in Zukunft eine sorgfältigere und umsichtigere Wahl der PreisträgerInnen sowie eine sofortige Rücknahme der Preisverleihung an wie die Nominierung von Roland Koch!

Es gilt das antifaschistische Wirken und das Erbe von Wilhelm-Leuschner zu bewahren und seine Ermordung durch die faschistischen Henker – in Berlin Plötzensee 1944 – für heutiges antifaschistisches Engagement in Erinnerung zu rufen.

Leuschner, welcher einem proletarischen Elternhaus entstammte und das Handwerk des Holzbildhauers erlernte, trat 1913 in die SPD ein. Er engagierte sich für und in den Gewerkschaften, saß ab 1924 im hessischen Landtag für die SPD und vertrat die Angelegenheiten der Arbeiterklasse gegen das Kapital in zahllosen, parlamentarischen  Auseinandersetzungen (bspw. um die Arbeitslosenversicherung). Ab 1928 betätigte sich Leuschner als hessischer Innenminister und kämpfte für die Demokratisierung der kommunalen Verfassung in Hessen.

Früh wurde er ein entschiedener Gegner des deutschen Faschismus. Nachdem er noch im Januar 1933 in den Bundesvorstand des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes gewählt wurde, musste er nach der „Machtübertragung“ an die faschistischen Schergen zurücktreten. Nach der standhaften Verweigerung einer Zusammenarbeit mit der Deutschen Arbeitsfront (Gewerkschaften des faschistischen Staates), wurde Wilhelm Leuschner nach dem Verbot der SPD in diversen Gefängnissen und Konzentrationslagern interniert und gefangen gehalten. Auch unter den Bedingungen der Haft oder der Illegalität gab er den Kampf gegen den Faschismus nicht auf, sondern versuchte zu anderen ehemaligen Gewerkschaftsführern Kontakt aufzubauen sowie den Widerstand zu einen. Im Kontakt zum Kreisauer Kreis beteiligte sich Wilhelm Leuschner an den verbotenen Beratungen über ein antifaschistisches Nachkriegsdeutschland und pflegte Kontakt zu den militärischen Verschwörern vom 20. Juli 1944 um Graf Staufenberg. Durch eine Denunzierung kostete ihn sein engagiertes und progressives Verhalten das Leben. Trotz Folter der GeStaPo schwieg er über potenzielle Mitkämpfende bis zum bitteren Ende.

Roland Koch verkörpert für uns – junge Kommunistinnen und Kommunisten – das klare Gegenteil vom Antifaschisten Wilhelm Leuschner. Als Preisträger der Wilhelm-Leuschner Medaille ist er für uns inakzeptabel. Koch polemisierte in seinen Wahlkämpfen stets durch rassistische Hetze, trat für Abschiebungen „krimineller Ausländer“ ein und war ein entschiedener Gegner der Reform des deutschen Staatsbürgerschaftsrechts (=doppelte Staatsbürgerschaft). Er führte die Studiengebühren von 500-1000 Euro pro Semester wieder ein, betrieb den Abbau des flächendeckenden Tarifvertrages, erhöhte die zulässigen Arbeitsstunden (auf 42 Stunden!) für Beamtinnen und Beamte, unter seiner Regie wurde das Zentralabitur sowie G8 für Hessen eingeführt und er privatisierte zahllose Krankenhäuser sowie weitere öffentliche Einrichtungen.

Während seiner politischen Laufbahn war er ein treuer und geschätzter Vertreter der Interessen des Kapitals, er verteidigte deren Ansichten und Ideen gegenüber der Arbeiterklasse und den Gewerkschaften. Für seine Schandtaten verdient der Multimillionär keine Medaille, sondern die strikte Verachtung der Schüler- und Studierendenschaft, der Angestellten im öffentlichen Dienst und aller anderen arbeitenden Menschen!

Nach der Spendenaffäre in der CDU um den hessischen Wahlkampf von 1999, in welcher illegale Parteispenden als „Erbe verstorbener Juden“ deklariert worden waren, musste sich Roland Koch öffentlich erklären, trat jedoch nicht zurück. Nur 6 Jahre später musste er sich vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss verantworten, da er angeblich die Nichtteilnahme der Freien Wähler Hessen an den Wahlen durch „finanzielle Zusagen“ erkauft hatte – erneut ohne die persönlichen Konsequenzen zu ziehen.

