Das Festival der Jugend 2019 steht vor der Tür!

Dann unterstütz‘ uns beim Crowdfunding! Du fährst nicht mit, aber willst uns trotzdem bei der Umsetzung unter die Arme greifen? Kein Problem: In ein paar Minuten kannst du uns nicht nur helfen, sondern dir auch als Trost eins unserer Dankeschöns aussuchen, und das bis einschließlich 31.03.19:

https://www.startnext.com/festival-der-jugend-2019

Wenn du noch nicht weiß, was dieses Festival der Jugend ist und warum es unterstützenswert ist, findest du unter diesem Link auch weitere Infos oder schreibe der SDAJ-Gruppe in deiner Stadt für mehr Infos und Tickets!

Im Zuge des Internationalen Frauenkampftags liefen wir, die SDAJ Marburg, bei der Streik-Demo der ver.di mit.

Die Angestellten dort streiken darum, die selbe Bezahlung wie in öffentlichen Krankenhäusern zu erhalten. Denn das Uni-Klinikum Marburg-Gießen gehört zu 95% der Rhön AG und ist somit die einzige Uni-Klinik in Deutschland, die privatisiert ist. Was aber besonders an diesem Tag war: die Altenhilfe in Wetter streikte mit und das, obwohl sie theoretisch nicht streiken dürften, da ihr Betrieb Teil der Diakonie ist. Schlechte Bedingungen sind aber sicher nicht gottgewollt und Widerstand braucht keine Erlaubnis von den Besitzenden. An dieser Stelle: solidarische Grüße nach Wetter, wir hoffen inständig, dass eure Forderungen erfüllt werden! Auf der Kundgebung selbst sprachen neben der ver.di und dem queerfeministischen Streikbündnis Marburg auch wir. Unsere Rednerin sprach auf dieser Rede an, dass die Befreiung der Frau nur im Sozialismus verwirklicht werden kann.

Doch der Streik war nicht unsere einzige Aktion an diesem Tag, wir begaben uns am Nachmittag auf die städtische Frauentags Demo, um mit der Arbeitsgemeinschaft für gewerkschaftliche Fragen und der DIDF-Jugend gemeinsam in einem Block zu laufen. Der Frauenkampftag hat für uns Kommunistinnen und Kommunisten eine besondere Bedeutung, denn in der bürgerlichen Gesellschaft nimmt die Frau die Rolle der Unterdrückten ein, da sie zu oft ökonomisch abhängig ist vom Mann, unbezahlt Reproduktionsarbeit leisten muss und innerhalb der Gesellschaft unter sexueller Belästigung und anderen Gewaltformen leiden muss. Das heißt im Klartext: Nur wenn die Frau dem Mann gleichgestellt ist, können alle Menschen frei sein.

Der 8. März ist zwar schon vorbei, aber einstehen gegen Sexismus und für Feminismus sollte für uns alle alltäglich sein. Deswegen: bleibt nicht leise, wenn ihr sexuelle Übergriffe im Alltag mitbekommt, setzt euch ein, dass die Benachteiligung der Frau ein Ende findet und bildet euch weiter mit Hilfe feministischer Werke!


Am Samstag, den 20.10., haben knapp 8000 Menschen in Frankfurt gegen die Zustände auf dem Wohnungsmarkt demonstriert. Wir, die Gruppen Frankfurt und Marburg/Gießen, waren auch dabei und dokumentieren für euch folgend einen Auszug aus unserem Flyer.

