Am 8. März war der internationale Frauentag. Aus diesem Anlass möchten wir uns am 24. März im Frankfurter DGB Jugendclub den Film „We want sex“ ansehen. Er handelt vom ersten Frauenstreik in der Geschichte Großbritanniens.
Nach dem Film wollen wir uns bei Cocktails, einem Bier oder ei1186980_297137480441869_1518922174_nner Apfelschorle über den Film austauschen und die Frage diskutieren, wie es denn heute mit gleichem Lohn für alle aussieht.
Mehr zum Film hier: Dagenham, eine englische Autostadt Ende der 60er Jahre: Rita O’Grady arbeitet gemeinsam mit 186 weiteren Frauen als Näherin in einer Ford-Fabrik. Die Arbeitsbedingungen sind alles andere als angenehm, aber die Frauen wissen sich in ihrem knochenharten Job durchzubeißen. Als das Management jedoch auch noch beschließt die Frauen als ungelernte Arbeitskräfte einzustufen, gehen Rita und ihre Kolleginnen auf die Barrikaden. Gemeinsam mit dem Gewerkschaftsvertrer Albert organisiert Rita als Rädelsführerin den ersten Frauenstreik in der Geschichte Großbritanniens. Die in We Want Sex beschriebenen Ford-Werke in Dagenham waren zur damaligen Zeit die größten in ganz Europa. Insgesamt rund 55.000 Arbeiter, fast komplett männlich, hatten dort ihre Anstellung. Wurde der Streik für Gleichberechtigung zu Beginn von den Männern noch müde belächelt, staunten nicht wenige von ihnen als 1970 der Equal Pay Act in Kraft trat. Somit erzählt We Want Sex auch in weiten Teilen die Geschichte der Frauenrechtsbewegung Ende der 60er Jahre.
— Frankfurt, DGB Jugendclub — 24. März — 19:00 —

Berlin im Jahr 1914. Karl Liebknecht erhält endlich die Papiere, die nachweisen, dass in Deutschland heimlich auf den Krieg hingearbeitet
wird. Wenig später ist er der einzige, der bei der Reichstagssitzung gegen die Kriegsmittel stimmt. Fortan gilt er als Vaterlandsverräter.
Er wird an die Front beordert, wo er 1915 sein Manifest „Der Hauptfeind steht im eigenen Land!“ niederschreibt.

Zurück in der Heimat gründet er gemeinsam mit Rosa Luxemburg den Spartakusbund. In Jena leitet Liebknecht illegal eine Gruppe Jugendlicher zur Vorbereitung der Großdemonstration am 1. Mai an. Arbeiter aus ganz

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Deutschland versammeln sich in Berlin, als Liebknecht vor ihnen spricht. Er wird verhaftet. Auch vor Gericht bleibt Liebknecht seiner Haltung treu. Während draußen die Massen für Liebknecht demonstrieren, wird er abgeführt.

Wir zeigen den Spielfilm „Solange Leben in mir ist!“ in Vorbereitung auf das alljährliche LLL-Wochenende in Berlin. Dort gedenken wir am 11. und 12. Januar Karl Liebknechts, Rosa Luxemburgs und all den anderen Kämpfern gegen Imperialismus, Faschismus und Krieg. Karten für den Bus nach Berlin könnt ihr beim Filmabend kaufen. Neben dem Film gibt‘s noch leckere Cocktails!

Wo? DGB-Jugendclub, Frankfurt.

Wann? 27.11., 20:00 Uhr.

Hier gibts den Flyer.

Venezuela_2Anlässlich des Todes Chávez und den Wahlen in Venezuela haben wir letzten Montag (6. Mai)im Jugendclub des DGB-Hauses den Film „The revolution will not be televised – ein Staatsstreich von Innen“, in dem es um den Putsch gegen die Regierung Chávez von 2002 geht, gezeigt.  Anschließend erzählte uns ein Genosse der SDAJ von seinen Erfahrungen, die er während eines Austauschjahres sammeln konnte und lieferte uns weitere Hintergrundinformationen.