Zum 31. August 2010 trat Roland Koch aus der aktiven Politik und von seinem Amt als hessischer Ministerpräsidenten ohne konkrete Angaben von Gründen zurück. Es lockten die Rufe der deutschen Monopole (und großzügige Bonuszahlungen). Koch übernahm ab Oktober 2010 (2 Monate nach seinem Ausscheiden!) den Aufsichtsratvorsitz des großen Bauunternehmens Bilfinger Berger, hinzu kam ein Posten im Aufsichtsrat der Bank UBS und seit 2015 sitzt Roland Koch auch im Aufsichtsrat von Vodafone. Staatsmonopolistischer Kapitalismus in personalisierter Reinkultur – ein Schelm wer Böses dabei denkt…

Gegen die Verleihung antifaschistischer Preise oder Medaillen an Vertreter der herrschenden Klasse und des deutschen Imperialismus und Rassisten!

SDAJ Hessen im Dezember 2017

Anmerkung: Die frühere Preisträgerin Lucie Kurlbaum-Beyer gab ihre Medaille aus Protest über die Verleihung an Roland Koch in den vergangenen Tagen zurück.

Heute waren wir gemeinsam mit den KollegenInnenn von Siemens aus Offenbach und dem SDS der Uni Frankfurt auf der Straße, um gegen die angekündigte Standordsschließung und damit de facto gegen den Abbau von ca. 800 Arbeitsplätzen zu protestieren. Die Stimmung war gut und viele Offenbacher solidarisierten sich mit den KollegInnen von Siemens. Viele freuten sich über unsere Unterstützung.

Allerdings gab es auch andere Stimmen. Einige scheinen nicht einsehen zu wollen, dass der Feind nicht links steht, sondern in der Vorstandsetage sitzt. Thorsten Schäfer Gümbel (SPD) forderte die KollegInnen auf , weiter langen Atmen zu beweisen. Siemens und andere Metallbetriebe „greifen das Erfolgsmodell Deutschlands von der Kooperation des Arbeitgebers mit der Politik und den Arbeitnehmern an.“ Die Managergehälter seien zu hoch, der Gesetzgeber müsste eingreifen und so weiter. Es wurde so getan, als ob die SPD die vergangenen Jahre nichts dazu beigetragen hätte, dem Kapital die Rahmenbedingungen für Entlassungen so angenehm wie möglich zu gestalten. Weitere RednerInnen betonten ihre Solidarität mit den KollegInnen und die Hoffnung darauf, dass das Management sich doch wenigstens ein bisschen rühre. Über eine mögliche Arbeitsniederlegung sowie weiteren Arbeitskampf wurde kein Wort verloren. Die Kundgebung in der Offenbacher Innenstadt wurde mit Hinweisen auf den in der sich Innenstadt befindenden Weihnachtsmarkt und das man dort sein Geld lassen könne beendet…

Wir werden unsere KollegInnen weiter bei dem Kampf um ihren Arbeitsplatz unterstützen und werden weiter Solidarität organisieren! Alles andere als Arbeitskampf ist Augenwischerei. Jede Hoffnung in ein Entgegenkommen des Vorstands und jedes Vertrauen in die SPD bedeutet am eigenen Ast zu sägen. Arbeitskampf heißt Klassenkampf!

Unsere Bildung ist marode.

Ja, auf der einen Seite unsere Schulgebäude, denn der Sanierungsstau von 144 Millionen Euro an den Kasseler Schulen ist für uns spürbar.

Die Sporthallen sind in einem schlechten Zustand, Naturwissenschaftsräume sind schlecht ausgestattet, die Toiletten sind kaputt und verdreckt, an manchen Schulen gibt es keine Mensa oder Cafeteria, obwohl man oft bis 15 Uhr oder länger in der Schule sein muss und an der OSW und an der Hegelsbergschule hat es dieses Jahr sogar reingeregnet, weil die Dächer kaputt waren.

In Schulgebäuden, wo die Wände anfangen zu schimmeln und es reinregnet, kann man nicht gut lernen!

Trotzdem handelt die Stadt nicht. 2,7 Millionen Euro sind im aktuellen Haushaltsplan für die Sanierung von Kassels Schulen vorgesehen. Kleiner Unterschied zu den 144 Mio. Euro, die man eigentlich bräuchte, um alle Schulen zu sanieren.

Streik in der Schule, Streik in der Fabrik, das ist unsere Antwort auf eure Politik

Aber auch, wenn in unserem Fall die Stadt Kassel für diese krasse Geldsumme von anfälligen Reparaturen verantwortlich ist:

Kaputte Klos, veraltete Technik, und kaputte Dächer sind leider Standard an den Schulen von ganz Deutschland. In fast allen Großstädten der Bundesrepublik müssen Schüler in maroden Gebäuden lernen.