Im Jahr 2016 gab es 860.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung. Das ist seit 2014 ein Anstieg von 150 Prozent- Tendenz steigend. Die Prognose geht für das Jahr 2018 von 1,2 Millionen Wohnungslosen aus. Auch für die Jugend sieht die Lage nicht besser aus. Laut dem Deutschen Jugendinstitut gibt es derzeit 37.000 wohnungslose Jugendliche in Deutschland. Doch wie kommt es zu diesen erschreckenden Zahlen? Zum einen kann dafür die wachsende Armut in Deutschland verantwortlich gemacht werden und das fehlende Eingreifen der Regierung, Armut wirksam zu bekämpfen. Zusätzlich schrumpft der bundesweite Bestand an Sozialwohnungen seit 30 Jahren kontinuierlich. Öffentlicher Wohnraum wurde und wird an private Investoren verkauft. Damit hat die öffentliche Hand viele ihrer Reserven an bezahlbaren Wohnraum aus der Hand gegeben.

Diese Problematik bekommt man in ihrer ganzen Härte auch in Frankfurt zu spüren. Seit Jahren steigen die Mieten rasant an und sind für Menschen mit kleinem oder mittleren Einkommen nicht mehr bezahlbar. Gab es Anfang der 90er Jahre noch 70.000 Sozialwohnungen, also Wohnungen, deren Miete nur 5 bis 6,50 Euro betragen darf, sind es aktuell nur noch 26.190. Dabei steigt der Bedarf nach geförderten Wohnungen auch in Frankfurt weiter an. Für viele Menschen ist es nur noch möglich, weit außerhalb der Stadt zu wohnen und selbst da konkurrieren hunderte Bewerber um eine Wohnung.
Wird die Lage in Frankfurt schon für Menschen mittleren Einkommens immer schwerer, trifft es Auszubildende besonders hart. Nach Frankfurt zu ziehen, um eine Ausbildung anzufangen oder gar während der Ausbildung von zu Hause auszuziehen, ist für die meisten von ihrem Ausbildungsgehalt unmöglich.

Wir sagen laut und deutlich Nein! zu dieser Entwicklung und fordern bezahlbaren Wohnraum für alle.
Statt Luxuswohnungen muss bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.
Öffentlicher Wohnraum darf nicht weiter privatisiert werden.
Zusätzlich Bedarf es an finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten für Azubis und Studenten, die an die Preise auf dem Wohnungsmarkt angepasst sind.
Versprechen auf Wahlplakaten reichen uns dafür jedoch nicht, denn die aktuelle Situation auf dem Wohnungsmarkt und der Sozialabbau wurden und wird von unserer Regierung maßgeblich mitverursacht.

Wir müssen selbst aktiv werden und gemeinsam für eine bessere Zukunft kämpfen!

 

Im  Juli dieses Jahres hat die Bundesregierung nun also den
Mindestlohn beschlossen, dieser soll aber erst ab dem ersten Januar
2015 in ganz Deutschland in Kraft treten.
Stolz verkündete Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles: „Es ist nicht
übertrieben, zu behaupten: Wir setzen heute einen Meilenstein in der
Arbeits- und Sozialpolitik der Bundesrepublik Deutschland“.
Dass es sich bei diesem „ Meilenstein“ lediglich um eine
sozialpolitische Reform handelt, die uns vorgaukeln soll, dass es hier
für alle ein Stück von dem Kuchen gäbe, spielt in der öffentlichen
Debatte keine Rolle. Vielmehr widmet man sich den Interessen der
deutschen Wirtschaft: Wer das denn alles bezahlen solle?, tönte es aus
den Reihen der Arbeitgeberverbände und der konservativen Presse. Doch
keine Sorge. Um die Kosten für die Unternehmer möglichst klein zu
halten, hat die Bundesregierung wieder ihr Erfolgsrezept parat.
Nämlich die Umlegung der Kosten auf die Leute, die arbeiten gehen oder
lernen um arbeiten zu gehen.
So liegt der kommende Mindestlohn nur bei 8,50 Euro und enthält
allerlei Ausnahmen. Wenn du zum Beispiel als Schüler einen Nebenjob
machst und noch keine achtzehn Jahre alt bist, oder du nach dem
Studium oder der Ausbildung ein Praktikum machen musst, weil du keine
Stelle gefunden hast, dann bekommst du keinen Mindestlohn. Selbst
diejenigen, die einen Mindestlohn bekommen, haben keinen wirklichen
Grund sich zu freuen, denn selbst mit einer 38,5 Stundenwoche liegt
man noch 23 Euro unterhalb der staatlichen Unterstützung. Auch ein
Aufstocken auf Hartz-IV-Niveau bedeutet aber keine Existenzsicherung.
4,52 Euro pro Tag für Essen & Trinken bedeutet Mangelernährung. 65
Cent für öffentliche Verkehrsmittel und 26 Cent für Cafébesuche
bedeuten gesellschaftliche Isolation.
Wir meinen: Wir müssen uns gemeinsam für einen Mindestlohn von 12 Euro
einsetzen, der ausnahmslos für alle und jeden gilt! Wir wollen eine
Gesellschaft in der nicht für die Profite und das Privatvergnügen von
Unternehmen produziert wird, sondern für ein schönes Leben für alle!
Hallo Liebe Freundinnen und Freunde,
die VVN/BdA Gießen führt eine Diskussionsveranstaltung mit dem Autor Wolf Wetzel durch.
Mitveranstalter sind die DKP Gießen, die SDAJ Gießen-Marburg und die Rote Hilfe Gießen.

