(BRD/Kuba 2010, 34 Minuten, Spanisch mit dt. Untertiteln. Von Tobias Kriele und Martin Broschwitz)
 
Wir möchten hiermit zur Filmveranstaltung „Zucker und Salz“ einladen. Eine der Protagonistinnen wird danach die Möglichkeit zur Diskussion geben.
Ort:                                    Club Voltaire
                                          Kleine Hochstraße 5
                                           60313 Frankfurt am Main
Datum:                               31.07.2014
Beginn:                              19.30 Uhr
Nach dem Sieg der kubanischen Revolution steigen tausende junger Kubanerinnen und Kubaner in das Gebirge der Sierra Maestra, um als Freiwillige die Landbevölkerung zu alphabetisieren.
Angela, Elena, Ana und später María schließen dort eine Freundschaft fürs Leben.
„Zucker & Salz“ lässt die vier Damen ihre Lebensgeschichte und insbesondere den Werdegang ihrer bemerkenswerten fünfzigjährigen Freundschaft erzählen; angefangen von ihrem Leben in der Batista-Diktatur, über ihre Arbeit als freiwillige Lehrerinnen und in der Sierra Maestra, ihre Aufbauarbeit mit marginalisierten Frauen in Havanna, ihre Kämpfe mit dem Machismo, ihr Unverständnis gegenüber der Entscheidung ihrer Kinder und Enkel, Kuba zu verlassen, ihre Verbundenheit mit der Revolution, bis hin zu ihrem Vertrauen in die gegenwärtige junge Generation.
Der Film möchte vorschlagen, die Geschichte der 50jährigen Freundschaft dieser vier Frauen als eine Widerspiegelung der Geschichte von einem halben Jahrhundert kubanischer Revolution zu lesen: Eine Freundschaft durch „Zucker und Salz“. Jede einzelne dieser Frauen ist besonders, weil sie es für normal hält, ihr Leben mit den Freundinnen zu teilen, und weil sie im Bewusstsein lebt, dass die Essenz ihres Zusammenhaltes letzten Endes die Revolution ist.
Martin Broschwitz (Kamera und Schnitt) ist freischaffender Kameramann in München, Tobias Kriele (Idee und Regie) lebt und studiert seit 2003 in Habanna. Für ihr Erstlingswerk  begleiteten und befragten sie die vier Frauen im Januar und Februar 2009 in Kuba. Das auch in Deutschland bekannte Dúo Ad Líbitum aus Havanna/Kuba komponierte und textete den Titelsong: „Como una sola voz“.
„Zucker und Salz“ wird am 31. Juli um 19.30 im Club Voltaire gezeigt. Neben dem Filmemacher Tobias Kriele wird Ana Guzmán, eine der im Film porträtierten Frauen, anwesend sein und sich anschließend den Fragen des Publikums stellen.
Veranstalter: FG-BRD-Kuba mit Unterstützung der SDAJ

Am 14.11.2013 um 20:00 Uhr im DGB-Haus Marburg, Käthe-Dinnebier-Saal in der Bahnhofstraße 6

„Nur ein gebildetes Volk ist ein freies Volk“ (José Martí)

Kostenlose, qualitativ hochwertige Bildung vom 2. Lebensjahr bis zum Tod und das für Alle?!Unvorstellbar, oder? Aber Cuba hat es geschafft. Unsere Solidaritätsbrigaden hatten die Möglichkeit, das Bildungssystem auf der kleinen sozialistischen Insel genauer anzuschauen und zu erfahren,wie es ein Land in wenigen Jahren schafft,über eine Millionen Menschen zu alphabetisieren.

Aber nicht nur das: Auch weitergehende Bildung ist jedem Kind auf Cuba frei zugänglich. 100% der Cubaner_innen besuchen die Grundschule, 99% bestehen die 9.Klasse. In internationalen Vergleichstests werden andere lateinamerikanische Länder regelmäßig abgehängt und sogar Industrienationen überholt. Auch körperlich und geistig beeinträchtigte Menschen erhalten einen Zugang zur Bildung und werden besonders gefördert.In den Hochschulen gibt es kostenlose Kurse für Rentner_innen und die Uni zahlt Wohnraum, Essen und Materialien für jeden einzelnen Studierenden.

Warum das so ist, wie das möglich ist und was für Probleme dabei auftreten, werdet ihr von uns erfahren können. Berichten werden zwei Brigadisten der SDAJ, die drei Wochen mit cubanischen Studierenden zusammen an der technischen Universität Havannas gelebt, gelernt und gearbeitet haben und ein Student der THM Gießen, der ein Auslandssemester in Cuba absolviert hat.