Doch die maroden Gebäude sind nicht das einzige, weswegen die meisten keinen Bock auf Schule haben. Ein großes Problem für uns Schülerinnen und Schüler ist der viel zu hoher Lernstress.

Die Burn-Out Zahlen unter Schülern steigen, fast jeder hat zu wenig Zeit für Hobbys oder Freunde wegen Hausaufgaben, zu langem Unterricht oder weil er Nachhilfe nehmen muss.

Das liegt unter anderem daran, dass viel zu viele Schüler in einer Klasse sitzen. So hat ein Lehrer bei einer Klasse mit 30 Leuten nicht genug Zeit, jedem Schüler zu helfen.

Wer sich den Lernstoff nicht selber beibringen kann und kein Geld für Nachhilfe hat, wird auf einen anderen Schulzweig abgeschoben, anstatt gescheit gefördert zu werden.

Aber jetzt ist doch die Frage: Wie kann es sein, dass ein so reiches Land wie Deutschland dermaßen in der Bildungspolitik versagt?

Uns wird immer gesagt, es sei nicht genug Geld da, um die vielen Probleme unserer Schulen zu lösen. Aber das stimmt nicht. Es wird nur für andere Sachen ausgegeben.

Ein Bereich, in den die Bundesrepublik Deutschland dagegen supergerne investiert, ist zum Beispiel die Rüstung. Allein im Jahr 2016 wurden 35 Milliarden Euro fürs Militär ausgegeben. Das ist mehr, als für Bildung und Gesundheit zusammen!

Doch anstatt diese Ausgabenpolitik mal zu überdenken und mehr Geld für uns Jugendliche zu investieren, soll der Rüstungsetat bis 2024 auf über 60 Milliarden Euro erhöht werden.

Hoch mit der Bildung runter mit der Rüstung

Ein weiterer Bereich, in den der Staat viel Geld steckt, sind die deutschen Konzerne.

Ein gutes Beispiel hierfür ist Siemens. Das Unternehmen erhielt in den letzten 20 Jahren mehr als 1,5 Milliarden Euro Fördermittel aus dem Bundeshaushalt. Mit diesem Geld könnte man allen Schülern in Hessen für 3 Jahre ein kostenloses Mittagessen bezahlen.

Aber auch bei uns in Kassel wird sich ordentlich gegönnt: Eine Rathaussanierung für circa 16 Millionen Euro, einen riesigen Haushaltsüberschuss, also Geld, das die Stadt am Jahresende einnimmt, weil sie weniger ausgegeben hat als geplant, einen Flughafen Kassel Calden, der so gut wie nie benutzt wird, sondern Kassel nur für Unternehmen attraktiver macht. Aber für unsere Schulen ist dann auf einmal kein Geld da.

Der Charakter unseres Schulsystems wird einem schnell klar: Es geht darum, nur so viel Geld für Bildung auszugeben, wie nötig, um uns für den Arbeitsmarkt fit zu machen.

Wir sollen nicht für unser späteres Leben lernen oder nach Spaß oder unseren Interessen. Wir lernen doch nur noch für die Noten, nicht für uns selbst und schon lange nicht mehr mit Spaß!

Nicht nur die Schulgebäude, das komplette Schulsystem ist verdammt marode!

Das alles sind große Probleme, die großen Protest erfordern. Um in ganz Deutschland wirklich was zu verbessern, bräuchten wir einen bundesweiten Protest.

Aber wir sollten mit dem anfangen, was wir hier ändern können: Streiken für die Sanierung der viel zu kaputten Schulen hier in Kassel. Denn von selber werden die Abgeordneten im Rathaus nicht drauf kommen, an unseren Schulen etwas zu verbessern.

Deswegen ist es so wichtig, dass wir heute hier demonstrieren!

Wir wissen nicht, wie die Haushaltsabstimmung heute ausgeht. Vielleicht wird es für ein paar Schulen etwas mehr Geld geben. Aber klar muss sein: Mit diesem Streik darf unser Protest nicht enden.

Dass wir hier heute stehen, ist schon ein großer Erfolg. Aber um langfristig wirklich was zu ändern, müssen wir auch bei der nächsten Haushaltsabstimmung wieder aktiv werden und mehr Geld für Bildung fordern. Denn außer uns tut es keiner!

Auch in unseren SVen müssen wir aufzeigen, warum Geld für Bildung fehlt, dagegen aktiv werden und Dinge für die Interessen der Schüler machen, z.B. gegen zu viele Hausaufgaben oder gegen zu hohe Kosten für Schulmaterialien.

