Wem nutzt Faschismus?

Gepostet am 16. Januar 2013 Landesverband

DSCF5043„Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“ titelt im September 2010 die Bildzeitung und darunter prangen Aussagen wie „Wer Arbeit ablehnt, verdient keine Stütze!“ und „Ausländer, die sich nicht an unsere Gesetze halten, haben hier nichts zu suchen!“. Gerade in der Krise wächst der Einfluss von Faschisten und Rechtspopulisten auf die Bevölkerung.

­­­­­­Die Herrschenden tun nichts, um dieser Entwicklung entgegen zu wirken. Während Faschisten nahezu ungehindert agieren können, werden linke und fortschrittliche Kräfte als gewaltbereit und gefährlich diffamiert. Anstatt faschistische Parteien wie die NPD zu verbieten, wird hart gegen Antifaschisten vorgegangen. Von flächendeckender Handyüberwachung wie 2011 in Dresden bis zum Verbot und der gewaltsamen Auflösung antifaschistischer Demonstrationen reicht das Spektrum der politischen Repression.

Dieses Verhalten zeigt uns deutlich, dass die Faschisten für die Herrschenden keine politischen Gegner darstellen. Im Gegenteil stützt die faschistische Ideologie die bestehenden Verhältnisse, indem sie die tatsächliche soziale Situation verschleiert und sich vehement gegen fortschrittliche Kräfte einsetzt.

 

Sozialabbau und Militarisierung – Faschisten lenken von den wahren Verantwortlichen ab.

Die Faschisten nutzen Angst und Unsicherheit in der Bevölkerung aus, um ihre rassistischen Ansichten auch in politisch gemäßigten Kreisen zu etablieren. Sie nutzen bestehendes Protestpotential in der Bevölkerung, um Widerstand auf Sündenböcke umzulenken. Angst und Unsicherheit  vor sozialem Abstieg richten sie so gegen „Ausländer“ und Sozialschmarotzer“, um vom eigentlich verantwortlichen kapitalistischen System abzulenken. So wird die Bevölkerung in dem Glauben gelassen, dass die Hauptursache für Ausbildungsplatzmangel und Massenarbeitslosigkeit die Migranten und Hartz-4-Empfänger seien, die den Deutschen „die Arbeitsplätze wegnehmen“.

 

Antikapitalismus von Rechts? Nicht mehr als eine Verschleierungstaktik!
Selbst der vermeintliche Antikapitalismus, der von einigen faschistischen Organisationen propagiert wird, stellt sich bei genauerer Betrachtung als Verschleierungstaktik heraus. Anstatt den Kapitalismus in seiner Gesamtheit als Feind der Arbeiterklasse zu betrachten, unterscheidet die faschistische Ideologie zwischen „gutem, deutschen Industriekapital“ und „schlechtem, ausländischen Bankkapital“. Damit lenken sie vom wahren Verursacher der sozialen Ungerechtigkeit in Deutschland, dem deutschen Monopolkapital, ab. Über Massenentlassungen oder Lohnkürzungen bei deutschen Unternehmen sprechen die Faschisten nur ungern. Müssen sie sich hierzu doch einmal positionieren, stellen sie die Situation so dar, als würden die deutschen Kapitalisten nur dem Druck des ausländischen Kapitals beugen. Dass die deutschen Konzerne sowohl innenpolitisch, als auch im Ausland keinesfalls die Wohlfahrt spielen, sondern rücksichtslos ihre eigenen Interessen vertreten, wird von den Faschisten verschwiegen.

Faschistische Gewalt – ein Mittel der Herrschenden gegen fortschrittliche Kräfte?
Diese reaktionäre Politik der Faschisten richtet sich konsequent gegen linke und fortschrittliche Gruppierungen. Durch fremdenfeindliche und antikommunistische Thesen wird die Bevölkerung Stück für Stück an rückschrittliche Politik gewöhnt. So fällt es den etablierten Parteien später leichter, asoziale Maßnahmen gegen Arbeitslose und MigrantInnen durchzusetzen, sowie linken Aktivisten strenger Überwachung und Repression auszusetzen, um angebliche soziale Unruhen schneller und effizienter zu verhindern und die Protestierenden von effektiven Maßnahmen gegen die bestehenden Verhältnisse abhalten.