 

Veranstaltung des Netzwerk Cuba mit Unterstützung der DGB-Jugend Hessen-Thüringen, des ver.di Bezirk Südhessen und vielen anderen:

Mehr als 3.400 Cubanerinnen und Cubaner wurden seit 1959 bei Terroranschlägen durch rechte exilcubanische Gruppen getötet. In den 1990er Jahren verstärkten diese ihre Attacken.

adriana-perez-tourDie „Cuban 5“ -Fernando González, Antonio Guerrero, Ramón Labañino, René González und Gerardo Hernández- beobachteten im Auftrag der cubanischen Regierung daraufhin Mitte der 1990er Jahre diese Contra-Gruppen. Ihnen gelang, was die US-Behörden nicht vollbringen wollten: Dank der Cuban5 wurden ca. 170 Anschläge gegen Cuba verhindert.

Schließlich wurden die US-Behörden aktiv – gegen die fünf Cubaner [!] . 1998 verhaftet, wurden sie 2001 in Miami, dem Machtzentrum der exilcubanischen Mafia, zu drakonischen Strafen verurteilt. Heute ist bewiesen: die US-Regierung bezahlte während des Prozesses Journalisten dafür, die Fünf als Mörder und Spione zu diffamieren. Und das, obwohl z.B. die UNO die Verhaftung und Verurteilung der Fünf als willkürlich einstuft.

Amnesty International u.a. kritisieren Menschenrechtsverstöße gegen die Cuban5: darunter und besonders perfide – die Verhinderung familiärer Kontakte. Adriana Pérez hat ihren Ehemann Gerado seit 18 Jahren nicht gesehen. Von den USA kurzerhand zum „Nationalen Sicherheitsrisiko“ erklärt, wird ihr die Einreise verweigert. Wenn es nach den USA ginge, bliebe Gerardo Hernández bis ans Ende seiner Tage im Gefängnis.
Die juristischen Möglichkeiten sind inzwischen so gut wie erschöpft. Jetzt liegt es an der in über 100 Ländern aktiven internationalen Solidaritätsbewegung durch Druck auf die US-amerikanische Regierung, die Freilassung der Cuban5 durchzusetzen.
Am 12. September jährte sich die Verhaftung der Cuban5 zum 15. Mal. Aus diesem Grund ist Adriana Pérez auf einer Reise durch Europa und wird dabei auch in die BRD kommen.

Wann? Freitag, 04. Oktober, 17:00 Uhr.

Wo? DGB-Haus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77

DKP_DA_internatSommerfest

In den letzten zwei Wochen ist viel passiert: Demonstrationen gegen die Intervention in Syrien und ein Aktionstag des DGB (Hessen-Thüringen und West), eine Blockade gegen „Pro Deutschland“, eine Aktion gegen die „Alternative für Deutschland“ und mehr. Hier ein paar Bilder:

Auf dem Aktionstag des DGB am 7.9. im gemeinsamen Block mit dem SDS: „12 € Mindestlohn? – jetzt sofort! Leiharbeit verbieten? – jetzt sofort! Ausbildungsplätze? – jetzt sofort!“

 

"12 € Mindestlohn? - jetzt sofort! Leiharbeit verbieten? - jetzt sofort! Ausbildungsplätze? - jetzt sofort!"

Ein zweites Bild vom DGB-Aktionstag: Unsere Zukunft statt eure Profite! Ausbeuter outen, Ausbildung erkämpfen!

 

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Am 31.08. in Frankfurt: Hände weg von Syrien!

 

 

 

 

 

 

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In Offenbach, Frankfurt und in Eschborn haben wir von unserer Cuba-Brigade berichtet. Cuba – ein Land, das industriell deutlich hinter Deutschland liegt und zudem durch eine Handelsblockade jedes Jahr Milliarden verliert – hat etwas geschafft, wovon wir hier träumen: Ein kostenloses Bildungs- und Gesundheitssystem, weitreichende Grundrechte für die Jugend und wirkliche Demokratie. In Nachbarschaftsorganisationen und Massenorganisationen werden Vorschläge und Anträge an die Nationalversammlung diskutiert. Zu den wirtschaftlichen Aktualisierungen gab es insgesamt 8 Millionen Änderungsanträge – und das bei 11 Millionen Einwohnern!Am 28.09. werden wir erneut von unserer Brigade berichten, diesmal dann mit TeilnehmerInnen beider Brigaden. Mehr Infos bald auf der Homepage! 

