Das Festival der Jugend 2019 steht vor der Tür!

Dann unterstütz‘ uns beim Crowdfunding! Du fährst nicht mit, aber willst uns trotzdem bei der Umsetzung unter die Arme greifen? Kein Problem: In ein paar Minuten kannst du uns nicht nur helfen, sondern dir auch als Trost eins unserer Dankeschöns aussuchen, und das bis einschließlich 31.03.19:

https://www.startnext.com/festival-der-jugend-2019

Wenn du noch nicht weiß, was dieses Festival der Jugend ist und warum es unterstützenswert ist, findest du unter diesem Link auch weitere Infos oder schreibe der SDAJ-Gruppe in deiner Stadt für mehr Infos und Tickets!

„Im Übrigen bin ich der Meinung, dass dieser Staat zerstört werden muss“- Rosa Luxemburg

Die Drohbriefe, die die Anwältin der NSU Opfer Seda Basay-Yildiz offensichtlich aus Polizeikreisen erhalten hat, zeigen uns mal wieder deutlich, auf welcher Seite die staatlichen Institutionen stehen. Beteuerungen und Distanzierungen zu angeblich rechten Einzeltätern im Staatsdienst sollen uns nur davon ablenken einen Zusammenhang zu sehen. Inzwischen kann jeder Mensch erkennen, dass der NSU und weitere rechte Verbindungen nicht losgelöst von den „Sicherheitsbehörden“ agieren. Es wäre jedoch falsch die Ereignisse rund um den NSU, NSU 2.0, Chemnitz im Sommer 2018, kontinuierliche fremdenfeindliche Angriffe, autoritärere Polizeibefugnisse, rechter Kreise in der Bundeswehr etc. allein auf einen „gesellschaftlichen Rechtsruck“ zurückzuführen. Der Rechtsruck der Gesellschaft erfolgt durch einen aggressiveren Kurs nach innen und nach außen der herrschende Klasse – also den Eigentümern der Banken und Konzerne. Und dieser Kurs dient ihnen, um ihren Profit zu vermehren und abzusichern. Im Inneren werden Polizeigesetze beschlossen, welche die Befugnisse der Polizei um Maßnahmen erweitern, die man nach dem Dritten Reich eigentlich der Vergangenheit zuordnete. Dazu gehört unter Anderem die Möglichkeit der Inhaftierung von Gefährdern – wobei diese in den Gesetzen nicht genau definiert werden. Das ist sogar möglich ohne einen richterlichen Beschluss zu haben, und ohne sofortigen Anspruch auf einen Rechtsbeistand. Damit ist zum Beispiel die Möglichkeit geschaffen, Anmelder von Demonstrationen und Streiks als Gefährder zu bezeichnen und so unliebsamen Protest sofort zu unterbinden. Um die Interessen der deutschen Banken und Konzerne international abzusichern erfolgt eine enorme Aufrüstung der Bundeswehr. In Planung ist die Verdopplung der Militärausgaben bis 2024 auf über 80 Milliarden Euro. Das wären 20% des Bundeshaushalts. Wir erfahren also gerade sowohl eine massive Militarisierung nach innen als auch nach außen.

Wir als Arbeiterjugend haben die Losung unserer GenossInnen nicht vergessen, die damals schon wussten, was heute noch gilt: „Hinter dem Faschismus steht das Kapital“. Der Bundesverband der Deutschen Industrie verlangte in seiner Presserklärung nach ihrem Kongress „Tag der deutschen Industrie“ 2018: „Bürger und Wirtschaft verlangen nach einem überzeugenden Staat, der für sie da ist und Angebot für die Zukunft mache“. Diese Aussage lässt keinen Zweifel offen, dass die herrschende Klasse mit den aktuellen Zuständen unzufrieden ist – und damit mit den bisher bestehenden demokratischen und sozialen Rechten unserer Klasse. Um diese Rechte weiter zur Absicherung ihrer Profite abzubauen, müssen sie Maßnahmen zur Unterdrückung unserer drohenden Proteste vornehmen. Die BRD ist der Staat der deutschen Kapitalisten und dient zur Absicherung ihrer Interessen. Die personellen Verflechtungen mit Personal der Banken und Konzerne ist stark ausgeprägt und die Industrieverbände schreiben Gesetzesvorschläge, die dann so übernommen werden. Es verwundert also nicht, dass sich in den staatlichen Institutionen Netzwerke rechter Personen bilden. Polizisten, Soldaten und viele weitere Diener dieses Staates erhalten ihrer Ausbildung bereits klare Feindbilder und Ideologie propagiert. Der Feind steht links, da dieser die herrschende Ordnung in Frage stellt. Und diese soll um jeden Preis aufrechterhalten werden.