In seinem Buch Der NSU-VS-Komplex: Wo beginnt der Nationalsozialistische
Untergrund - wo hört der Staat auf?,beschäftigt sich der Autor unter
anderem mit den Ungereimtheiten der staatlichen Ermittlungsarbeit.

Datum: Dienstag, 09.09.2014
Ort: Kongreßhalle Gießen, Vortragsraum
Uhrzeit: 20 Uhr

Mittwoch, 23. Juli 2014, 19:30 h,
DGB Haus Marburg, Bahnhofstr. 6

Am 2. Mai 2014, genau 81 Jahre nachdem in Deutschland Gewerkschaftshäuser von Faschisten besetzt wurden, wird das Gewerkschaftshaus in Odessa in Brand gesteckt. Hierbei sterben 50 Menschen zum Teil durch gezielte Schüsse. Von Faschisten verübte Morde und Terror auf der Straße sind in der Ukraine zum traurigen Alltag geworden. Linke Parteien werden verfolgt, ihre Büros und Häuser werden verwüstet und ihre Abgeordneten im Parlament verprügelt.

Warum arbeiten westliche Staaten mit einer Regierung zusammen in der offen faschistische Kräfte sitzen? Welche Rolle spielt die soziale Frage in der Ukraine? Warum geht die Tatsache unter, dass das Land seit Monaten vor dem Staatsbankrott steht? Welche gesellschaftlichen Klassen und welche Oligarchengruppen sind für das Verständnis des Konflikts wichtig? Welche Interessen verfolgen die Regierungen in den USA und in der EU? Was ist die Rolle Russlands?

 

Hierüber möchten wir mit Henning Mächerle, Sprecher der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes VVN-BdA Gießen diskutieren.

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Repression und politische Gefangene“ wird Abdullah Öcalan, seine Rolle im Friedensprozess und seine Roadmap vorgestellt.

Wann: Am 18.06.2013 um 19 Uhr
Wo: Café Amélie, Walltorstr. 17 , Gießen (Dönerdreieck)
Referent: Reimar Heider (Vertreter der „Internationalen Initiative Freiheit für Abdullah Öcalan-Frieden in Kurdistan“)

