Am Sonntag den 7. Oktober haben wir als SDAJ Kassel ein kleines Tagesseminar zum Thema Interessensvertretungspolitik in Schule und Betrieb und marxistische Philosophie gemacht. Was wie zwei komplett voneinander getrennte Themen erscheint, ist eigentlich eng mit einander verbunden. Die marxistische Philosophie ist nämlich mehr als nur ein Werkzeug, um sich die Welt zu erklären, sondern auch soetwas wie eine Anleitung zum Handeln. So haben wir uns die Grundlagen der marxistischen Philosophie, der Entwicklungslehre des historisch-dialektischen Materialismus angeschaut und daraus abgeleitet, wie man am besten in Interessensvertretungsgremien wie der SV oder der Gewerkschaft arbeitet und Menschen davon überzeugt, aktiv für ihre Rechte zu werden. Diese Grundzüge sind in sogenannten Leitfäden der SDAJ festgehalten, welche eine Hilfestellung für die Gruppen und Aktiven in Schule und Betrieb  bieten. Auch in die Leitfäden haben wir reingeschaut und darüber diskutiert, was eigentlich sozialistische Interessenvertretungspolitik in SV, JAV, Gewerkschaft etc. konkret vor Ort bedeutet und warum sie wichtig ist, um z.B. langfristig  ein besseres Schulsystem zu erkämpfen.

Wer mehr wissen will, kann uns gerne kontaktieren!

Nach der fünftägigen Schulung in den Sommerferien, zu Grundlagen des Marxismus, haben wir uns auf Wunsch der Teilnehmerinnen der letzten Schulung drei Tage lang innerhalb der Herbstferien eingehender mit dem Thema Imperialismus beschäftigt, welches wir im Sommer bereits angerissen hatten.

Es ging darum,  wie die  Wirtschaft sich zur Monopolbildung entwickelt hat, wie sich der Staat dadurch verändert hat und warum wir aktuell in einem fäulenden und parasitären Kapitalismus leben.  Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Macht der Monopole und ihre Herausbildung  zu Krieg und Politik gegen unsere Interessen führen.

Das ganze beleuchteten wir mit der Imperialismusschrift von Lenin, aber auch in Hinblick auf aktuelle Entwicklungen und Diskussion darüber, was wir in dem Zusammenhang tagtäglich erleben und was so in der Welt passiert.

Auch dieses mal war mit Ende des eigentlichen Seminartages der Spaß nicht vorbei.

Wie beim Seminar im Sommer trafen wir uns, lernten einander besser kennen und ließen den Tag gemeinsam ausklingen.

Alles in allem waren auch diese drei Tage lehrreich und spaßig. Gut investierte Freizeit also.

Wir von der SDAJ Kassel haben in den Sommerferien 2016 eine fünftägige Schulung mit Mitgliedern und Sympathisanten gemacht.  Wir haben uns in diesen fünf Tagen intensiv mit Fragen wie „Warum ist Krieg nicht in unserem Interesse?“, „Warum nutzt der Krieg den großen Konzernen?“, „Wie viel vom Gewinn landet am Ende dann tatsächlich beim Arbeiter und wie viel beim Chef?“, „Wie entstand die Idee vom Sozialismus und was ist das eigentlich?“ und „Wie können wir unsere Interessen am besten durchsetzen?“ beschäftigt, indem wir Texte zu diesen Themen gelesen haben und das Gelesene in Gruppen diskutiert haben. Außerdem beinhaltete unsere Schulung  einen Vortrag zum Thema „Kuba“ und das dortige Wahl-, Gesellschafts- und Bildungssystem von einem Genossen, der selber  7 Monate auf Kuba war und dort einen guten Einblick in das gesellschaftliche und politische Leben bekommen hat. Es gab verschiedene Referate zu Philosophie, der DDR ,der Geschichte der Arbeiterbewegung etc.  Nachmittags hieß es
chillen, planschen und grillen in der Buga. Wir konnten viele neue Eindrücke gewinnen , über die Durchsetzung unserer Interessen als Schüler in der SV diskutieren, haben uns alle besser kennen gelernt, hatten viel Spaß und wissen jetzt alle ein bisschen mehr.