In Hessen stehen aktuell gerade mehr als ein Dutzend Polizisten wegen rechter Umtriebe im Fokus. Außerdem verhindert die hessische CDU seit Jahren die Aufklärung der staatlichen Unterstützung vor allem vom hessischen Verfassungsschutz des NSU. Die Feinde der Arbeiterklasse sind die Eigentümer der Banken und Konzerne und ihre Regierungen. Diejenigen, die die Produktionsmittel – also die Fabriken, Firmen, Banken und Konzerne – besitzen, bestimmen in der BRD die politische Entwicklung. Erst wenn wir die bestehenden Eigentumsverhältnisse überwunden haben, ist eine demokratische Gesellschaft mit einer sozialen Absicherung- und damit ein anderer Staat- für uns alle möglich.

Wir rufen dazu auf unseren Widerstand gegen den Abbau unserer demokratischen und sozialen Rechte am 23. März 2019 in Frankfurt a.M. auf die Straße zu tragen! Nur mit unserem Protest und unserer Organisation von Widerstand können wir die Angriffe des Kapitals abwehren und eine solidarischere Gesellschaft erkämpfen!

Zu der Demo treffen wir uns um 14 Uhr am 23.03. am Frankfurter Hauptbahnhof. Kommt vorbei, und lasst uns unseren Protest laut und kämpferisch auf die Straße tragen!

Aufruf eines breiten Bündnisses zum Protest gegen einen Staatsreich in Venezuela

Heute haben wir unsere Kleinzeitung mainStandpunkt an der Schule für Pflegeausbildung Agnes-Karll-Schule in Frankfurt verteilt. Die Zeitung dreht sich um das erkämpfte Jobticket am Uniklinikum für einen Teil der Beschäftigten und verdeutlicht, dass genug Geld für ein Jobticket für alle da ist! Die Auszubildenden am Nordwestklinikum haben noch kein Jobticket und können von den Erfahrungen in der Auseinandersetzung am Uniklinikum von den KollegInnenn profitieren! Hier noch ein Artikel aus der Zeitung:

Kostenloser Nahverkehr in FFM – Geld ist genug da!

Der RMV lehnt einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr ab: Die Kosten seien zu hoch und die Infrastruktur wäre damit überfordert. Für den Politikchef der Frankfurter Neuen Presse kommen die auf die Stadt Frankfurt zukommenden Kosten von 750 Millionen Euro nicht in Frage. Frankfurt sei schon hoch genug verschuldet. Ein kostenloser öffentlicher Nahverkehr wäre für alle da, aber das ist der Stadt und den Verantwortlichen nichts wert. Feierlich eröffneten sie 2018 die „Neue Altstadt“ von Frankfurt. 200 Millionen Euro betrugen die Kosten für die Stadt. Entstanden sind Wohnungen, die für 25 – 30€ pro Quadratmeter vermietet werden. 20 Geschäfte für die obere Schicht sind entstanden. Für die Reichen gibt die Stadt gerne Geld aus – für uns nicht! Von der neuen Altstadt profitieren nur wenige. In der Planung für 2019 betragen die geplanten Einnahmen an der Grundsteuer (Besitz für Immobilien, etc.) gerade einmal 216 Millionen Euro. Das sind gerade einmal 6% der geplanten Einnahmen für das laufende Jahr. Grund- und Bodenbesitzer sollte man mehr abknüpfen, da sie uns schon genug Geld für unseren Wohnraum nehmen!

SDAJ Kassel: Wer bist Du?
Silvi: Mein Name ist Silvia Gingold. Ich bin Lehrerin im (Un)Ruhestand und habe in meiner aktiven Lehrertätigkeit Französisch und Gesellschaftslehre an einer Gesamtschule in Nordhessen, in Spangenberg, unterrichtet.