 

Auch vor Gewalttaten gegen ihre Gegner schrecken die Faschisten nicht zurück. Immer häufiger gehen sie mit brutaler Gewalt gegen Migranten und linke Aktivisten vor. Trotz der gewaltigen Zahl von über 180 von Faschisten verübten Morden seit 1990 wird die Gefahr von Regierung, Polizei und Verfassungsschutz weitgehend ignoriert. Während mit immer größerer Härte gegen fortschrittliche Kräfte vorgegangen wird, wächst auch von Seiten der Faschisten der Terror gegen linke und internationalistische Gruppierungen. Mit Drohungen und tätlichen Angriffen wie Brandanschlägen und Überfällen schüren sie bei den Betroffenen die Angst vor politischem Engagement und erschweren antifaschistische Arbeit.

Der Hauptfeind steht im eigenWir fordern_Antifaen Land!

Den Herrschenden passt dieses Konzept natürlich gut, denn schließlich wird ihre Machtposition auf diese Weise nicht infrage gestellt. Denn diese Verschleierungstaktik der Faschisten dient alleinig dem Zweck, eine einheitliche politische Organisation der Arbeiterklasse zu verhindern. Jeder kümmert sich nur um seine eigenen Interessen, anstatt sich gemeinsam mit den KollegInnen für die gemeinsamen Ziele einzusetzen. Dadurch wird die Arbeiterklasse gespalten und ihre Kampfkraft geschwächt. Davon profitieren nur die Kapitalisten, denen Einsparungen auf Kosten der Arbeiter erleichtert werden.

All dies zeigt uns deutlich, dass die Faschisten keinesfalls die Interessen der Arbeiterklasse vertreten. Stattdessen kommen sie immer dann verstärkt zum Einsatz, wenn die Situation für die Herrschenden brenzlig wird. Sie dienen dem Kapital als letzte Rettung vor der politischen Organisation der werktätigen Massen. Bevor es zur Bildung einer revolutionären Massenbewegung kommen kann, nehmen die Kapitalisten lieber faschistische Gewalt in Kauf.

 

Für uns ist deshalb klar: Konsequenter Antifaschismus muss auch antikapitalistisch sein. Es ist notwendig, dass wir als Arbeiterklasse zusammen halten und jeglichen Spaltungsversuchen geschlossen entgegentreten. Unterschiedliche Herkunft, Lebenssituation oder Geschlecht dürfen uns nicht davon abhalten, als Einheit gegen Kapitalismus und Faschismus einzustehen. Nur als solidarische Gemeinschaft ist es uns möglich, die Macht der Banken und Konzerne zu brechen und die gemeinsamen Interessen aller Werktätigen durchzusetzen.

 

Deswegen: Am 1. Mai in Frankfurt auf die Straße gehen & Nazis blockieren. Wir lassen die Nazis nicht marschieren. Nicht an diesem Tag, nicht in Frankfurt, nirgendwo!

123Auf der NATO-Sicherheitskonferenz in München werden die nächsten Kriege geplant. Wir fahren hin, um das zu verhindern.

Mit der geplanten Stationierung deutscher Patriot-Raketen im türkisch-syrischen Grenzgebiet haben die Kriegsvorbereitungen gegen Syrien einen weiteren Höhepunkt erreicht. Die Hauptakteure der Eskalation in Syrien sind die von der NATO und den Golfmonarchien, aber auch von Deutschland unterstützten „Rebellen“, die diverse Massaker verübt haben. Es geht dabei nicht um Menschenrechte oder die Sicherheit der Bevölkerung. Ziel ist es, einen Regierungswechsel in Syrien zu erzwingen, um so einerseits Zugriff auf den syrischen Markt zu erhalten, und andererseits den Weg frei zu machen für einen Krieg gegen den Iran. Im Februar 2012 forderten auf der Münchner Sicherheitskonferenz SpitzenpolitikerInnen aus EU und USA den Sturz des Regimes und die finanzielle, logistische und militärische Unterstützung der „Aufständischen“. Solche Waffenlieferungen durch die NATO-Staaten und deren Partner sind schon seit Langem Realität. Die „Internationale Münchner Sicherheitskonferenz“ ist ein jährliches Treffen von Militärstrategen, Generälen und Rüstungsexperten, Außen- und Verteidigungsministern der NATO- und EU-Staaten, sowie Vertretern der Rüstungsindustrie und der Medien. Sie wurde im Jahr 1962 als „Wehrkundetagung“ gegründet und leistete dem deutschen Imperialismus kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gute Dienste, um nach der Wiederbewaffnung der BRD wieder auf internationaler Ebene seine Interessen vertreten zu können.