Zitate von und über Abdullah Öcalan:
„Einerseits stärkt der gesellschaftliche Sexismus des Nationalstaates die Macht der
Männer; andererseits verwandelt der Nationalstaat seine Gesellschaft durch die
Ausbeutung von Frauen in eine Kolonie. In dieser Hinsicht können Frauen auch als eine
ausgebeutete Nation betrachtet werden.“
Abdullah Öcalan
“Despite incarceration, he has forged a road map to peace that commits the Kurdish
people to democracy and freedom and tolerance. He argues that it is time to “silence
the weapons and let the ideas and politics speak.” …
I commend him for his leadership and vision and urge the Turkish government to
release him.”
Gerry Adams (Time Magazine)
„Die Lösung, die ich der Gesellschaft der Türkei anbiete, ist einfach. Wir fordern eine
demokratische Nation. Wir haben nichts gegen den unitären Staat und die Republik.
Wir akzeptieren die Republik, ihre unitäre Staatsstruktur und den Laizismus. Aber wir
glauben, dass der demokratische Staat neu definiert werden muss, in dem die Völker,
Kulturen und bürgerlichen Rechte geachtet werden. Auf Grundlage dieser Rechte muss
den Kurden eine demokratische Organisierung möglich sein, die den Raum für
kulturelle, sprachliche, wirtschaftliche und ökologische Entfaltung bietet. Auf dieser
Basis können sich Kurden, Türken und andere Kulturen unter dem Dach einer
Demokratischen Nation Türkei versammeln. Dies ist jedoch nur möglich, wenn ihr ein
demokratischer Nationenbegriff, eine demokratische Verfassung und eine
fortschrittliche, multikulturelle Rechtsordnung zugrunde liegt.”
Abdullah Öcalan
„Ein Friedensprozess braucht bekanntlich starke Persönlichkeiten, die in der Lage sind,
ihre Gemeinschaften zu über zeugen, eine Konfliktlösung auf friedlichem Wege
anzustreben. Einige Beispiele für solche Persönlichkeiten sind Nelson Mandela, Gerry
Adams, José Ramos-Horta und Aung San Suu Kyi. Öcalan gehört zweifellos in diese
Reihe. Dass sich in den letzten Jahren der Fokus der kurdischen Freiheitsbewegung vom
Militärischen auf politische Lösungen verschoben hat, ist sein Verdienst.“
Kampagne „Freiheit für Öcalan“

Die kubanische Revolution sah sich von Beginn an mit äußerst widrigen Umständen konfrontiert und musste sich in den mittlerweile mehr als 50 Jahren ihres Bestehens immer wieder gegen mächtige äußere Feinde zur Wehr setzen. Dennoch gelang es dem Volk und seiner revolutionären Führung zu Zeiten des Kalten Krieges, eine Gesellschaftsordnung zu errichten, die den übrigen Ländern der sogenannten Dritten Welt in vielerlei Hinsicht zum Vorbild und zum weltweiten Symbol für internationale Solidarität und für den Kampf gegen Ungerechtigkeit, Unterdrückung und  Imperialismus wurde.

Auch heute noch ist das sozialistische Kuba lebendiges Beispiel für eine reale Alternative zur kapitalistischen Weltordnung und sieht sich bei seinen Anstrengungen um Unabhängigkeit und Souveränität mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, werden seit einiger Zeit wirtschaftspolitische Reformen eingeleitet, die die ökonomische Stabilität gewährleisten und damit die Zukunftsfähigkeit des kubanischen Entwicklungsmodells sicherstellen sollen.

Inwieweit diese wirtschaftlichen Reformmaßnahmen jedoch tatsächlich positive Wirkung entfalten und zur Stärkung des Sozialismus kubanischer Prägung beitragen können, hängt dabei jedoch nicht nur von Kuba selbst, sondern auch von den internationalen Rahmenbedingungen ab. Eine besondere Rolle spielen in diesem Zusammenhang die außenpolitischen Beziehungen zu Venezuela, deren langfristige Perspektiven nach den Veränderungen an der Spitze des südamerikanischen Landes offener als zuvor sind.

Die  Veranstaltung findet am Montag, den 06.05.2013 um 19:00 uhr im Käte-Dinnebier-Saal des DGB-Haus Marburg in der Bahnhofstraße 6 statt.