SDAJ Kassel: Woher kennt man Dich?
Silvi: Auf meine „Berühmtheit“ hätte ich gerne verzichtet. Ich stamme aus einer kommunistischen Familie mit jüdischen Wurzeln. Meine Großeltern mussten mit der 8-köpfigen Familie vor den Nazis 1933 nach Paris fliehen. Mein Vater,Peter Gingold, geriet 1942 während seiner Widerstandstätigkeit gegen den Hitler-Faschismus in Frankreich in die Fänge der Gestapo, wurde inhaftiert und schwer gefoltert. Ihm gelang eine spektakuläre Flucht. Die Hoffnung meiner Eltern, mit der Verfolgung sei es nun endgültig vorbei, als sie nach Kriegsende 1945 nach Frankfurt zurückkehrten, hatte sich zerschlagen: 1956 wurde die Kommunistische Partei Deutschlands(KPD) verboten, unsere Wohnung wurde polizeilich durchsucht, meine Eltern mussten erneut ihre politische Tätigkeit in der Illegalität fortsetzen. Dann, in den 70er Jahren, bekam ich Berufsverbot als Lehrerin. Nach 4jähriger Lehrtätigkeit wurde ich 1975 aus dem hessischen Schuldienst entlassen. Grundlage hierfür waren „Erkenntnisse“ des „Verfassungsschutz“, die dieses Amt seit meinem 17.Lebensjahr über mich gesammelt hatte und die beispielsweise meine Teilnahme an Demonstrationen gegen den Krieg in Vietnam, gegen Notstandsgesetze und Neonazis sowie Reisen in die DDR beinhalteten. Tausende Beschäftigte im und BewerberInnen für den öffentlichen Dienst, die sich in marxistischen Organisationen, in Friedensgruppen, antikapitalistisch, antifaschistisch, gewerkschaftlich engagierten, wurden auf der Grundlage des 1972 verabschiedeten „Radikalenerlasses“ überprüft und teilweise aus dem öffentlichen Dienst entlassen bzw. nicht eingestellt. Der Druck durch eine breite Protest- und Solidaritätsbewegung gegen die Berufsverbote führte später dazu, dass sowohl ich als auch andere vom Berufsverbot Betroffenen wieder eingestellt werden mussten.

SDAJ Kassel: Diesen Sommer hat der hessische Landtag sein Verfassungsschutzgesetz überarbeitet. Es beinhaltet unter anderem eine umstrittene Extremismusklausel. Inwiefern hältst Du diese für problematisch?

Silvi: Die Neufassung des hessischen Verfassungsschutzgesetzes bedeutet eine Ausweitung der Befugnisse und Mittel des Inlandsgeheimdienstes und damit die Einschränkung demokratischer Rechte und Freiheiten von Bürgerinnen und Bürgern. „Zum Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung“ soll z.B. die „Überprüfung der Verfassungstreue von Personen, die sich um Einstellung in den öffentlichen Dienst bewerben“, stattfinden, sollen MitarbeiterInnen von geförderten Demokratieprojekten in eine „sicherheitsbehördliche Überprüfung“ einwilligen. Das bedeutet, dass beim „Verfassungsschutz“ Auskünfte über ihre Verfassungstreue eingeholt werden.  Dass von diesen Maßnahmen gegen „extremistische Bestrebungen“ in erster Linie Bürgerinnen und Bürger betroffen sind, die sich antifaschistisch und antikapitalistisch engagieren, zeigt schon die bisherige Praxis. Marxistische und antifaschistische Organisationen wie die DKP und die VVN – bda (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund Deutscher Antifaschisten) werden vom „Verfassungsschutz“ überwacht. Der Inlandsgeheimdienst, der sich „Verfassungsschutz“ nennt, schützt nicht die Verfassung. Er hat im Gegenteil die rechtsterroristischen NSU-Morde nicht nur nicht verhindern können, sondern ist durch sein V-Leute-System tief darin verstrickt und behindert deren Aufklärung.

SDAJ Kassel: Was heißt das für Menschen wie Dich, die diese Gesellschaft grundlegend verändern wollen?