 

 

 

 

 

 

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Am 5.9. an der Europäischen Zentralbank: Die „Alternative für Deutschland“ macht eine Wahlkampfveranstaltung an der EZB.
Wir sagen: In Frankfurt ist kein Platz für die Alternative für Deutschland! Sie ist offen rassistisch und möchte unsere Grundrechte auf Bildung und Ausbildung noch weiter einschränken!

 

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Gemeinsam am 11. 09. mit hunderten anderen AntifaschistInnen am Kaisersack: Blockade der faschistischen Partei „Pro Deutschland“.
Weder dort, noch an den vier anderen Kundgebungsorten hat irgendjemand etwas von den 6 Leuten von „Pro Deutschland“ gehört – denn wir waren mehr und lauter! Am Ende sind sie sogar früher gegangen – und prompt ist die Sonne durchgebrochen!
Keinen Fußbreit den Faschisten – auch nicht in Frankfurt

Mittwoch, 28.8. um 19:30 Uhr in Offenbach auf der Mitgliederversammlung der DKP: BrigadeteilnehmerInnen berichten von dem Cuba-Solidaritätsprojekt der SDAJ 2013.

Berichte und Eindrücke von der ersten Cuba-Brigade

Ein kostenloses Bildungs- und Gesundheitssystem, eine Demokratie, die auf Nachbarschaftsorganisationen basiert und in der jeder Abgeordneter rechenschaftspflichtig und sofort abwählbar ist, ein Land, das seit Jahren massiven Angriffen durch die USA ausgesetzt ist und trotzdem umfassende
Grundrechte aufrechterhält – für uns nahezu unvorstellbar.

Die Rede ist vom sozialistischen Cuba. Insgesamt 50 Jugendliche haben diesen Sommer die Möglichkeit, dieses beeindruckende Land kennenzulernen & eine Universität im Aufbau eines revolutionären Zentrums in Solidarität mit den Cuban 5 zu unterstützen.

Die erste der beiden Brigaden mit 25 Jugendlichen ist vor wenigen Tagen zurückgekehrt, nachdem sie über drei Wochen mit cubanischen Jugendlichen gearbeitet, diskutiert und gefeiert haben. Von diesen Erfahrungen werden GenossInnen der SDAJ am 12.09. um 20:00 Uhr im Bürgerzentrum Eschborn-Niederhöchststadt berichten.

 

Mittwoch, 28.8., 19:30 Uhr, Offenbach-Bieber, Kolleg der Gaststätte Wiener Hof, Langener Str. 23.

Berichte und Eindrücke von der ersten Cuba-Brigade

Ein kostenloses Bildungs- und Gesundheitssystem, eine Demokratie, die auf Nachbarschaftsorganisationen basiert und in der jeder Abgeordneter rechenschaftspflichtig und sofort abwählbar ist, ein Land, das seit Jahren massiven Angriffen durch die USA ausgesetzt ist und trotzdem umfassende
Grundrechte aufrechterhält – für uns nahezu unvorstellbar.

Die Rede ist vom sozialistischen Cuba. Insgesamt 50 Jugendliche haben diesen Sommer die Möglichkeit, dieses beeindruckende Land kennenzulernen & eine Universität im Aufbau eines revolutionären Zentrums in Solidarität mit den Cuban 5 zu unterstützen.

Die erste der beiden Brigaden mit 25 Jugendlichen ist vor wenigen Tagen zurückgekehrt, nachdem sie über drei Wochen mit cubanischen Jugendlichen gearbeitet, diskutiert und gefeiert haben. Von diesen Erfahrungen werden GenossInnen der SDAJ am 12.09. um 20:00 Uhr im Bürgerzentrum Eschborn-Niederhöchststadt berichten.

SDAJ Frankfurt & DKP Main-Taunus-Kreis

12. September, 20:00 Uhr, Bürgerzentrum Eschborn-Niederhöchstadt

Hier gehts zur Facebook-Veranstaltung.

Unsere erste Solidaritätsbrigade ist am Dienstag aus Havanna, Cuba zurückgekehrt, die zweite macht sich am Montag auf den Weg.