Die vertritt er nicht nur in den öffentlichen Reden und Diskussionen, sondern vor allem in den privaten Gesprächen im Nebenzimmer, die vertrauliche Abmachungen, auch zwischen PolitikerInnen und Rüstungsindustrie, ermöglichen. Diese sind dem deutschen Imperialismus einiges wert. Finanziert wird das Treffen auf der einen Seite von großen Banken und Rüstungskonzernen, wie beispielsweise Krauss-Maffei Wegmann. Zusätzlich erhält diese private Veranstaltung großzügige finanzielle Unterstützung durch Bundesregierung, bayerische Staatsregierung und die Stadt München. Allein von der Bundesregierung erhielt die Sicherheitskonferenz in der Vergangenheit jährlich rund 430.000 €.

Das Hotel Bayerischer Hof als Austragungsort wird jedes Jahr zum rechtsfreien Raum. Seit Jahren wird zu diesem privaten Event die Bundeswehr mit über 300 Soldaten im Inneren eingesetzt und ihr das Hausrecht übertragen, sowie über 3.000 Polizisten zur „Sicherheit“ eingesetzt. Die halbe Innenstadt wird gesperrt, Grundrechte werden ausgesetzt. Dagegen organisieren verschiedenste Initiativen, Gruppen und Parteien im „Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz“ lauten, breiten und konsequenten Protest. Am Samstag, den 2. Februar, wird es eine bundesweite Großdemonstration geben, zu der die SDAJ gemeinsam mit Gewerkschaftsjugenden und anderen Jugendorganisationen einen Jugendblock mobilisiert. Wir wollen dem deutschen Imperialismus diese Plattform nehmen, deswegen sehen wir uns in München!

 

Willst du auch gegen die „Sicherheitskonferenz“ der NATO protestieren? Dann melde dich bei uns!

(Foto: Svenja S., CC)

(Foto: Svenja S., CC)

Die Bundesregierung hat in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion DIE.LINKE die öffentlichen Auftritte der Bundeswehr im ersten Quartal 2013 bekannt gegeben.

Für uns gilt auch in diesem Jahr: Kein Werben fürs Sterben, keinen Menschen und keinen Cent der Bundeswehr! Also hingehen und der Bundeswehr die Werbetour vermiesen!

Öffentliche Auftritte der Bundeswehr im 1. Quartal 2013 200,9 KiB 9 Klicks

ZukunftspapierKnapp 2 Jahre haben wir auf allen Ebenen des Verbandes ein neues Zukunftspapier diskutiert und auf der 2. Tagung unseres XX. Bundeskongresses am 22./23. September 2012 beschlossen. Das Zukunftspapier stellt die programmatische Grundlage der SDAJ dar. Zuletzt wurde es auf dem XV. Bundeskongress im Jahre 2000 beschlossen.

Seit dem hat sich die Situation der Arbeiterjugend weiter verändert. Der enorme Abbau sozialer Rechte durch die Agenda 2010, die massenhafte Ausweitung prekärer Beschäftigungsverhältnisse durch Hartz 4 und der massiv verschärfte deutsche Kriegskurs sind nur einige besonders einschneidende Veränderungen des letzten Jahrzents die beispielhaft für die allgemeine Offensive des Kapitals stehen. Aber wir konnten auch positivere Erfahrungen im Klassenkampf sammeln. Bei Bildungsstreiks, antifaschistischen Blockaden oder den Kämpfen der Gewerkschaftsjugend zeigten sich Ansätze organisierten Widerstands von unten.

Zu all unseren Arbeitsbereichen haben wir zentrale Entwicklungen eingeschätzt und Forderungen beschlossen. Unser Zukunftspapier soll damit eine Orientierung geben. Es ist ein Kompass, sowohl für aktuelle als auch für zukünftige Klassenkämpfe. Führende bürgerliche Ideologen bedauern regelmäßig, dass die Jugend in Deutschland zu wenig über den Sozialismus wisse und dies in der Schule eine größere Rolle spielen müsse. Mit unserem Zukunftspapier wollen wir dafür sorgen, dass der Sozialismus wieder an Bedeutung unter Jugendlichen gewinnt, wenn auch nicht im Sinne der Herrschenden.

In diesem Sinne: Grundrechte erkämpfen, Imperialismus überwinden – die Zukunft muss sozialistisch sein!

Erklärung der AG Antimilitarismus des SDAJ-Bundesvorstands

Mit der Entsendung von Patriot-Raketen mitsamt 350 Bundeswehrsoldaten an die türkisch-syrische Grenze hat die deutsche Beteiligung an der Aggressionspolitik der NATO gegen Syrien ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht.