Silvi: Ich bin immer noch oder wieder im Visier des „Verfassungsschutzes“ und führe deshalb eine Klage gegen dieses Amt in Hessen. Nachdem ich vor einigen Jahren dort angefragt hatte, welche Daten über mich gesammelt sind, wurde mir mitgeteilt, dass ich im Bereich „Linksextremismus“ gespeichert sei. Man wirft mir vor, dass ich Lesungen aus der Biographie meines Vaters bei „linksextremistischen“ Organisationen u.a. der SDAJ durchführe, mich an Aktionen des Kasseler Friedensforums gegen die Bundeswehr sowie zahlreichen antifaschistischen Aktionen der VVN beteilige.  Das Verwaltungsgericht Kassel, vor dem ich geklagt hatte, hält meine Beobachtung durch den Verfassungsschutz für rechtmäßig. Dieses skandalöse Urteil werde ich nicht akzeptieren und weiter klagen.

SDAJ Kassel: Wirst Du Dich deswegen in Zukunft in Deiner politischen Arbeit einschränken lassen?

Silvi: Ganz im Gegenteil: Die Erfahrungen meiner Eltern, die immer gegen Unrecht, Ausgrenzung und soziale Ungleichheit gekämpft haben und dabei sogar ihr Leben riskierten, haben mich geprägt. Im Kampf gegen mein Berufsverbot habe ich die Erfahrung gemacht, dass es wichtig ist, offensiv für das in der Verfassung garantierte Grundrecht auf freie Meinungsäußerung einzutreten. Der einzige Schutz gegen Willkür und Unrecht des politischen Machtapparates ist die Öffentlichkeit. Viele Menschen haben sich über die Praxis des Verfassungsschutzes empört und sich mit mir solidarisiert. Nur so gelingt es, ein Bewusstsein für Unrecht zu schaffen und Menschen zu bewegen, Druck auszuüben, damit sich die Verhältnisse ändern.

Am Samstag, den 20.10., haben knapp 8000 Menschen in Frankfurt gegen die Zustände auf dem Wohnungsmarkt demonstriert. Wir, die Gruppen Frankfurt und Marburg/Gießen, waren auch dabei und dokumentieren für euch folgend einen Auszug aus unserem Flyer.

Im Jahr 2016 gab es 860.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung. Das ist seit 2014 ein Anstieg von 150 Prozent- Tendenz steigend. Die Prognose geht für das Jahr 2018 von 1,2 Millionen Wohnungslosen aus. Auch für die Jugend sieht die Lage nicht besser aus. Laut dem Deutschen Jugendinstitut gibt es derzeit 37.000 wohnungslose Jugendliche in Deutschland. Doch wie kommt es zu diesen erschreckenden Zahlen? Zum einen kann dafür die wachsende Armut in Deutschland verantwortlich gemacht werden und das fehlende Eingreifen der Regierung, Armut wirksam zu bekämpfen. Zusätzlich schrumpft der bundesweite Bestand an Sozialwohnungen seit 30 Jahren kontinuierlich. Öffentlicher Wohnraum wurde und wird an private Investoren verkauft. Damit hat die öffentliche Hand viele ihrer Reserven an bezahlbaren Wohnraum aus der Hand gegeben.

Diese Problematik bekommt man in ihrer ganzen Härte auch in Frankfurt zu spüren. Seit Jahren steigen die Mieten rasant an und sind für Menschen mit kleinem oder mittleren Einkommen nicht mehr bezahlbar. Gab es Anfang der 90er Jahre noch 70.000 Sozialwohnungen, also Wohnungen, deren Miete nur 5 bis 6,50 Euro betragen darf, sind es aktuell nur noch 26.190. Dabei steigt der Bedarf nach geförderten Wohnungen auch in Frankfurt weiter an. Für viele Menschen ist es nur noch möglich, weit außerhalb der Stadt zu wohnen und selbst da konkurrieren hunderte Bewerber um eine Wohnung.
Wird die Lage in Frankfurt schon für Menschen mittleren Einkommens immer schwerer, trifft es Auszubildende besonders hart. Nach Frankfurt zu ziehen, um eine Ausbildung anzufangen oder gar während der Ausbildung von zu Hause auszuziehen, ist für die meisten von ihrem Ausbildungsgehalt unmöglich.