„Saufen statt Bildung“1 – getreu diesem Motto unternahm die Junge Union (JU) Duisburg im Jahre 2010 eine, wie sie es nannte, „Bildungsfahrt“ nach Berlin. Der eigentlich geplante Besuch des Holocaust-Mahnmals für die ermordeten Jüdinnen und Juden fiel dabei zwar aus, da dem nichts abzugewinnen und es eher „langweilig“ sei, aber es wurde eine Sauftour durchgeführt.2 Fahrten der JU mit ähnlichem Schwerpunkt ins „linksextreme Berlin“ (kostete 13.000 Euro) wurden vom Familienministerium des Bundes gesponsert.3 An dessen Spitze steht die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, die in der hessischen CDU schon eine steile Karriere gemacht hatte, auch indem sie sich vor allem beim Kampf gegen die angeblich steigende Gewalt von Ausländer_innen hervortat, und die sich nun dem Kampf gegen den „Linksextremismus“ verschrieben hat. Ministerien, an deren Spitze oft Funktionäre aus den Unionsparteien stehen, unterstützen die Jugendverbände der CDU/CSU also direkt bei fragwürdigen Aktionen. In diesem Zusammenhang passen die Aussagen des heutigen CSU-Abgeordneten und einstigen JU-Landesvorsitzenden Bayerns, Stefan Müller: Dass schon diejenigen, die sich gegen rechtsradikale Positionen und Organisationen engagieren, potentiell verdächtig seien und dass sich hinter ihrem antifaschistischen Handeln letztendlich linksextremistische Gewalt verberge.4
Wir, als sozialistischer Jugendverband, stoßen bei unserer politischen Arbeit immer wieder auf solche Vorfälle, was letztendlich zur Erstellung unserer Broschüre „Die Union: Für alle Richtungen offen – Ein Wegweiser“ geführt hat. Einen bedeutenden Ausgangspunkt stellt dabei das Wirken der Schüler Union (SU) dar. Ihre Lehren aus der Mordserie des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) bestanden und bestehen aus einem verstärkten Engagement gegen „Extremismus“. Für die SU und ihren Vorsitzenden Lutz Kiesewetter steht dabei fest, „dass Rechts- wie Linksextremismus gleichermaßen gefährlich sind“ und „in der aktuellen Extremismusdebatte auch islamische Tendenzen berücksichtigt werden“5 müssten. Was das heißt, wurde in Hessen deutlich: die SU, u.a. in Gießen, reagierte damit, dass sie in ihrer politischen Propaganda den vermeintlichen „Linksextremismus“ ins Visier nahm, aber keinerlei Abgrenzung zum Rechtsextremismus vollzog. Entsprechend dieser Weltanschauung erstellte die SU ein „10-Punkte-Programm gegen Linksextremismus“. Darin sind Forderungen enthalten wie das Verbot von T-Shirts mit Che Guevara-Motiv und das Verbot von Kopftüchern auf dem Schulhof. Desweiteren soll – zur besseren Integration ausländischer Mitbürger_innen – die deutsche Nationalhymne auswendig gelernt und bei ‚besonderen Anlässen‘, wie Zeugnisausgaben, gemeinsam gesungen werden und vor den Schulen Deutschlandflaggen aufgehängt werden, wie im Grundsatzprogramm der SU zu lesen ist. Außerdem soll eine Zusammenarbeit mit Antifaschist_innen aufgrund des Verdachts des „Linksextremismus“ verboten werden – getreu den Vorgaben des Familienministeriums.