Die NATO-Raketen, die angeblich zum Schutz der Türkei vor einem syrischen Angriff dienen sollen, bilden in Wirklichkeit einen Schutzschirm für die syrischen Aufständischen, die als Hilfstruppen der NATO in Syrien dienen, um gewaltsam einen “Regime Change” zu erzwingen.

Doch für den Fall, dass sich die Aufständischen, die vom Westen unterstützt werden, nicht durchsetzen können, steht die NATO auch selbst zum Angriff bereit, wie spätestens an den jüngst geäußerten offenen Kriegsdrohungen der Türkei gegen Syrien deutlich wurde. Und die, die auf Syrien zielen, meinen auch den Iran, der durch die Beseitigung seines Verbündeten Syrien geschwächt werden soll. Der imperialistischen Neuordnung des Nahen und Mittleren Ostens soll nichts im Wege stehen.

Wir fordern: Stoppt die Aggression gegen Syrien! Keine Soldaten und Raketen an die syrische Grenze! Keine Einmischung in den Bürgerkrieg! Keine Unterstützung der Aufständischen!

Aufruf zum Jugendblock auf der LL-Demo 2013 – Unterstützt von SDAJ, DIDF-Jugend, linksjugend [’solid]

Die Kosten der Weltwirtschaftskrise werden durch drastische Sparmaßnahmen auf die Lohnabhängigen, die Rentner und die arbeitende und lernende Jugend abgewälzt. Wir Jugendlichen bekommen die Auswirkungen der Krise zu spüren in dem unsere Bildung & Freizeitangebote immer mehr zusammen gestrichen werden und die Aussicht auf Ausbildung & Arbeit immer schlechter wird.

Unsere Schulen verrotten, von Kopien über Mensa-Essen bis zur Nachhilfe müssen wir draufzahlen. Nach der Schule werden wir statt in betriebliche Ausbildung in schulische Warteschleifen gesteckt, wer gar keine Ausbildung bekommt, wird auf Hartz gesetzt oder kann zur Bundeswehr gehen und riskiert sein Leben in Kriegseinsätzen. Als Azubis schieben wir Überstunden, die Vergütung reicht kaum für eine eigene Wohnung und am Ende der Ausbildung werden wir nicht übernommen und stehen auf der Straße. Die Kommunen streichen Kultur- und Freizeitangebote, erhöhen die Preise für den ÖPNV, gleichzeitig steigen die Mieten. Mit den Hartz-Gesetzen, Niedriglöhnen, Leiharbeit, Rente mit 67 und schonungsloser Kürzungspolitik im Sozial- und Bildungsbereich hat sich die BRD gegenüber ihren Konkurrenten innerhalb der Europäischen Union einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Und den nutzt sie jetzt.

Über die Instrumente zur „Euro-Rettung“, wie den dauerhaften Rettungsschirm ESM, die in Wirklichkeit Rettungsschirme für die Banken sind, zwingt der deutsche Staat jetzt auch den südlichen EU-Staaten brutale Sparprogramme auf. Gleichzeitig rüsten die Nato-Staaten zu neuen Kriegen. Und die Bundesregierung als einer der größten Waffenexporteure der Welt ist ganz vorne mit dabei. Die vermeintliche Förderung von Demokratie entlarvt sich spätestens dann als völlige Heuchelei wenn der westlichen Welt gefällige Diktaturen wie Saudi Arabien oder Baharain mit deutschen Waffen ihre Oppositionellen unterdrücken lassen, während deutsche PolitikerInnen und Medien für militärische Interventionen im syrischen Bürgerkrieg Stimmung machen. Der propagierte, militaristische “Demokratieexport” wirkt umso zynischer wenn in diesem “demokratischen Staat”, Geheimdienste zutiefst verstrickt sind in die mörderischen Aktivitäten der Neonazi-Terrorzelle NSU und AntifaschistInnen regelmäßig als ExtremistInnen gebrandtmarkt und kriminalisiert werden.

Von einer Gesellschaft, in der die Grundrechte der Jugend auf gute und kostenfreie Bildung, Ausbildung und Arbeit, auf ein Leben in Frieden, ohne Rassismus und Faschismus, auf intakte Umwelt, Mitbestimmung und Gleichberechtigung durchgesetzt sind, sind wir weit entfernt. Wie schon Karl Liebknecht & Rosa Luxemburg kämpfen wir gegen Krieg, Krise & Faschismus, für eine Gesellschaft in der die Bedürfnisse der Menschen, nicht der private Profit, im Mittelpunkt stehen.