Das heißt: Der Protest muss weitergehen. Gegen die Milliarden von Euro Bundeswehr und Konzernen und für mehr Geld für Bildung!

1,2,3,4 für bessere Bildung kämpfen wir, 5,6,7,8 mit Sanierungsstau wird Schluss gemacht, 9,10 der Widerstand muss weiter gehen.

Liebe SchülerInnen und Schüler,

Am Montag den 11.12. haben knapp 1000 Schüler in Kassel gegen den Sanierungsstau von 144 Millionen an Kasseler Schulen gestreikt. In dem Haushaltsplan Kassels sind nämlich nur 2,7 Millionen für Kassels Schulen eingeplant (hinzu kommen noch 30 Millionen vom Land). Das ist natürlich zu wenig, wenn man 144 Millionen für die Behebung der Mängel braucht, von einer Weiterentwicklung der Ausstattung der Schulen ganz zu schweigen. Alle großen Medien von ARD bis Spiegel haben über unser Anliegen berichtet. Auch vor dem Streik haben wir schon durch einige Aktionen, Gespräche (mit Politikern), Veranstaltungen und Unterschriftensammlungen deutlich gemacht, dass es mit Kassels Schulen und dieser Bildungspolitik generell nicht so weitergehen kann, wie bisher.
Dass sich etwas in Kassels Schulen ändern muss, ist den meisten Eltern, Schülern und Lehrern klar. Es darf keine Schulen geben, an denen es reinregnet, in denen es Schimmel gibt, Naturwissenschaftsräume ungeeignet für Experimente sind oder Toiletten und Schulgebäude generell in einem unzumutbaren Zustand sind. Hinzu kommen andere Probleme in unserem Bildungssystem, wie dass wir viel zu viel Geld für Schulsachen und Nachhilfe zahlen müssen, es zu wenig Lehrer für gescheite Klassengrößen gibt und Schule nur für den Arbeitsmarkt fit macht und für denselben aussortieren soll, statt dass unsere Interessen gefördert werden und wir mit Spaß für unser Leben lernen.
Bei den vielen vorhandenen Missständen kann man natürlich nicht einfach still sein. Deswegen haben wir am Montag den 11.12. einer breiten Öffentlichkeit gezeigt, dass es so nicht weitergehen kann und wir dagegen aktiv sind. Trotz Unterstützung der Partei Die Linke im Rathaus hatten wir mit unserem Anliegen keinen Erfolg. Das heißt es gab nicht mehr Geld für Bildung als geplant. Ein Erfolg war dieser Streik von der Beteiligung her trotzdem.
Aber warum gibt es nicht mehr Geld für Bildung, wenn doch die Probleme für alle Betroffenen offensichtlich sind?
Wir haben es im Kasseler Rathaus mit einer Regierung zu tun, die auf jeden Fall schon einen Spielraum hätte. Aber ihre Prioritäten liegen bei denen, die mehr Einfluss haben: Zum Beispiel die Konzerne in Kassel. So wurde der Flughafen Kassel Calden mit Geld vollgepumpt, weil es den Standort Kassel für Unternehmen attraktiver macht. Es gäbe auch die Möglichkeit, dass Kassels Konzerne mehr Gewerbesteuer zahlen. Sie profitieren schließlich von gut gebildeten Fachkräften, dann sollen sie doch auch dafür zahlen! Das sind nur zwei Möglichkeiten, wie man uns eine bessere Bildung finanzieren könnte. Aber auch mit dem hohen Überschuss der im Haushalt eingeplant ist, könnte man einige Schulen sanieren. Schließlich handelt es sich hier eindeutig an einigen Schulen um akute Notfälle.
Besonders mies ist aber, dass zum Beispiel Mitglieder der SPD in Kassel behaupten, dass das Schulstreikbündnis von der Partei Die Linke instrumentalisiert wurde. Das weisen wir scharf zurück. Natürlich nehmen wir jede helfende Hand an. Die Linken sind eben die, die am konsequentesten für mehr Geld für Bildung im Rathaus stehen. Die Initiative für das Bündnis kam nicht von der Partei die Linke, sondern von Schülern der SV der OSW und einigen SDAJlern, die selber in ihren SVen aktiv sind .