Anfang des Jahres 2002 war Chávez nun schon drei Jahre an der Regierung. Im Film berichtet eine Frau aus den ärmeren Schichten der Gesellschaft: „Ich hatte noch nie gewählt, aber als Chávez kam, taten sich neue Möglichkeiten auf. Da haben wir uns entschlossen, wählen zu gehen und für ihn zu stimmen.“ Eine andere berichtet: „Für uns lief es in der Politik immer so: eine Gruppe hat sich bereichert, während wir hungerten. Deshalb war nie genug für alle da. Aber jetzt wollen wir an der Politik teilhaben, sie interessiert uns brennend, denn die Politik heute in Venezuela ist demokratisch und es gibt Mitbestimmung.“

Venezuela, der viertgrößte Öllieferant der Welt, ist ein Land, in dem die Unterschiede zwischen Arm und Reich sehr groß sind. 80% der Bevölkerung gehören zu den armen Schichten der Bevölkerung. Chávez machte es sich zur Aufgabe, sich für diese einzusetzen, indem er Bildungsmöglichkeiten zur Bekämpfung des Analphabetismus schuf , die medizinische Versorgung für die arme Bevölkerung drastisch verbessert und die Bevölkerung über ihre Rechte, die in der Verfassung von 1999 festgelegt worden waren, bewusst machte.  Daran hatte die reiche Elite Venezuelas, die von dem eigentlich staatlichen Ölkonzern profitierte, kein Interesse gehabt. Doch auch nachdem Chávez an der politischen Macht war, hatten die reichen Eliten weiterhin die wirtschaftliche Macht. Mithilfe der USA und des Militärs nutzten die reaktionären Kräfte zwei große Demonstrationen – einer Pro- und einer Gegen Chávez – um die Regierung wegzuputschen: Schüsse fielen von Seite der Position, Chávez wurde gefangen gehalten. Letztlich konnte der langfristige Erfolg des Putsches verhindert werden – durch die Unterstützung der Mehrheit der Bevölkerung.

Doch klar ist: Noch immer ist die Situation in Venezuela unstabil. Noch immer versuchen reiche Eliten, die Macht wiederzuerlangen und den Staat in ihrem Sinne zu gestalten: Ohne umfassende Bildung, ohne gute medizinische Versorgung, ohne demokratische Mitbestimmung, stattdessen für ihren Profit. Und noch immer haben sie die wirtschaftliche Macht und können auf ihren Privatsendern zu einem weiteren Putsch aufrufen.

Deswegen sagen wir: Solidarität mit Maduro und dem revolutionären Venezuela!

Wir freuen uns, dass sich so viele Jugendliche für dieses Thema interessieren.

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Venezuela, 2002 – Präsident Hugo Chávez regiert seit vier Jahren und verspricht mehr Demokratie, mehr Bildung, eine Landreform und die Umverteilung der Gewinne des viertgrößten Ölexporteurs der Welt zugunsten der armen Bevölkerung.
Aber er hat starke Gegner in der Wirtschaftselite und so kommt es am 11. April 2002 zum Putsch. Chavez wird verschleppt, der Kampf um die Macht entbrennt.
Ein irisches Filmteam von Radio Telefís Éireann, welches ursprünglich für eine Dokumentation über Venezuela ins Land reiste, dokumentiert die erlebten dramatischen Ereignisse der folgenden Stunden und Tage.

Wir zeigen den Film ,,Ein Staatstreich von Innen“, anschließend wollen wir über die aktuelle Situation in Venezuela diskutieren. Währenddessen und danach verkaufen wir Cocktails, deren Erlös an das Cuba-Soliprojekt der SDAJ geht.

Verfolge die Veranstaltung auch auf Facebook und klicke hier!

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Am 1. Mai wollen Faschisten nach Frankfurt kommen und eine Kundgebung an der EZB abhalten. Wir wollen das verhindern. Denn Nazis sind nicht sozial und handeln nicht im Interesse der ArbeiterInnen – ganz im Gegenteil: Sie handeln im Interesse des Kapitals.

Um uns gemeinsam auf den 1. Mai vorzubereiten, möchten wir am 17.04. den Film „Rat der Götter“ zeigen. Er zeigt, wie IG Farben vom deutschen Faschismus profitiert hat und wem der Faschismus nützt.

Komm‘ vorbei und verbringe einen netten & diskussionsreichen Abend mit uns! Dazu gibt’s leckere cubanische Cocktails!

Zur Facebook-Veranstaltung kommst du hier.

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Am internationalen Frauentag (8. März) fand in Frankfurt eine Veranstaltung zu Frau sein im Sozialismus mit Petra Wegener von der Freundschaftsgesellschaft BRD-Cuba statt.