Wir sagen laut und deutlich Nein! zu dieser Entwicklung und fordern bezahlbaren Wohnraum für alle.
Statt Luxuswohnungen muss bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.
Öffentlicher Wohnraum darf nicht weiter privatisiert werden.
Zusätzlich Bedarf es an finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten für Azubis und Studenten, die an die Preise auf dem Wohnungsmarkt angepasst sind.
Versprechen auf Wahlplakaten reichen uns dafür jedoch nicht, denn die aktuelle Situation auf dem Wohnungsmarkt und der Sozialabbau wurden und wird von unserer Regierung maßgeblich mitverursacht.

Wir müssen selbst aktiv werden und gemeinsam für eine bessere Zukunft kämpfen!

 

Am 13.Februar 2016 findet die Münchner Sicherheitskonferenz statt. Dort treffen sich PolitikerInnen, Wirtschaftsbosse und hohe Offiziere aus der Bundesrepublik Deutschland und ihren verbündeten Staaten. Sie legen die Grundlagen für die nächsten Kriege, Waffenhandel und Militarisierung. Zudem sollen solche Konferenzen im Rampenlicht der Öffentlichkeit Akzeptanz für Kriege und militärische Handlungen in aller Welt schaffen. Bundespräsident Joachim Gauck z.B. warb in der Vergangenheit für ein „stärkeres internationales Engagement“ Deutschlands. Das bedeutet, für wirtschaftliche Zwecke laufende Auslandseinsätze zu verlängern, weiter Waffen in Krisengebiete zu liefern und neue Kriege zu beginnen, sprich die Fluchtursachen weiter anzufeuern und gleichzeitig die EU-Außengrenzen vor Geflüchteten abzuschirmen.

am 13.02. findet wie jedes Jahr die Nato-Sicherheitskonferenz statt.
Auch dieses Jahr mobilisieren wir aus Hessen zum Jugendblock auf der Demonstraion (13 Uhr
am Stachus), um aufzuzeigen, dass es nicht um Sicherheit geht, sondern
um Krieg und Profit.Wir wollen Freitagabend gemeinsam mit dem Zug anreisen und kommen die
Nacht bei Münchner GenossInnen unter.
Gemeinsame Anreise Freitag:
*Gießen* – Frankfurt: 17:22 auf Gleis 4 – 18:06 auf Gleis 14 (RE15023)
*Darmstadt* – Frankfurt (tief): 17:35 auf Gleis 3 – 18:13 auf Gleis 104 (S3)
*Kassel* – *Fulda* – Frankfurt 15:10 auf Gleis 10 – 16:37 auf Gleis 7 in Fulda – 17:08 auf Gleis 1 – 18:28 auf Gleis 10

Treffpunkt auf *Gleis 9 Frankfurt*:
Frankfurt ab 18:34 – München an 00:36 auf Gleis 20
2 Umsteige

gemeinsame Abreise Samstag:
frühestens 16 Uhr

Mitnehmen:
– Fahnen, Transpis (Antimilitarismus, Flüchtlinge)
– Perso, passende Kleidung (Wetterbericht), bequeme Schuhe
– Übernachtung: Iso-Matte und Schlafsack (und das übliche)
NICHT mitnehmen:
– Alkohol, Drogen, Taschenmesser, Multitools, Stahlkappenstiefel

Am 16.12.2015 wollen wir euch von unserer Griechenlandrundreise berichten! Schaut vorbei im DGB Jugendclub um 19:00 Uhr! Mehr infos unter: Flyer-15-12-16

Am 20. Juni in Frankfurt wollen Faschisten aus der PEGIDA-Bewegung, Neonazis und rechte Hooligans unter dem Deckmantel „gegen islamischen und linken Faschismus“ aufmarschieren. Wir sagen:

Die Faschisten dürfen in Frankfurt keinen Fuß auf den Boden bekommen!

Seit Herbst 2014 treibt die islamfeindliche PEGIDA-Bewegung und ihre Ableger in Dresden und anderen Städten ihr Unwesen. Sie knüpfen an Stimmungen und Ängsten in der Bevölkerung an, die von bürgerlichen Parteien und Medien geschürt werden: Die Furcht vor „krimi-nellen Ausländern“, „Überfremdung“, Arbeitsplatzverlust und dem „islam-istischen Terror“.

Dieses Zusammenspiel von Rassismus, Kriegshetze, Sozial- und Demokratieabbau – das ist der gesellschaftliche Nährboden, den PEGIDA und andere Rassisten für ihre menschenverachtende Ideologie nutzen können. Sie richten sich dabei nicht allein gegen Muslime und Ausländer – sondern gegen alle Menschen, die gemeinsam gegen Kriegspolitik, Sozial- und Demokratieabbau der Herrschenden kämpfen wollen!