Wir rufen auf:
Beteiligt euch am Jugendblock auf der LL-Demo
13.01.13, U-Bhf Frankfurter Tor, Berlin

Fahr mit unserem Bus zum LLL-Wochenende!

 

Frankfurt: Trotz alledem!

Gepostet am 23. Dezember 2012 Frankfurt Landesverband

Filmabend_FFMAm 19.12.2012 zeigte die SDAJ Frankfurt den Film „Trotz alledem“. 15-20 Menschen erschienen, um ihn sich gemeinsam anzuschauen und darüber zu diskutieren. Dazu gab’s leckere Cocktails, deren Erlös an das Cuba-Soli-Projekt geht. Insgesamt wurden dabei über 100 € eingenommen.

Ganz nach dem Motto des Films heißt es bald wieder: Trotz alledem! Nichts ist vergessen! Deswegen fahren wir in drei Wochen gemeinsam zum Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Wochenende nach Berlin.

Der nächste Filmabend findet am 28.1.12 mit dem Film „Ich war 19“ statt. Infos dazu gibt’s bald auf unsrer‘ Homepage.

frieden-weihnacht

Der Weltuntergang ist überlebt und wir möchten uns an dieser Stelle bei allen aktiven Kämpfern für ein Leben in Frieden, für gute Arbeit, für ein demokratisches Bildungssystem, für eine saubere Umwelt, für Mitbestimmung und Demokratie, gegen Faschismus und Krieg bedanken.

Wir alle hatten ein schönes und gutes Jahr 2012, indem es viele tolle Aktionen von Millionen aktiver Jugendlicher gab. Hier seien nur die Aktivitäten zu Reichtumsumverteilung, der Blockade von Nazi-Aufmärschen oder die Bildungsstreiks neben der täglichen Arbeit und dem Spaß in Schülervertretungen, Jugend-und-Auszubildendenvertretungen, demokratischen Bürgerinitiativen oder antifaschistischen Bündnissen genannt. Überall setzen sich Jugendliche für ein gutes Leben ein und das ist gut so. Wir sind eine gute Zukunft wert!

Zum Ausklang des Jahres wünschen wir all unseren Freundinnen und Freunden, all unseren Genossinnen und Genossen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2013! Packen wir auch das nächste Jahr wieder voller Elan an und streiten für ein gutes Leben!

Allen die Welt und jedem die Sonne!

Die SDAJ Gießen/Marburg lädt alle Interessierte zu unserem cubanischen Film- und Musikabend am 14. Dezember 2012 ab 19:00 Uhr ein. Die Veranstaltung findet im Käte-Dinnebier-Saal (DGB-Haus) in der Bahnhofsstraße 6 in (Eingang an der rechten Gebäudeseite) in Marburg statt. Mitveranstalter ist dabei die AG der Linkspartei CubaSí, die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba und die DKP Marburg.Es werden an diesem Tag nach der Begrüßung zu unserer Kuba-Kampagne und einem kurzen Bericht zu den vom Hurrikan “Sandy“ angerichteten Schäden die zwei Filme „Zucker und Salz“ (mehr Infos zum Film unter: http://zucker-und-salz.eu/) und „66 Stunden – Die wahre Geschichte der Schweinebucht“ gezeigt. Anschließend erfolgt der gemütliche Teil des Abends mit kubanischer Musik.http://www.marburger-echo.de/fileadmin/download/Vorderseite_sdaj-2.pdfhttp://www.marburger-echo.de/fileadmin/download/R_ckseite.pdf


Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Abend mit euch!

La solidaridad es la fermura de los pueblos

 