Konfrontiert mit diesem Programm, begannen wir als SDAJ-Gruppe Gießen/Marburg uns näher mit den Unionsparteien und deren Jugendorganisationen in Hessen zu beschäftigen, was letztendlich zu einer Broschüre mit sechs Seiten umfassenden Literaturverzeichnis und über hundert Quellen führte. Wir beschäftigten uns insbesondere mit den personellen und inhaltlichen Überschneidungen der Unions-Organisationen mit rechtsradikalem und menschenverachtendem Gedankengut und rechtsradikalen Personen, antidemokratischen Vorstellungen und geschichtsrevisionistischen Tendenzen. Schnell wird dabei deutlich, dass es beim Wirken der Unions-Organisationen (CDU/CSU/JU/SU) gegen Linke zu sehr beunruhigenden Entwicklungen gekommen ist.
Mit der nun vorliegenden Broschüre wollen wir unsere Ergebnisse veröffentlichen und allen Interessierten zugänglich machen, um auch auf diesem Wege unsere politische Kritik am Zustand der hessischen CDU und ihren Nachwuchskräften verständlich zu machen. Die Broschüre richtet sich dabei hauptsächlich an Schüler_innen, aber auch an alle anderen Personen, die Interesse an einer Auseinandersetzung mit den Unionsparteien und ihren Jugendorganisationen haben. Es werden in der Broschüre u.a. die Themen (wie bereits auf der Titelseite zu lesen) Nationalismus, Antisemitismus, Geschichtsrevisionismus, Islamophobie, Sexismus, Homophobie, Antikommunismus und die Nazivergangenheit der CDU/CSU angesprochen. Besonders im Rahmen der aktuellen Sexismus-Debatte (rund um den FDP-Fraktionsvorsitzenden Rainer Brüderle), des Streits um die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und dem NSU-Skandal erlangt der Nachweis, dass diese o.g. Aspekte in der Union anscheinend toleriert werden, zusätzlich eine tagespolitische Relevanz.
Die Broschüre dient der Information und Aufklärung. Da wir sie so vielen Menschen wie möglich zugänglich machen wollen, wird diese kostenlos verteilt. So steht die Broschüre (ohne Layout-Elemente) auf unserer Internetseite (siehe: http://comandante.twoday.net/ oder http://www.sdaj-hessen.de/) kostenlos zum Download zur Verfügung. Bestellt werden kann die Broschüre bei uns per E-Mail unter: sdaj-giessenmarburg@gmx.de.

Die gesamte Broschüre steht hier zum Download bereit: Broschüre der SDAJ Gießen/Marburg zur „Schülerunion“

Mit der Broschüre verbunden sind natürlich Kosten. Außerdem streben wir eine weitere (überarbeitete) Auflage an. Aus diesen Gründen sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Wenn Du/Ihr die Broschüre unterstützen möchte(s)t, dann spende(t) bitte an dieses Konto:

SDAJ Bundesvorstand
Konto: 100 489 2000, BLZ 100 900 00, Berliner Volksbank,
Stichwort: „Broschuere SDAJ MarburgGiessen“

1: Vgl. Beucker, Pascal (2010): Saufen statt Bildung. In: TAZ 24.10.2010. Artikel unter: www.taz.de/!60214/ (letzter Zugriff: 28.02.2013).
2: Vgl. Aufderheide, Svenja (2010): Bildungsfahrt der Jungen Union wurde zur Sauftour. In: Der Westen 07.10.2010. Artikel unter:
http://www.derwesten.de /nrz/staedte/duisburg/bildungsfahrt-der-jungen-union-wurde-zur-sauftour-id3802674.html (letzter Zugriff: 28.02.2013).
3: Vgl. Schmidt, Wolf (2010): Reise ins linksextreme Berlin. In: TAZ 27.11.2010. Artikel unter:
http://www.taz.de/Steuergeschenk-fuer-Junge-Union/!61888/ (letzter Zugriff: 28.02.2013).
4: Vgl. Duwe, Silvio (2012): Auf Bildungsreise mit der Jungen Union. In: Telepolis 10.03.2012. Artikel unter:
http://www.heise.de/tp/artikel/36/36558/1.html (letzter Zugriff: 28.02.2013).
5: Kiesewetter zitiert nach: http://www.schueler-union.de/index.php?ka=1&ska=1&idn=28 (letzter Zugriff: 28.02.2013).