In Frankfurt versucht nun eine weitere Gruppierung unter dem Namen „Widerstand Ost/West“, mit solchen Parolen Fuß zu fassen und ihre die Aktivitäten zu vernetzen.

Wir rufen dazu auf:

– Den Aufmarsch von PEGIDA-Aktiven, Neonazis und rechten Hooligans am
20. Juni in Frankfurt zu verhindern!

– Die antifaschistische Demonstration und Aktionen des zivilen Ungehorsams gegen den Naziaufmarsch zu unterstützen!

– Kämpfen wir gemeinsam gegen Kriegspolitik, Sozial- und Demokratieabbau – unabhängig von Herkunft und Religion!

Wir fordern:

– Verbot der NPD und aller neofaschistischen Organisationen!

– Schluss mit der Spaltung der Bevölkerung in Deutsche und Nicht-Deutsche! Stopp der Diskriminierung von Flüchtlingen, Migranten und Muslimen!

– Rücknahme von Agenda 2010 und Hartz IV!

 

– Gemeinsamer Aufruf von SDAJ und DKP gegen den Naziaufmarsch am 20. Juni in Frankfurt. Kein Fußbreit den Faschisten! –

 

(BRD/Kuba 2010, 34 Minuten, Spanisch mit dt. Untertiteln. Von Tobias Kriele und Martin Broschwitz)
 
Wir möchten hiermit zur Filmveranstaltung „Zucker und Salz“ einladen. Eine der Protagonistinnen wird danach die Möglichkeit zur Diskussion geben.
Ort:                                    Club Voltaire
                                          Kleine Hochstraße 5
                                           60313 Frankfurt am Main
Datum:                               31.07.2014
Beginn:                              19.30 Uhr
Nach dem Sieg der kubanischen Revolution steigen tausende junger Kubanerinnen und Kubaner in das Gebirge der Sierra Maestra, um als Freiwillige die Landbevölkerung zu alphabetisieren.
Angela, Elena, Ana und später María schließen dort eine Freundschaft fürs Leben.
„Zucker & Salz“ lässt die vier Damen ihre Lebensgeschichte und insbesondere den Werdegang ihrer bemerkenswerten fünfzigjährigen Freundschaft erzählen; angefangen von ihrem Leben in der Batista-Diktatur, über ihre Arbeit als freiwillige Lehrerinnen und in der Sierra Maestra, ihre Aufbauarbeit mit marginalisierten Frauen in Havanna, ihre Kämpfe mit dem Machismo, ihr Unverständnis gegenüber der Entscheidung ihrer Kinder und Enkel, Kuba zu verlassen, ihre Verbundenheit mit der Revolution, bis hin zu ihrem Vertrauen in die gegenwärtige junge Generation.
Der Film möchte vorschlagen, die Geschichte der 50jährigen Freundschaft dieser vier Frauen als eine Widerspiegelung der Geschichte von einem halben Jahrhundert kubanischer Revolution zu lesen: Eine Freundschaft durch „Zucker und Salz“. Jede einzelne dieser Frauen ist besonders, weil sie es für normal hält, ihr Leben mit den Freundinnen zu teilen, und weil sie im Bewusstsein lebt, dass die Essenz ihres Zusammenhaltes letzten Endes die Revolution ist.
Martin Broschwitz (Kamera und Schnitt) ist freischaffender Kameramann in München, Tobias Kriele (Idee und Regie) lebt und studiert seit 2003 in Habanna. Für ihr Erstlingswerk  begleiteten und befragten sie die vier Frauen im Januar und Februar 2009 in Kuba. Das auch in Deutschland bekannte Dúo Ad Líbitum aus Havanna/Kuba komponierte und textete den Titelsong: „Como una sola voz“.
„Zucker und Salz“ wird am 31. Juli um 19.30 im Club Voltaire gezeigt. Neben dem Filmemacher Tobias Kriele wird Ana Guzmán, eine der im Film porträtierten Frauen, anwesend sein und sich anschließend den Fragen des Publikums stellen.
Veranstalter: FG-BRD-Kuba mit Unterstützung der SDAJ