„Die Revolution ist großartig, alles andere ist Quark.“
– Rosa Luxemburg

Im Gegensatz zu Rosa Luxemburgs Zeiten findet in diesem Land zurzeit keine Revolution statt. Aber ganz wie damals gibt es jede Menge Quark: Die Abwälzung der Kosten der Krise des Kapitals auf die Schultern der Lohnabhängigen, der Rentner und der arbeitenden und lernenden Jugend wird mit immer drastischeren Mitteln durchgesetzt. Mit den Hartz-Gesetzen, Niedriglöhnen, Leiharbeit, Rente mit 67 und schonungsloser Kürzungspolitik im Sozial- und Bildungsbereich hat sich die BRD gegenüber ihren Konkurrenten innerhalb der Europäischen Union einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Und den nutzt sie jetzt. Über die Instrumente zur „Euro-Rettung“, wie den dauerhaften Rettungsschirm ESM, die in Wirklichkeit Rettungsschirme für die Banken sind, zwingt der deutsche Imperialismus auch den südlichen EU-Staaten brutale Sparprogramme auf. Gleichzeitig rüsten die Staaten des „demokratischen Westens“ zu einem neuen Krieg, diesmal gegen Syrien. Und auch bei der Kriegshetze ist die Bundesrepublik vorne mit dabei. Angeblich will sie dort die Demokratie fördern. Das behauptet ausgerechnet ein Staat, dessen Geheimdienste zutiefst verstrickt sind in die mörderischen Aktivitäten der Neonazi-Terrorzelle NSU. Das alles ist großer Quark – von einer Gesellschaft, in der die Grundrechte der Jugend auf gute und kostenfreie Bildung, Ausbildung und Arbeit, auf ein Leben in Frieden, ohne Rassismus und Faschismus, auf intakte Umwelt, Mitbestimmung und Gleichberechtigung durchgesetzt sind, sind wir weit entfernt.

Auch zu der Zeit, in der Rosa Luxemburg ihren Satz aufgeschrieben hat, war der Quark groß: Von Kaiser und Generälen im Interesse der deutschen Banken und Konzerne in einen Weltkrieg getrieben, machten die Arbeiter und Soldaten im November 1918 endlich Schluss. Ihre Antwort: Revolution. Ihr Ziel: eine Gesellschaft, in der sich die Grundrechte verwirklichen lassen, eine sozialistische Gesellschaft. Vorgemacht hatten es ihnen die Arbeiter und Bauern in Russland 1917 unter der Führung der Bolschewistischen Partei des Revolutionärs Wladimir Iljitsch Lenin. In Deutschland erreichten die Revolutionäre das Ende des Krieges und die Errichtung einer parlamentarischen Republik. Es gelang, den 8-Stunden-Arbeitstag durchzusetzen, genauso wie das Wahlrecht für Frauen. Nach mehreren Monaten von Massenstreiks und Barrikadenkämpfen scheiterte die sozialistische Revolution jedoch. Ihre Anführer wurden von der Gegenrevolution gejagt und ermordet. Dazu gehörten Rosa Luxemburg und ihr Genosse Karl Liebknecht. Wenn wir am 13. Januar auf die Straße gehen, dann gedenken wir dieser Kämpfer gegen Imperialismus, Faschismus und Krieg.

Auf zum Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Wochenende 2013!

Auf der Luxemburgkonferenz werden wieder 2.000 KommunistInnen und revolutionäre SozialistInnen zusammenkommen und ihre gemeinsame Strategie und Taktik mit ReferentInnen aus allen Erdteilen diskutieren. Spannende und informative Runden stehen an, so die Runde zur internationalen Krisenabwälzung auf die Arbeiterklasse. Nicht minder interessant ist die Diskussionsrunde „Arbeiterjugend 2013 – Lernen, wie wir kämpfen müssen“. Das traditionelle Verbandstreffen unserer SDAJ wird genauso freudig erwartet wie die beliebte Party im Anschluss an die Konferenz.
Zehntausende werden dagegen zur Lenin-Luxemburg-Liebknecht-Demo am darauffolgenden Tag erwartet.

Alles in allem also ein perfekt abgerundetes Programm.
Und es kommt noch besser:

SDAJ und DKP Hessen organisieren auch dieses Jahr wieder einen Bus nach Berlin!

Für läppische 50€ kannst DU mit uns nach Berlin fahren.

Sollte dir das Aufgrund mangelnder Errungenschaften im Klassenkampf trotzdem zu teuer sein, so gibt es auch ein Sozialticket für nur 40€.

Der Bus fährt in der Nacht von Freitag, den 11.1., auf Samstag, den 12.1., los und kommt Sonntag, den 13.1., am frühen Abe

nd zurück.

Abfahrt:

23:00, 11.01.: Darmstadt, DGB-Haus

00:00, 12.01.: Frankfurt, DGB-Haus

01:00, 12.01.: Gießen, Hauptbahnhof

Rückfahrt:
gg. 14:00, 13.01.: Brücke nahe Abschlusskundgebung der LLL-Demonstration

Wenn Du jetzt begeistert bist, dann schick eine E-Mail an info@sdaj-hessen.de

http://www.rosa-luxemburg-konferenz.de/

http://www.marburger-echo.de/fileadmin/download/flyer.pdf