Auch 5 Jugendliche aus Frankfurt hatten die Möglichkeit, drei Wochen im sozialistischen Cuba zu verbringen, ein revolutionäres Zentrum zu den Cuban 5 aufzubauen und den Sozialismus näher kennenzulernen. Am Freitag möchten wir von unseren Eindrücken von Cuba berichten: Vom kostenlosen Gesundheits- und Bildungssystem, vom politischen System, aber auch von den realen Lebensbedingungen und dem Umgang mit Problemen.
Dabei wird es auch die Möglichkeit geben, der zweiten Brigade weitere Fragen mitzugeben.

Bericht aus dem sozialistischen Cuba!
Freitag, 19:00 Uhr, DGB Jugendclub, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77.

Hier geht’s zu der Facebook-Veranstaltung!

Viva Cuba socialista!

Mehr Infos über unsere Solidaritätsbrigaden gibt’s hier!

Wie bereits im Februar zum Thema „Der Bolivarische Prozess und Kuba“ kamen über 40 Interessierte am 06.05.2013 zum Vortrag von Steffen Niese (promoviert und lebt in Havanna) und der anschließenden Diskussion zum Thema „Kuba zwischen Stagnation und Aufbruch“ in den Käte-Dinnebier-Saal des Marburger DGB-Hauses. Eingeladen hatten die Regionalgruppe der Arbeitsgemeinschaft Cuba Sí, die SDAJ Marburg/Gießen und die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba.

Der Politologe und Geschäftsführer der Konfliktforschung an der Philipps-Universität Marburg Dr. Johannes M. Becker moderierte engagiert die Themen: Fortgang der wirtschafts- und sozialpolitischen Reformen auf der Karibikinsel; Zukunftsfähigkeit eines sozialistischen Entwicklungsmodells oder schrittweise Rückkehr zu einem „Kapitalismus light“? und die Beziehungen zwischen Kuba und Venezuela nach dem Tode von Hugo Chavez.

Steffen Niese, der vor seinen Umzug nach Kuba bei Cuba Sí Marburg mitgearbeitet hatte, beeindruckte seine Zuhörer mit authentischen Analysen und einen optimistischen Prognose für die Zukunft des ersten sozialistischen Staates in Amerika. Er stützte sich dabei neben wissenschaftlichen Analysen auch auf seine eigenen Erfahrungen mit Menschen der Generation, welche die kubanische Revolution nicht mehr selbst miterlebt haben.

Zahlreiche VeranstaltungsteilnehmerInnen mit beruflichen und/oder touristischen Kuba-Erfahrungen beteiligten sich an der intensiven Diskussion und brachten weitere interessante Aspekte mit ein. Es war rund um ein gelungener und vielseitiger Abend, der neben dem Vortrag und der anschließenden Diskussion auch noch Abwechslung an den Ständen der beteiligten Organisationen und Mojitos für die ZuhörerInnen bot.

 

Die kubanische Revolution sah sich von Beginn an mit äußerst widrigen Umständen konfrontiert und musste sich in den mittlerweile mehr als 50 Jahren ihres Bestehens immer wieder gegen mächtige äußere Feinde zur Wehr setzen. Dennoch gelang es dem Volk und seiner revolutionären Führung zu Zeiten des Kalten Krieges, eine Gesellschaftsordnung zu errichten, die den übrigen Ländern der sogenannten Dritten Welt in vielerlei Hinsicht zum Vorbild und zum weltweiten Symbol für internationale Solidarität und für den Kampf gegen Ungerechtigkeit, Unterdrückung und  Imperialismus wurde.

Auch heute noch ist das sozialistische Kuba lebendiges Beispiel für eine reale Alternative zur kapitalistischen Weltordnung und sieht sich bei seinen Anstrengungen um Unabhängigkeit und Souveränität mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, werden seit einiger Zeit wirtschaftspolitische Reformen eingeleitet, die die ökonomische Stabilität gewährleisten und damit die Zukunftsfähigkeit des kubanischen Entwicklungsmodells sicherstellen sollen.

Inwieweit diese wirtschaftlichen Reformmaßnahmen jedoch tatsächlich positive Wirkung entfalten und zur Stärkung des Sozialismus kubanischer Prägung beitragen können, hängt dabei jedoch nicht nur von Kuba selbst, sondern auch von den internationalen Rahmenbedingungen ab. Eine besondere Rolle spielen in diesem Zusammenhang die außenpolitischen Beziehungen zu Venezuela, deren langfristige Perspektiven nach den Veränderungen an der Spitze des südamerikanischen Landes offener als zuvor sind.

Die  Veranstaltung findet am Montag, den 06.05.2013 um 19:00 uhr im Käte-Dinnebier-Saal des DGB-Haus Marburg in der Bahnhofstraße 6 statt.