Im Film „Zucker und Salz“ (Film über vier Frauen, die über die Revolution in Kuba berichten), den wir gemeinsam sahen, wurde schnell klar: Im Sozialismus ist es nicht die alleinige Aufgabe der Frau, die Kinder zu versorgen, zu putzen und essen zu machen. So berichtet auch Petra Wegener: In der DDR war es die Regel, dass Frauen gearbeitet haben, auch in höheren Positionen und für den gleichen Lohn. Im Gegensatz dazu erleben wir in der BRD, wie Frauen auf ihre Rolle als Hausmutti & Sexobjekt reduziert werden – und wenn sie arbeiten gehen, dann bekommen sie 23 % weniger für die gleiche Arbeit. Und auch Petra selbst hat die Erfahrung gemacht, dass Kind & Beruf in der BRD nur schwer vereinbar sind: Kindergärtenplätze fehlen, und wenn man doch einen Platz bekommen hat, dann weit weg vom eigenen Betrieb.

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Alles Gute zum Frauentag!

Petra Wegener (FG) berichtet von ihren Erfahrungen aus der DDR

Petra Wegener (FG) berichtet von ihren Erfahrungen aus der DDR

Filmvorführung „Zucker und Salz“

(Ein Film von Martin Broschwitz und Tobias Kriele)

Nach dem Sieg der kubanischen Revolution steigen tausende junger Kubanerinnen und Kubaner in das Gebirge der Sierra Maestra, um als Freiwillige die Landbevölkerung zu unterrichten.Cuba-Flyer

Angela, Elena, Ana und später María schließen dort eine Freundschaft fürs Leben. Sie kehren nach Havanna zurück, studieren gemeinsam, unterrichten ehemalige Prostituierte und Dienstmägde, heiraten, gründen Familien, übernehmen Verantwortung in der Revolution und erleben schwierige Zeiten. Im fünfzigsten Jahr ihrer Freundschaft erzählen sie, wie sie zu dem wurden, was sie heute sind – und ermöglichen so einen Einblick in ein halbes Jahrhundert gelebter Geschichte des Alltags der kubanischen Revolution.

 

Diskussion: Kuba, ein Unrechtsstaat? – Errungenschaften, Probleme und Perspektiven des kubanischen Sozialismus

Präsentation: Das Cuba-Soli-Projekt 2013 der SDAJ.

Anschließend: Kubanische Cocktailparty (Getränkeeinnahmen werden gespendet)

 

Was: Film „Zucker und Salz“ + Diskussion

Wann? Samstag, 16.02.2013, 18:30 Uhr (Einlass ab 18:00)

Wo? Die Veranstaltung findet statt im DGB-Jugendclub (Spohrstraße 6), in Kassel statt.

 

Am 28.01.2013 fand in Frankfurt der Filmabend der SDAJ mit dem Film „Ich war Neunzehn“ statt.

In dem Film geht es um Gregor Hecker, den als Sohn emigrierter antifaschistischer Eltern in Moskau aufwächst. Er wird Soldat der Roten Armee und kommt so 1945 nach Deutschland. Dort sieht er, was der Faschismus aus seiner Heimat und den Menschen gemacht hat.

Zusätzlich wurden im Zuge des Cuba-Soli-Projektes Cocktails verkauft, deren Erlös zur Finanzierung der beiden Solidaritätsbrigaden im Sommer beitragen soll.

Gleichzeitig wurde auf der Veranstaltung für die Demonstration gegen die NATO Sicherheitskonferenz am 2.3.2013 in München mobilisiert. Zur Erinnerung: Wer zusammen mit uns aus Frankfurt anreisen möchte, trifft sich diesen Freitag, den 01.02. um 18:20 Uhr am Gleis 9 des Frankfurter Hauptbahnhofes.

 

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Gregor Hecker, Sohn antifaschistischer Emigranten, kommt als Soldat der Roten Armee zurück nach Deutschland. Er sieht, was der Faschismus aus dem Land und seinen Menschen gemacht hat.

Diesen Film zeigt die SDAJ Frankfurt am 28. Januar um 19:30 im DGB Jugendclub (Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77). Dazu gibt es eine Cocktailbar mit kleinen Snacks, alkoholfreien und alkoholischen Getränken.

Der Erlös aus dem Cocktailverkauf kommt dabei wieder dem Cuba-Soli-Projekt zugute.

An diesem Abend wollen wir außerdem über die Sicherheitskonferenz der NATO am 2.2.13. in München diskutieren. Wir wollen dorthin im Februar gemeinsam anreisen und diese blockieren. Schau mal hier vorbei: www.jugendblock.de

Wenn du auch mitkommen möchtest – melde dich!

Nimm auch auf Facebook teil!

 

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