Aber natürlich sind nicht einfach nur die Kommunalpolitiker in Kassel gemeint. Sie könnten auf jeden Fall mehr Geld für Kassels Schulen ausgeben, aber die Ursachen für dieses insgesamt mangelhafte Schulsystem sind größer. Den Kommunen wird relativ wenig Geld zur Verfügung gestellt. Dafür erhöht dann zum Beispiel der Bundestag bis zum Jahr 2024 die Ausgaben für die Bundeswehr auf 60 Milliarden € und von einer gescheiten Besteuerung der Superreichen und deren Konzerne sind wir weit entfernt. Stattdessen wird dann an unseren Schulen gespart, weniger Lehrer eingestellt, Nahverkehrspreise werden teurer und Jugendzentren werden geschlossen.
Das liegt daran, dass in unserem Land die Leute, die Geld haben, auch die Macht haben. Während sich unsere Macht darauf beschränkt alle paar Jahre ein Kreuz zu machen, wer die Bildungsunterfinanzierung jetzt organisiert, können die Verbände der Großkonzerne Eingaben an den Bundestag machen, Beraterverträge mit Politikern abschließen und zum Teil selber direkt in Ausschüssen von verschiedensten Parteien ihre Interessen durchsetzen. Wenn Beeinflussung auf diesem Weg einmal nicht funktionieren sollte, dann können die Konzerne immer noch sagen: „Dann verlasse ich halt Deutschland und alle werden arbeitslos.!“ So läuft das halt, wenn der Reichtum wenigen gehört und diese frei darüber verfügen können. Das sind tiefgreifende Probleme, die große Veränderungen erfordern.
Obwohl die Ursachen für die Probleme in unserem System begründet liegen, welches nur langfristig abgeschafft werden kann, sollten wir nach diesem Streik nicht aufhören, uns für eine bessere Bildung und unsere Interessen allgemein einzusetzen. Unser Streik war ein guter Anfang, mit dem wir viel Aufmerksamkeit bekommen haben und gezeigt haben, dass die Politiker doch nervös werden, wenn viele Schüler gemeinsam aktiv werden. Wenn wir das nächste Mal noch mehr, noch besser organisiert und besser mit Eltern und Lehrern vernetzt sind, können wir vielleicht bei der Haushaltsverabschiedung im nächsten Jahr Erfolge erringen. Es ist nicht unmöglich. So schaffte es die LSV Hessen vor ein paar Jahren Lehrerstellenkürzungen zu verhindern und die bundesweite Bildungsstreikbewegung von 2009 – 2011 an einigen Orten Bildungsreformen zu verhindern bzw. abzuschaffen, die zu noch mehr Leistungsdruck geführt hätten.
Das Streik-Ende darf nicht das Ende unserer Aktivität bedeuten. Auch bis zum nächsten Streik heißt es: Lasst uns aktiv werden an unseren Schulen und in unseren SVen Aktionen für mehr Geld für Bildung und gegen zu viel Lernstress machen. Sodass das Thema auch bis zum nächsten Streik in der Öffentlichkeit präsent ist und nicht vergessen wird. Auch auf Schulebene kann man kleine Erfolge erzielen. So kann man als SV zum Beispiel die Hausaufgabenregelung in der Schulkonferenz ändern oder Regelungen zur Unterrichtsgestaltung treffen. Auch das verbessert die Situation von uns Schülern und bringt uns in Bewegung. Daneben lohnt es sich natürlich auch Projekttage und Aktionen gegen die miese Bildungspolitik der Stadt um kleinere Belange wie gegen marode Toiletten oder gegen zu hohe Kosten für Lehrmaterialien direkt an den Schulen zu starten.
Auch die SchülerInnen der SDAJ Kassel tauschen sich regelmäßig über die Aktivitäten an ihren Schulen aus und beschäftigen sich mit neuen bildungspolitische Entwicklungen. Auch zu einigen anderen Themen wie Rassismus, Krieg und Flucht sind wir aktiv.
Wenn ihr Interesse habt, mit uns aktiv zu werden, meldet euch unter: sdaj@roteserver.de
Liebe Grüße!
SDAJ Kassel
Wir fordern:
Mehr Geld in die Bildung, damit baufällige Schulgebäude renoviert und alle Bildungseinrichtungen mit dem neuesten und Fortschrittlichsten Lehrmaterial ausgestattet werden!
Weg mit dem gegliederten Schulsystem: Eine Schule für alle!
Maximal 20 SchülerInnen bei zwei LehrerInnen pro Klasse!
Mitbestimmung von SchülerInnen bei Bildungsinhalten und Methoden!
50% Stimmanteil für SchülerInnen auf allen bildungspolitischen Entscheidungsebenen!
Vielfältige Kulturelle und sportliche Freizeitangebote in Schulen!
Kostenlose Bildung für alle!
Abschaffung des Notensystems!
Recht auf Bildungsstreik!